Navigation Open Icon Nav Open Icon Arrow icon de Nav Login icon Fresh Icon Fresh Icon Active Product icon Product icon Nav message icon Nav message icon Active About us icon About us icon Active Nav questionmark icon Nav questionmark icon Active Nav blog icon Nav blog icon Active Arrow Back Arrow Hamburger Menu Close Login Icon Navbar Top Mask Navbar Bottom Mask
Digestion Icon Healthy Skin Icon Fresh breath Icon Ideal weight Icon More energy Icon More energy Icon Benefits mask Benefits mask tablet Benefits mask mobile Top Section decortation on advantages Bottom Section decortation on advantages Bottom Section decoration on advantages mobile Compare slider divider Discount badge Discount badge mobile Sparkle Icon Four stars Icon Five stars Icon Blog back arrow Blog search icon White Right Arrow Green Right Arrow Orange Right Arrow

Frische Tipps für ein langes, gesundes Hundeleben

Inspiration und Ratschläge für Hundebesitzer und Liebhaber – alles an einem Ort.

Jetzt auf Frischfutter umstellen!

Ratgeber

Neue Beiträge

Entdecke den empfohlenen Fütterungsplan für deinen Hund

Jetzt 30% sparen

Weitere Artikel

Fit durch den Winter: Pfotenschutz und -pflege für Hunde

Wenn die kalten Winde wehen, die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen und sich die Welt in ein glitzerndes, weißes Winterwunderland verwandelt, gibt es für viele Hunde kein Halten mehr. Sie lieben es, durch den frischen Schnee zu toben, Schneebälle zu fangen und die klare Winterluft zu genießen. Doch so schön die kalte Jahreszeit auch ist, sie läutet für die Pfoten unserer Vierbeiner eine echte Schwerstarbeit ein. Schnee, aggressives Streusalz, scharfkantiger Splitt und eisige Kälte stellen für die feinen, unbehaarten Ballen eine enorme Belastung dar. Die Haut an den Pfoten kann durch die ständigen Reize und die trockene Heizungsluft in der Wohnung extrem schnell rissig, spröde und trocken werden. Das ist für unsere Lieblinge nicht nur unangenehm, sondern bei jedem Schritt extrem schmerzhaft. Daher ist es gerade in den Wintermonaten absolut unerlässlich, die Pfotenpflege deutlich zu intensivieren. In diesem umfassenden Blogbeitrag widmen wir uns ganz dem wichtigen Thema Pfotenschutz beim Hund. Wir haben die 8 besten Tipps und Tricks zusammengestellt, wie du die Pfoten deines Vierbeiners gesund erhältst. Als besonderes Highlight findest du am Ende ein geniales Rezept, um deinen eigenen, natürlichen Pfotenbalsam herzustellen! Inhaltsverzeichnis Warum ist der Pfotenschutz beim Hund im Winter so wichtig? Vor dem Spaziergang: Prävention ist der beste Schutz Tipp 1: Fellkürzung zwischen den Pfoten Tipp 2: Eincremen der Pfoten als Schutzschild Tipp 3: Hundeschuhe für extrem empfindliche Pfoten Während des Spaziergangs: Gefahren clever umgehen Tipp 4: Streusalz und scharfen Splitt meiden Tipp 5: Schneeklumpen entfernen (Der Schneebesen-Trick!) Tipp 6: Kürzere, aber häufigere Gassirunden Nach dem Spaziergang: Die optimale Pflege-Routine Tipp 7: Pfoten waschen – Salz muss sofort ab! Tipp 8: Ballen-Pflege mit wertvollen Ölen DIY: Beruhigenden Pfotenbalsam ganz einfach selber machen Unser Fazit: Gesund und munter durch den Winter tapsen Warum ist der Pfotenschutz beim Hund im Winter so wichtig? Hundepfoten sind ein anatomisches Wunderwerk. Sie dämpfen Stöße ab, isolieren gegen Kälte und passen sich jedem Untergrund an. Doch im Winter greifen verschiedene Faktoren diese natürliche Schutzbarriere massiv an: Streusalz: Das aggressive Salz entzieht der Haut an den Pfotenballen extrem viel Feuchtigkeit. Wenn das Salz in kleinste, feine Risse in der Hornhaut eindringt, brennt es höllisch. Scharfer Splitt: Wenn Gehwege nicht gesalzen, sondern mit feinem Rollsplitt gestreut werden, können sich winzige, messerscharfe Steinchen in die weichen Ballen oder Zehenzwischenräume bohren. Eis und Schnee: Zwischen den Zehen bildet der Schnee kleine, harte Eisklumpen, die bei jedem Schritt schmerzhaft auf die empfindliche Haut drücken und kleine Wunden reißen. Um diese Gefahren zu umgehen, bedarf es einer guten Vorbereitung, Aufmerksamkeit während des Spaziergangs und einer konsequenten Pflege danach. Um die natürliche Hautbarriere