Getreidefreies Hundefutter: Sinnvoll, überbewertet oder individuell notwendig?
Getreidefreies Hundefutter ist in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil des Heimtiermarktes geworden. Viele Hundehalter*innen verbinden damit automatisch eine natürlichere, gesündere oder sogar „artgerechtere“ Ernährung. Doch ist Getreide tatsächlich problematisch für Hunde – oder handelt es sich eher um einen Ernährungstrend, der differenzierter betrachtet werden sollte?
Die sachliche Antwort lautet: Getreide ist für gesunde Hunde grundsätzlich gut verdaulich und nicht per se schädlich. Ob eine getreidefreie Ernährung sinnvoll ist, hängt immer vom individuellen Hund ab – nicht von einem allgemeinen Ernährungsideal.
Inhaltsverzeichnis
Können Hunde Getreide überhaupt verdauen?
Ein häufiges Argument gegen Getreide lautet, Hunde seien „Fleischfresser“ und daher nicht auf Stärke ausgelegt. Tatsächlich zeigen genetische Untersuchungen (u. a. Axelsson et al., 2013), dass Hunde im Laufe der Domestikation Anpassungen entwickelt haben, die eine effiziente Stärkeverdauung ermöglichen.
Das bedeutet: Hunde können Kohlenhydrate – einschließlich Getreide – gut verwerten, sofern diese aufgeschlossen (also gekocht oder verarbeitet) vorliegen.
Wichtig ist dabei die Qualität der Zutat. Gut verdauliche Getreidesorten wie Reis oder Hirse gelten als magenfreundlich und liefern neben Energie auch Ballaststoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente. Problematisch ist nicht „Getreide an sich“, sondern die Gesamtzusammensetzung des Futters.

Was bedeutet „getreidefrei“ eigentlich?
Der Begriff „getreidefrei“ bedeutet lediglich, dass klassische Getreidesorten wie Weizen, Mais, Gerste, Hafer oder Reis nicht enthalten sind.
Entscheidend ist jedoch: Getreidefrei heißt nicht kohlenhydratfrei. Statt Getreide werden meist andere Stärkequellen wie Kartoffeln, Süßkartoffeln oder Hülsenfrüchte eingesetzt. Auch diese liefern Energie in Form von Kohlenhydraten.
Wer also glaubt, getreidefreies Futter sei automatisch „Low Carb“, irrt. Die Energieverteilung hängt von der gesamten Rezeptur ab – nicht vom Getreideanteil allein.