deines Hundes zusätzlich von innen zu stärken, solltest du zudem auf eine optimale Nährstoffversorgung durch hochwertiges Frischfutter achten. Vor dem Spaziergang: Prävention ist der beste Schutz Der perfekte Pfotenschutz beim Hund beginnt nicht erst draußen im Schnee, sondern bereits gemütlich zu Hause im Warmen. Tipp 1: Fellkürzung zwischen den Pfoten Hunde mit langem Fell (wie Golden Retriever, Australian Shepherds oder Pudel) haben oft stark behaarte Zehenzwischenräume. Der weiche Schnee bleibt an diesen Haaren hängen, schmilzt durch die Körperwärme leicht an und gefriert in der kalten Außenluft sofort wieder. So entstehen harte, golfballgroße Schneeklumpen direkt unter der Pfote! Diese Klumpen verursachen beim Laufen enormen Druck, Schmerzen und zwingen den Hund zum Hinken. Die Lösung: Halte das Fell zwischen den Zehen und Ballen im Winter stets schön kurz! Verwende dafür unbedingt eine spezielle, abgerundete Pfotenschere, um deinen Hund nicht versehentlich zu verletzen. Wenn du dir unsicher bist, besuche einen professionellen Hundefriseur – er erledigt das Trimmen fachgerecht in wenigen Minuten. Tipp 2: Eincremen der Pfoten als Schutzschild Bevor ihr in die Kälte hinausgeht, solltest du die Pfoten deines Hundes mit einer fetthaltigen Creme behandeln. Diese Creme legt sich wie ein wasserabweisender, schützender Film über die Hautoberfläche. Sie erschwert es dem Streusalz und dem Eis, überhaupt erst an die empfindliche Hornhaut zu gelangen und diese auszutrocknen. Verwende dafür reine Vaseline, einfaches Melkfett oder speziell für Tiere entwickelte Pfotenschutzcremes aus dem Fachhandel.Achtung Rutschgefahr: Creme die Pfötchen wirklich erst unmittelbar vor dem Verlassen des Hauses ein! Auf glatten Fliesen, Laminat oder Parkettboden wird dein Hund sonst unweigerlich ausrutschen. Tipp 3: Hundeschuhe für extrem empfindliche Pfoten Wenn die Straßen in deiner Stadt extrem stark gesalzen sind oder die Pfoten deines Hundes bereits wund, gerötet und rissig sind, ist eine Schutzcreme oft nicht mehr ausreichend. In diesem Fall sind gutsitzende Hundeschuhe (Booties) die absolut beste Alternative für den Pfotenschutz beim Hund. Hundeschuhe bieten eine mechanische Barriere gegen Salz, Splitt und Eis. Achte beim Kauf zwingend auf eine hervorragende Passform, eine weiche Polsterung und eine rutschfeste Gummisohle. Die Farbe der Schuhe ist absolut zweitrangig – die Funktionalität rettet den Spaziergang! Gewöhne deinen Hund bereits zu Hause mit vielen Leckerlis in kleinen Schritten an das ungewohnte Tragegefühl der Schuhe. Bello's Tipp: Gestärkt durch die Kälte! Ein starkes Immunsystem hilft deinem Hund, eisigen Temperaturen und rissigen Pfoten besser zu trotzen. Mit unserem Futterkonfigurator berechnest du in 2 Minuten genau die Nährstoffe und Vitamine, die dein Hund im Winter wirklich braucht. Jetzt Speiseplan berechnen & 30% sparen! Während des Spaziergangs: Gefahren clever umgehen Auch während ihr draußen unterwegs seid, kannst du viel tun, um die Belastung für deinen Vierbeiner so gering wie möglich zu halten. Tipp 4: Streusalz und scharfen Splitt meiden Versuche, stark gestreute oder gesalzene Gehwege und Straßen so gut es geht zu meiden. Weiche auf naturbelassene Waldwege, ungestreute Parks oder verschneite Wiesen aus. Das ist für die Gelenke und die Pfoten deines Hundes ein weitaus angenehmerer Untergrund!Solltest du bemerken, dass dein Hund plötzlich anfängt zu hinken oder eine Pfote anhebt, hat er sich wahrscheinlich einen scharfen Stein eingetreten oder das Salz brennt in einer Wunde. Wische die Pfote in diesem Fall sofort vorsichtig mit einem weichen Taschentuch ab. Tipp 5: Schneeklumpen entfernen (Der Schneebesen-Trick!) Kontrolliere die Pfoten deines Hundes während des Ausflugs regelmäßig. Wenn sich doch Eisklumpen gebildet haben, reise sie niemals mit Gewalt heraus! Das reißt schmerzhaft an den feinen Haaren. Taue die Klumpen lieber sanft mit der Wärme deiner bloßen Hände auf. Bello's Tipp: Nimm einen ganz normalen Küchen-Schneebesen (aus Metall) mit auf den Spaziergang! Streiche mit dem Schneebesen sanft, aber bestimmt an den Beinen und Pfoten deines Hundes von oben nach unten. Die