Wann kann getreidefreies Futter sinnvoll sein?
In bestimmten Situationen kann der Verzicht auf Getreide durchaus sinnvoll sein. Zum Beispiel dann, wenn eine tierärztlich bestätigte Futtermittelunverträglichkeit gegenüber einer bestimmten Getreideart vorliegt. Allerdings zeigt die Praxis, dass Hunde deutlich häufiger auf tierische Proteinquellen reagieren als auf Getreidebestandteile.
Auch bei Hunden mit sehr empfindlichem Magen-Darm-Trakt kann eine Umstellung auf alternative Kohlenhydratquellen hilfreich sein – allerdings individuell. Es gibt Hunde, die Kartoffeln besser vertragen, andere kommen mit Reis hervorragend zurecht.
Wichtig ist deshalb: Die Entscheidung sollte auf Beobachtung, Diagnostik und Verträglichkeit beruhen – nicht auf einem Trend.
Getreidefrei bedeutet nicht automatisch gesünder
Ein häufiger Denkfehler ist die Annahme, dass getreidefreies Futter automatisch hochwertiger sei. Tatsächlich sagt der Verzicht auf Getreide nichts über die Qualität der enthaltenen Proteine, Fette oder Mikronährstoffe aus.
Ein Futter kann getreidefrei sein und dennoch:
stark verarbeitet
unausgewogen
proteinseitig minderwertig
oder ballaststoffarm
sein.
Umgekehrt kann ein Futter mit gut verdaulichem Getreide hervorragend bedarfsdeckend und hochwertig formuliert sein.
Entscheidend ist immer die gesamte Nährstoffbilanz.
Die DCM-Diskussion: Warum Qualität wichtiger ist als Schlagworte
In den letzten Jahren wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen bestimmten getreidefreien Futtermitteln und der Herzerkrankung dilatative Kardiomyopathie (DCM) diskutiert. Vor allem Rezepturen mit sehr hohem Anteil an Hülsenfrüchten standen im Fokus.
Die wissenschaftliche Datenlage ist komplex und noch nicht abschließend geklärt. Dennoch zeigt die Diskussion deutlich: Nicht das Weglassen von Getreide ist entscheidend, sondern die ausgewogene Formulierung der gesamten Rezeptur.
Ein Futter sollte immer:
bedarfsdeckend formuliert sein
ausreichend essenzielle Aminosäuren enthalten
eine ausgewogene Energieverteilung bieten
und nicht einseitig auf einzelne Zutaten setzen
Welche Rolle spielen Ballaststoffe?
Ballaststoffe sind für die Darmgesundheit von zentraler Bedeutung. Sie unterstützen die Darmbewegung, fördern eine stabile Kotkonsistenz und dienen bestimmten Darmbakterien als Nahrungsgrundlage.
Einige getreidefreie Rezepturen enthalten weniger natürliche Ballaststoffquellen, was bei empfindlichen Hunden zu Verdauungsproblemen führen kann. Daher gilt: Eine stabile Darmfunktion hängt nicht von „getreidefrei“ ab, sondern vom Ballaststoffgehalt und der Zusammensetzung insgesamt.
HelloBello - Die perfekte Wahl für getreidehaltiges und getreidefreies Hundefutter
Ob ein Hund "getreidehaltiges oder getreidefreies Futter" benötigt, hängt von seinen individuellen Bedürfnissen ab. Während einige Hunde Getreide wie Reis oder Hirse gut verdauen und von der langanhaltenden Energiezufuhr profitieren, haben andere Hunde einen empfindlichen Magen oder reagieren allergisch auf bestimmte Getreidesorten. Für beide Fälle bietet HelloBello Frischfutter die optimale Lösung - mit hochwertigen, natürlichen Zutaten und einer schonenden Zubereitung, bei der alle wichtigen Nährstoffe erhalten bleiben.
Mit drei verschiedenen Rezepturen deckt HelloBello unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse ab:
- Für Hunde, die Getreide vertragen: Zwei Rezepturen (Cowgenuss und Gockelspeis) enthalten Reis und Hirse, die leicht verdaulich, glutenfrei und magenfreundlich sind. Diese Kohlenhydratquellen liefern ausgewogene Energie, unterstützen eine stabile Verdauung und enthalten wertvolle Ballaststoffe.
- Für Hunde, die getreidefrei ernährt werden sollen: Eine Rezeptur (Ringeltanz) setzt auf Kartoffeln als gesunde, natürliche Alternative zu Getreide. Kartoffeln sind eine schonende Kohlenhydratquelle, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist und gleichzeitig den Magen-Darm-Trakt nicht belastet.
Unabhängig von der Wahl bietet HelloBello immer eine hochwertige Kombination aus frischem Fleisch (Rind, Huhn, Schwein), nährstoffreichem Gemüse und wertvollen Ölen, die eine artgerechte Ernährung garantiert. Egal ob dein Hund Getreide braucht oder darauf verzichten sollte - mit HelloBello bekommt er immer frisch gekochtes, gesundes Futter ohne künstliche Zusätze oder minderwertige Füllstoffe.

Fazit: Getreide ist kein Feind – sondern eine Frage der Verträglichkeit
Getreidefreies Hundefutter ist weder grundsätzlich besser noch grundsätzlich notwendig. Für einige Hunde kann es sinnvoll sein, für viele andere ist gut verarbeitetes Getreide jedoch problemlos verträglich und eine wertvolle Energiequelle.
Die entscheidenden Fragen lauten daher nicht:
„Ist getreidefrei besser?“
sondern:
Verträgt mein Hund sein Futter gut?
Ist die Rezeptur ausgewogen und bedarfsdeckend?
Bleibt mein Hund stabil im Gewicht, in der Verdauung und im Fellzustand?
Wenn diese Punkte erfüllt sind, ist die Ernährung – ob mit oder ohne Getreide – in der Regel passend.
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