dicken Schneekugeln fädeln sich durch die Drähte des Besens und fallen völlig schmerzfrei ab. Ein echter Lifehack! Tipp 6: Kürzere, aber häufigere Gassirunden Wir alle lieben stundenlange, ausgedehnte Spaziergänge am Wochenende. Doch bei eisigen Minustemperaturen ist das für die Gesundheit und den Pfotenschutz beim Hund oft weniger geeignet. Durch die extreme Kälte besteht bei Hunden (besonders bei Rassen ohne Unterwolle) die Gefahr von Erfrierungen an den Pfotenrändern und Ohren sowie die generelle Gefahr einer Unterkühlung. Gehe lieber dreimal am Tag eine kürzere, knackige Runde von 30 Minuten, bei der der Hund in ständiger Bewegung bleibt. Nach dem Spaziergang: Die optimale Pflege-Routine Das Wichtigste beim Pfotenschutz beim Hund ist die Nachsorge, sobald ihr wieder im warmen Zuhause seid! Tipp 7: Pfoten waschen – Salz muss sofort ab! Sobald die Haustür ins Schloss fällt, geht es direkt ans Pfotenwaschen. Stelle eine flache Schale mit lauwarmem (niemals heißem!) Wasser bereit oder nutze die Dusche. Wasche die Pfoten deines Hundes gründlich ab, um sämtliche Reste von Streusalz, Sand und Splitt restlos aus den Zehenzwischenräumen zu spülen. Trockne die Pfoten danach extrem gründlich mit einem weichen Handtuch ab, da sich in feuchten Zehenzwischenräumen schnell juckende Hefepilze (Malassezien) bilden können. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Tipp 8: Ballen-Pflege mit wertvollen Ölen Nach dem Waschen und Trocknen ist intensive Pflege angesagt. Vaseline und Melkfett eignen sich zwar hervorragend vor dem Spaziergang als Schutzschild, ziehen aber nicht in die Haut ein. Nach dem Spaziergang braucht die rissige Hornhaut tiefenwirksame Feuchtigkeit.Nutze dafür reine, natürliche Öle und Fette, die auch beim Ablecken völlig unbedenklich sind. Hervorragend geeignet sind native Sheabutter, Bio-Kokosöl, Mandelöl oder hochwertiges Nachtkerzenöl. Massiere das Öl sanft in die Ballen ein – das entspannt deinen Hund zusätzlich! DIY: Beruhigenden Pfotenbalsam ganz einfach selber machen Du möchtest genau wissen, was an die Pfoten deines Lieblings kommt? Dann mach die Pfotenpflege doch einfach selbst! Ringelblumen (Calendula) wirken extrem entzündungshemmend und fördern die Wundheilung winziger Risse. Du brauchst für deinen Balsam: 100 g reines Olivenöl 100 g unraffinierte Sheabutter 100 g natürliches Bienenwachs (gibt die feste Konsistenz) 100 g hochwertiges Kokosfett Ein paar Tropfen Vitamin E (wirkt als natürliches Konservierungsmittel) 2 bis 3 Esslöffel getrocknete Ringelblumenblüten Ein sauberes Schraubglas oder einen Salbentiegel So einfach geht's: Hacke die Ringelblumen möglichst klein, damit sich die wertvollen, heilenden Inhaltsstoffe der Pflanze perfekt entfalten können. Erhitze das Olivenöl und das Kokosfett sehr sanft in einem Topf und füge die gehackten Ringelblumen hinzu. Halte das Öl-Gemisch für etwa 2 Stunden auf niedrigster Stufe warm und lasse die Blüten darin ziehen. Seihe die Blüten anschließend durch ein feines Küchensieb oder ein Baumwolltuch ab, sodass nur das reine Öl übrig bleibt. Verflüssige nun das Bienenwachs und die Sheabutter schonend in einem Wasserbad und rühre das Ringelblumen-Öl sowie die Vitamin E Tropfen langsam unter. Fülle die noch flüssige Mischung in dein Schraubglas, lass sie bei Zimmertemperatur aushärten – fertig ist dein 100 % natürlicher Pfotenschutz für Hunde! (Tipp: Statt Ringelblumen kannst du auch Kamille oder Lavendel verwenden). Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Unser Fazit: Gesund und munter durch den Winter tapsen Der Winter bringt einige Herausforderungen für unsere Hunde mit sich, doch mit der richtigen Routine wird die kalte Jahreszeit zu einem unbeschwerten Vergnügen. Ein guter Pfotenschutz beim Hund erfordert nicht viel Aufwand: Kürzere das Fell an den Pfoten, creme sie vor dem Rausgehen mit Fett ein, meide Streusalz und wasche die Pfoten nach dem Spaziergang gründlich ab. Wenn du deinen Hund nach einem aufregenden Winterspaziergang dann noch mit einer Extraportion Pflege und einem nahrhaften, warmen Essen verwöhnst, steht euren winterlichen Abenteuern im Schnee absolut nichts mehr im Wege! Anita Lorber

Anita Lorber
Magen-Darm-Probleme beim Hund: Die 10 häufigsten Fragen

Magen-Darm-Probleme beim Hund sind eine häufige Herausforderung, von der auch unsere geliebten Vierbeiner immer wieder betroffen sein können. Diese Verdauungsprobleme ähneln oft den Symptomen, die wir Menschen erleben. Von Übelkeit über Durchfall bis hin zu absoluter Appetitlosigkeit – die Anzeichen können vielfältig sein und erfordern als fürsorglicher Hundehalter eine schnelle Reaktion. In diesem umfangreichen Blogbeitrag möchten wir dieses Thema näher beleuchten, um ein besseres Verständnis für die Magen-Darm-Probleme beim Hund zu schaffen. Wir beantworten dir die 10 häufigsten Fragen, damit du genau weißt, wie du deinem Liebling im Ernstfall helfen kannst. Inhaltsverzeichnis 1. Was sind die Ursachen von Magen-Darm-Problemen bei Hunden? Häufige Auslöser im Alltag Infektionen und andere Erkrankungen 2. Auf welche Symptome muss ich bei meinem Hund achten? 3. Was füttere ich meinem Hund bei übersäuertem Magen? 4. Magen-Darm-Probleme beim Hund: Ist das ansteckend? 5. Wie lang dauert eine Magen-Darm-Infektion beim Hund? 6. Welche Medikamente helfen bei Magen-Darm-Problemen? 7. Was tun? Bewährte Hausmittel für schnelle Linderung 8. Was festigt den Kot beim Hund? 9. Dürfen Hunde bei Magen-Darm-Beschwerden fasten? 10. Wie kann ich die Darmflora meines Hundes langfristig aufbauen? 1. Was sind die Ursachen von Magen-Darm-Problemen bei Hunden? Verdauungsbeschwerden können bei unseren Fellnasen ganz verschiedene Ursachen haben. Manchmal ist es nur eine Kleinigkeit, manchmal steckt eine ernsthafte Erkrankung dahinter. Häufige Auslöser im Alltag Eine sehr häufige Ursache sind Futtermittelunverträglichkeiten und Allergien, bei denen bestimmte Inhaltsstoffe des industriellen Futters zu Verdauungsstörungen führen. Auch das klassische "Staubsauger-Verhalten" beim Gassi gehen – also das heimliche Fressen von Müll, Essensresten oder gar Giftködern – führt blitzschnell zu einer akuten Magenverstimmung. Stress und Angstzustände (z. B. durch Umzug, Trennungsangst oder Silvester) können ebenfalls stark auf den Magen schlagen, da der Darm bei Hunden eng mit dem Nervensystem verbunden ist. Infektionen und andere Erkrankungen Infektionen mit Viren, Bakterien oder lästigen Parasiten wie Giardien oder Würmern sind weit verbreitet und führen oft zu akutem Durchfall oder Erbrechen. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente (wie Antibiotika) kann die normale Funktion des Magen-Darm-Trakts stark beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, die möglichen Auslöser zu kennen, um gezielte Maßnahmen ergreifen zu können. Gut zu wissen: Wie lange bleibt Nahrung im Hundemagen?  In der Regel dauert es etwa 6-8 Stunden, bis die Nahrung den Magen verlässt. Dies variiert jedoch stark nach Größe, Rasse und Futterart. Trockenfutter braucht oft deutlich länger als leicht verdauliches. 2. Auf welche Symptome muss ich bei meinem Hund achten? Eine Magen-Darm-Infektion beim Hund kann eine Vielzahl von Symptomen hervorrufen. Auf folgende Anzeichen solltest du besonders achten, um frühzeitig handeln zu können: Erbrechen: Hunde mit Magen-Darm-Problemen erbrechen häufig, manchmal mehrmals hintereinander. Dies zeigt deutlich, dass der Körper etwas loswerden möchte. Durchfall: Ein weiteres auffälliges Symptom ist breiiger bis wässriger Kot. Ist der Stuhl blutig, ist dies ein Alarmsignal, das sofort tierärztlich abgeklärt werden muss. Appetitlosigkeit: Wenn dein sonst verfressener Vierbeiner den Napf stehen lässt, deutet dies stark auf Bauchschmerzen oder Übelkeit hin. Dehydration: Wenn dein Hund viel Flüssigkeit verliert, trocknet er aus. Achte auf trockene Schleimhäute und überprüfe, ob sich eine aufgezogene Hautfalte im Nacken sofort wieder glättet. Lethargie: Die Tiere fühlen sich müde, schlapp und ziehen sich zurück. Wann ist der Gang zum Tierarzt unausweichlich? Wenn der Zustand deines Hundes schwerwiegend ist, er apathisch wirkt, Fieber hat, das Erbrechen nicht stoppt oder Welpen und Senioren betroffen sind, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! 3. Was füttere ich meinem Hund bei übersäuertem Magen? Für Hunde mit einem übersäuerten Magen ist eine leicht verdauliche und fettarme Ernährung von größter Bedeutung, da sie dazu beiträgt, den Verdauungstrakt nicht zusätzlich zu belasten. Empfehlenswert als Schonkost für Hunde sind gekochte Hühnerbrust oder Putenfleisch in Kombination mit matschig gekochtem Reis oder Kartoffeln. Diese Mahlzeiten bieten eine gute Nährstoffversorgung und beruhigen den Bauch. Wichtig ist es, fettreiche Speisen und Leckerlis komplett zu meiden. HelloBello Frischfutter enthält hochwertige, frische Zutaten, welche bei niedrigen Temperaturen schonend zubereitet werden. Dadurch ist es besonders magenschonend und ideal für ernährungssensible Hunde geeignet. 4. Magen-Darm-Probleme beim Hund: Ist das ansteckend? Das kommt ganz auf die Ursache an. Wurde das Unwohlsein durch verdorbenes Futter oder Stress ausgelöst, besteht keine Gefahr für andere Hunde. Handelt es sich jedoch um eine virale oder bakterielle Infektion (z. B. Parvovirose, Giardien oder Salmonellen), ist höchste Vorsicht geboten! Im Allgemeinen gelten Hunde mit infektiösen Magen-Darm-Problemen als ansteckend, solange sie Erbrechen oder Durchfall haben. Halte deinen kranken Hund in dieser Zeit unbedingt von Artgenossen fern und sammle den Kot bei Spaziergängen akribisch ein. 5. Wie lang dauert eine Magen-Darm-Infektion beim Hund? Die Dauer kann je nach Ursache und Immunabwehr des Hundes stark variieren. Eine einfache, durch falsches Fressen ausgelöste Magenverstimmung klingt oft schon nach 24 bis 48 Stunden wieder ab. Handelt es sich jedoch um hartnäckige Parasiten oder eine schwere Infektion, können sich die Beschwerden über eine bis zwei Wochen hinziehen. Wichtig ist, dass kranke Hunde in dieser Zeit viel Ruhe benötigen, um sich zu erholen. 6. Welche Medikamente helfen bei Magen-Darm-Problemen? Der Einsatz von Medikamenten sollte immer individuell auf deinen Hund und nach Absprache mit einem Profi erfolgen. Bitte gib deinem Hund niemals Medikamente aus der eigenen Hausapotheke, da viele Wirkstoffe für Menschen bei Hunden giftig sind! Der Tierarzt kann Folgendes verschreiben: Antibiotika: Bei nachgewiesenen bakteriellen Infektionen. Antiemetika: Medikamente zur Unterdrückung von starkem Erbrechen. Absorptionsförderer: Um Toxine im Darm zu binden und Durchfall zu lindern. Prokinetika: Zur Anregung der gesunden Darmbewegung. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! 7. Was tun? Bewährte Hausmittel für schnelle Linderung Wenn dein Hund an leichten Beschwerden leidet, gibt es sanfte Maßnahmen, die du ergreifen kannst. An erster Stelle steht die Flüssigkeitszufuhr. Biete deinem Hund immer frisches Wasser an, oder versetze es mit einem Schuss ungesalzener Hühnerbrühe, um ihn zum Trinken zu animieren. Du kannst auch milde Hausmittel ausprobieren: Ein lauwarmer Kamillentee, Fenchel oder Kümmel wirken oft Wunder und beruhigen die gereizte Magenschleimhaut auf natürliche Weise. 8. Was festigt den Kot beim Hund? Wenn dein Hund unter anhaltendem Durchfall leidet, möchtest du ihm schnell helfen, den Kot wieder zu festigen. Der absolute Geheimtipp unter Hundehaltern ist die Morosche Karottensuppe. Durch stundenlanges Kochen der Karotten entstehen spezielle Zuckermoleküle, die sich an die Darmwand heften und verhindern, dass Bakterien andocken. Zusätzlich können Flohsamenschalen (Psylliumsamen) als Ballaststoffquellen dienen, da sie überschüssige Flüssigkeit im Darm aufsaugen und so den Kot festigen. Auch Heilerde oder spezielle Paste vom Tierarzt können hier wertvolle Dienste leisten. 9. Dürfen Hunde bei Magen-Darm-Beschwerden fasten? Ja, ein kurzzeitiges Fasten wird oft empfohlen. Wenn dein Hund bricht oder akuten Durchfall hat, kann eine Nulldiät für 12 bis 24 Stunden dem Magen-Darm-Trakt die nötige Pause verschaffen, um sich zu beruhigen (Welpen und chronisch kranke Hunde sind hiervon ausgenommen – hier sofort den Arzt fragen!). Wichtig ist dabei: Das Fasten gilt nur für feste Nahrung. Wasser muss jederzeit zur freien Verfügung stehen, um eine lebensgefährliche Dehydration zu verhindern! 10. Wie kann ich die Darmflora meines Hundes langfristig aufbauen? Nach überstandenen Magen-Darm-Problemen beim Hund ist die Darmflora oft aus dem Gleichgewicht geraten, besonders wenn Antibiotika verabreicht wurden. Ein gesunder Darm ist jedoch das Zentrum des Immunsystems. Bello's Tipp: Um die Magen-Darm-Gesundheit deines Hundes dauerhaft und langfristig zu unterstützen, empfehlen wir die HelloBello Magen-Darm-Drops. Diese enthalten Probiotika und Präbiotika, welche die natürliche Darmregulierung fördern und gleichzeitig das Immunsystem stärken Anita Lorber

Anita Lorber
Zahnpflege beim Hund: So bleiben Zähne gesund & stark

Die Zahnpflege beim Hund ist weit mehr als eine kosmetische Maßnahme. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsvorsorge. Während viele Halter großen Wert auf Fell, Bewegung und Ernährung legen, wird die Mundhygiene häufig unterschätzt – dabei beginnen viele systemische Erkrankungen im Maul. Bakterien aus Zahnbelag können über das Zahnfleisch in den Blutkreislauf gelangen. Von dort aus erreichen sie Organe wie Herz, Leber oder Nieren. Unbehandelte Zahnprobleme bleiben also nicht lokal begrenzt, sondern können den gesamten Organismus belasten. Eine konsequente Zahnpflege Hund Routine bedeutet daher: weniger Schmerzen bessere Futteraufnahme geringeres Entzündungsrisiko höhere Lebensqualität Inhaltsverzeichnis Warum Zahnpflege beim Hund so häufig vernachlässigt wird Anzeichen für Zahnprobleme Veränderungen im Maul Veränderungen im Verhalten Wann solltest du handeln? Zahnpflege Hund richtig gemacht: Die tägliche Routine 1. Regelmäßiges Zähneputzen – die Basis der Zahnpflege 2. Regelmäßige Kontrolle der Maulhöhle 3. Zahnpflege-Spielzeuge und Snacks als Ergänzung 4. Regelmäßige tierärztliche Kontrolle Die Rolle der Ernährung in der Zahnpflege Hund Warum Zahnpflege beim Hund so häufig vernachlässigt wird Die Zahnhygiene beim Hund ist ein zentraler, aber häufig unterschätzter Bestandteil der allgemeinen Gesundheitsvorsorge. Genau wie beim Menschen beeinflusst eine gute Mundhygiene nicht nur die Zähne selbst, sondern das gesamte Wohlbefinden. Eine konsequente Zahnpflege beim Hund hilft, Zahnbelag frühzeitig zu reduzieren und der Entstehung von Zahnstein, Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und Parodontitis vorzubeugen. Bleiben diese Probleme unbehandelt, können sie Schmerzen verursachen, das Fressverhalten verändern und die Lebensqualität deutlich einschränken. Hunde zeigen Zahnschmerzen oft erst spät – deshalb ist Prävention so entscheidend. Besonders wichtig ist zu verstehen, dass eine unzureichende Zahnhygiene nicht nur ein lokales Problem bleibt: Bakterien aus der Mundhöhle können über entzündetes Zahnfleisch in den Blutkreislauf gelangen und Organe wie Herz, Leber oder Nieren belasten. Zahnpflege beim Hund ist daher aktive Gesundheitsvorsorge – nicht nur kosmetische Pflege. Darüber hinaus beeinflusst eine gute Mundgesundheit auch das tägliche Miteinander. Hunde mit gesunden Zähnen fressen entspannter, spielen aktiver und wirken insgesamt ausgeglichener. Frischer Atem erleichtert zudem Nähe und Interaktion. Die regelmäßige Zahnpflege schafft bewusste Routinen und stärkt die Bindung zwischen dir und deinem Hund, weil sie Vertrauen, Geduld und positive Bestätigung erfordert. Anzeichen für Zahnprobleme Das frühzeitige Erkennen von Zahnproblemen ist ein entscheidender Bestandteil einer guten Zahnpflege beim Hund. Viele Symptome entwickeln sich schleichend und sind im Alltag nicht sofort offensichtlich. Umso wichtiger ist es, sowohl auf sichtbare Veränderungen im Maul als auch auf subtile Verhaltensänderungen zu achten. Veränderungen im Maul Schlechter AtemAnhaltender, unangenehmer Mundgeruch ist oft eines der ersten Anzeichen für bakterielle Beläge, Zahnfleischentzündungen oder beginnende Parodontitis. Blut im Speichel oder auf SpielzeugSichtbares Blut beim Kauen, Spielen oder im Wassernapf deutet häufig auf gereiztes oder entzündetes Zahnfleisch hin. Zurückgezogenes ZahnfleischFreiliegende Zahnhälse oder sichtbarer Zahnfleischrückgang können ein Hinweis auf chronische Entzündungen sein. Lockere oder fehlende ZähneLockere Zähne oder Lücken im Gebiss sind immer ein ernstzunehmendes Warnsignal und sollten tierärztlich abgeklärt werden. Verfärbungen und ZahnsteinDunkle Beläge, gelbliche oder bräunliche Ablagerungen auf den Zähnen sind typische Anzeichen für Zahnsteinbildung. Veränderungen im Verhalten Verändertes FressverhaltenFrisst dein Hund langsamer, kaut einseitig, lässt Futter fallen oder meidet harte Nahrung, kann das auf Zahnschmerzen hindeuten. Reizbarkeit oder BerührungsempfindlichkeitZieht sich dein Hund zurück, knurrt bei Berührung im Gesichtsbereich oder lässt sich ungern ins Maul schauen, können Schmerzen die Ursache sein. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Wann solltest du handeln? Wenn du eines oder mehrere dieser Anzeichen bemerkst, solltest du nicht abwarten. Eine frühzeitige Untersuchung beim Tierarzt hilft, die Ursache zu klären und Folgeschäden zu vermeiden. Früherkennung ist der wichtigste Faktor in der Zahnpflege beim Hund.Je früher Zahnprobleme behandelt werden, desto schonender und erfolgreicher verläuft die Therapie. Eine regelmäßige Kontrolle des Mauls – idealerweise einmal pro Woche – sollte daher fester Bestandteil deiner Zahnpflege-Routine sein. Zahnpflege Hund richtig gemacht: Die tägliche Routine 1. Regelmäßiges Zähneputzen – die Basis der Zahnpflege Der wichtigste Bestandteil jeder Zahnpflege Hund Routine ist das regelmäßige Zähneputzen. Idealerweise reinigst du die Zähne deines Hundes täglich, um die Bildung von Zahnbelag und Zahnstein frühzeitig zu reduzieren. Worauf du achten solltest: Verwende eine spezielle Hundezahnbürste oder einen Fingerling Nutze ausschließlich Zahnpasta für Hunde Verwende niemals Zahnpasta für Menschen (sie kann für Hunde schädliche Inhaltsstoffe enthalten) Beginne langsam, besonders wenn dein Hund das Zähneputzen noch nicht kennt. Du kannst zunächst mit dem Finger über die Zähne streichen und deinen Hund an das Gefühl gewöhnen. Erst danach steigst du schrittweise auf eine Zahnbürste um. Wichtig ist eine ruhige Atmosphäre. Lob und kleine Belohnungen nach jeder Einheit helfen, eine positive Verknüpfung mit der Zahnpflege aufzubauen. 2. Regelmäßige Kontrolle der Maulhöhle Neben dem Zähneputzen solltest du das Maul deines Hundes regelmäßig überprüfen. Eine kurze wöchentliche Kontrolle reicht oft schon aus, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Achte dabei auf: Rötungen oder Schwellungen am Zahnfleisch Zahnstein oder dunkle Beläge Verletzungen im Maul Auffälligen Mundgeruch Früherkennung ist ein zentraler Bestandteil der Zahnpflege beim Hund. 3. Zahnpflege-Spielzeuge und Snacks als Ergänzung Zahnpflege-Spielzeuge und spezielle Snacks können die tägliche Routine sinnvoll ergänzen. Durch ihre Struktur unterstützen sie die mechanische Reinigung der Zähne und regen den Speichelfluss an. Dazu gehören: Kauknochen Zahnpflege-Leckerlis Spezielle Dental-Spielzeuge Wichtig: Diese Produkte ersetzen niemals das Zähneputzen, sondern dienen lediglich als zusätzliche Unterstützung. Bello's Tipp: HelloBello's Zahn-Shine-Pops unterstützen die tägliche Zahnpflege beim Hund durch ihre spezielle Textur, die Zahnbelag mechanisch reduzieren kann. Ideal als leckere Ergänzung zum Zähneputzen – für gesunde Zähne im Alltag.  4. Regelmäßige tierärztliche Kontrolle Auch bei sorgfältiger Pflege können sich Beläge bilden. Deshalb sollte die Mundgesundheit deines Hundes regelmäßig vom Tierarzt kontrolliert werden. Empfehlenswert ist mindestens eine jährliche Untersuchung – bei kleinen Rassen oder anfälligen Hunden gegebenenfalls häufiger. Eine professionelle Zahnreinigung kann notwendig sein, wenn sich bereits harter Zahnstein gebildet hat. Die Rolle der Ernährung in der Zahnpflege Hund Eine ausgewogene Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil der Zahnpflege beim Hund. Die Nährstoffe, die dein Hund täglich aufnimmt, beeinflussen nicht nur seine allgemeine Gesundheit, sondern auch die Stabilität von Zähnen und Zahnfleisch. Bestimmte Nährstoffe spielen dabei eine besondere Rolle: Calcium & Phosphor für feste Zahnstrukturen Vitamin D für die Mineralstoffverwertung Vitamin A für gesunde Schleimhäute Omega-3-Fettsäuren zur Unterstützung entzündungshemmender Prozesse Hochwertige Proteine für Gewebeaufbau und Regeneration Eine nährstoffreiche, bedarfsdeckende Fütterung stärkt das Immunsystem und kann helfen, entzündliche Prozesse im Maul zu reduzieren. Zahnpflege beim Hund beginnt daher nicht nur mit der Zahnbürste, sondern bereits im Napf. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Mythos: Reinigt Trockenfutter die Zähne? Der Gedanke, dass Trockenfutter automatisch die Zähne reinigt, hält sich hartnäckig. Tatsächlich zerbrechen viele Kroketten beim ersten Biss, während sich Futterreste zwischen den Zähnen festsetzen können. Das kann Plaquebildung sogar begünstigen. Eine wirksame Zahnpflege Hund Routine erfordert daher aktive Maßnahmen wie: Regelmäßiges Zähneputzen Zahnpflege-Spielzeuge Dental-Snacks als Ergänzung Tierärztliche Kontrollen Frisch gekochtes Futter als unterstützende Basis Frisch zubereitetes Hundefutter aus hochwertigen Zutaten kann die Mundgesundheit indirekt unterstützen. Entscheidend ist eine ausgewogene Rezeptur ohne unnötige Füllstoffe oder künstliche Zusätze. Schonend gegarte Mahlzeiten liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die auch für Zahnfleisch und Schleimhäute relevant sind. Dennoch gilt: Auch hochwertiges Futter ersetzt keine aktive Zahnpflege. Bereit, deinem Hund ein gesünderes und längeres Leben zu schenken? Jetzt frischgekochtes Hundefutter bestellen und 30 % sparen! Jetzt bestellen Anita Lorber

Anita Lorber
Mein Hund trinkt viel – Daran kann es liegen

Du beobachtest deine Fellnase und wunderst dich: Der Napf ist schon wieder leer? Genau wie bei uns Menschen ist auch für unsere Vierbeiner die tägliche Aufnahme von frischem Wasser absolut essenziell, um den Durst zu stillen, den Kreislauf stabil zu halten und den komplexen Wasserhaushalt des Körpers zu regulieren. Bis zu einem gewissen Grad ist es völlig unbedenklich und sogar wichtig, dass dein Liebling ordentlich zuschlägt – vor allem in den heißen Sommermonaten oder nach einem ausgiebigen Spaziergang mit hohem Aktivitätslevel. Grundsätzlich sollte dein Hund immer und jederzeit freien Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Doch was ist, wenn der Durst plötzlich unstillbar scheint? Wenn du dir die Frage stellst: „Mein Hund trinkt viel, ist das noch normal?“, solltest du genauer hinsehen. Ein stark vermehrtes Trinken (in der Fachsprache Polydipsie genannt) kann harmlose Ursachen haben, aber eben auch ein wichtiges Warnsignal für ernsthafte gesundheitliche Probleme sein. In diesem Ratgeber erklären wir dir, wie viel Flüssigkeit gesund ist und ab wann du handeln musst. Inhaltsverzeichnis Mein Hund trinkt viel: Wie viel Wasser ist eigentlich normal? Der praktische Test: So misst du die Wassermenge Harmlose Gründe: Warum dein Hund plötzlich viel trinkt Hitze und hohe Temperaturen im Sommer Vermehrte körperliche Aktivität Stress und Aufregung Futterwechsel und Trockenfutter Wenn Krankheit der Auslöser ist: Mein Hund trinkt viel und ist schlapp Diabetes Mellitus (Zuckerkrankheit) Nierenerkrankungen Weitere gesundheitliche Ursachen Alarmstufe Rot: Warnsignale für Vergiftungen Die Gefahr der Wasservergiftung Wann solltest du zum Tierarzt gehen? Mein Hund trinkt viel: Wie viel Wasser ist eigentlich normal? Um beurteilen zu können, ob ein Problem vorliegt, müssen wir erst einmal klären, was die Norm ist. Der tägliche Wasserbedarf eines Hundes ist nicht pauschal für jedes Tier gleich. Er hängt von verschiedenen, ganz individuellen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Art des Futters, dem Alter, der Rasse, der Größe und dem genauen Gewicht deines Hundes. Als medizinischer Richtwert gilt: Im Normalfall sollten gesunde Hunde etwa 20 bis 100 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht am Tag zu sich nehmen. Ein kleines Rechenbeispiel: Ein kleiner Dackel mit 10 kg Körpergewicht sollte am Tag etwa 200 ml bis zu einem ganzen Liter Wasser trinken. Ein großer Labrador mit 30 kg benötigt dementsprechend zwischen 600 ml und bis zu 3 Litern Wasser täglich, um optimal hydriert zu bleiben. Die riesige Spanne von 20 bis 100 ml ergibt sich aus den extrem unterschiedlichen Alltagsbedingungen (Ruhetag vs. aktiver Hundesport). Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Der praktische Test: So misst du die Wassermenge Damit du nicht nur schätzen musst, ob dein Liebling zu viel oder zu wenig Wasser trinkt, ist es überaus sinnvoll, die exakt getrunkene Wassermenge über ein paar Tage hinweg genau zu messen. Das geht ganz einfach: Fülle am Morgen einen großen Messbecher mit ausreichend Wasser für den gesamten Tag. Notiere dir die genaue Menge (z. B. 2000 ml) und fülle den Wassernapf deines Hundes ausschließlich aus diesem Becher auf. Am nächsten Morgen (nach exakt 24 Stunden) schüttest du das übrig gebliebene Wasser aus dem Napf wieder zurück in den Messbecher. Die daraus resultierende Differenz ist das Wasser, das dein Hund an diesem Tag getrunken hat. Führe dieses kleine Wasser-Tagebuch am besten über mehrere Tage, um festzustellen, ob eine echte Auffälligkeit vorliegt.Achtung! Wenn dein Hund beim Spaziergang genüsslich aus Pfützen, Seen oder Flüssen trinkt, verfälscht das natürlich deine Messung enorm. Behalte ihn draußen also gut im Auge. Harmlose Gründe: Warum dein Hund plötzlich viel trinkt Nicht immer steckt gleich eine dramatische Krankheit hinter einem leeren Wassernapf. Übermäßiges Trinken kann viele verschiedene alltägliche Ursachen haben. Hitze und hohe Temperaturen im Sommer Hunde können nicht wie wir Menschen über die Haut schwitzen. Sie regulieren ihre Körpertemperatur fast ausschließlich über das Hecheln und über die Pfotenballen. Bei steigenden Temperaturen im Sommer brauchen Hunde deutlich mehr Wasser, um ihren Körper effektiv zu kühlen und die verdunstete Flüssigkeit auf der Zunge auszugleichen. Achte bei Hitze ganz besonders darauf, dass immer frisches Nass zur Verfügung steht. Vermehrte körperliche Aktivität Ein ausgedehnter Spaziergang, eine wilde Runde Apportieren oder aktiver Hundesport wie Agility treiben den Puls in die Höhe. Nach intensiver körperlicher Anstrengung ist es eine völlig natürliche und gesunde Reaktion des Körpers, den Flüssigkeitsverlust sofort ausgleichen zu wollen. Stress und Aufregung Ist dein Hund aufregenden oder stressigen Situationen ausgesetzt – wie zum Beispiel einer langen Autofahrt, einem Besuch in der Tierarztpraxis oder an Silvester –, kann es sein, dass er danach mehr als gewöhnlich trinkt. Durch nervöses, aufgeregtes Hecheln verdunstet nämlich extrem viel Flüssigkeit über die Schleimhäute. Futterwechsel und Trockenfutter Die Art der Fütterung hat den wohl größten Einfluss auf das Trinkverhalten! Wechselst du von extrem feuchtigkeitsreichem Futter (wie Nassfutter, Barf oder frisch gekochten Rationen) plötzlich auf handelsübliches Trockenfutter, ist es völlig logisch und absolut wichtig, dass dein Hund massiv mehr trinkt. Er muss die nun fehlende Wassermenge aus der Nahrung mühsam über den Napf ausgleichen. Bereit, deinem Hund ein gesünderes und längeres Leben zu schenken? Jetzt frischgekochtes Hundefutter bestellen und 30 % sparen! Jetzt bestellen Wenn Krankheit der Auslöser ist: Mein Hund trinkt viel und ist schlapp Wenn du harmlose Ursachen wie Hitze, Stress oder Trockenfutter ausschließen kannst und dein Hund über mehrere Tage hinweg den Napf regelrecht leer saugt, ist Vorsicht geboten. Ein stark erhöhter Wasserkonsum ist ein klassisches Symptom für verschiedene organische Probleme. Diabetes Mellitus (Zuckerkrankheit) Genau wie Menschen können auch Hunde an Diabetes erkranken. Wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genug Insulin produziert, sammelt sich Zucker im Blut an und wird über den Urin ausgeschieden. Dieser Zucker zieht förmlich Wasser aus dem Körper, weshalb betroffene Hunde extrem viel urinieren müssen und diesen Verlust durch exzessives Trinken auszugleichen versuchen. Nierenerkrankungen Die Nieren sind das Filtersystem des Körpers. Wenn sie durch Altersschwäche oder eine chronische Niereninsuffizienz ihre Fähigkeit verlieren, den Urin richtig zu konzentrieren, verliert der Hund unentwegt wertvolles Wasser. Auch hier entsteht ein starker, kaum zu stillender Durst, oft begleitet von Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit. Weitere gesundheitliche Ursachen Neben Diabetes und Nierenproblemen können auch hormonelle Störungen wie das Cushing-Syndrom (eine Überproduktion von Cortisol) oder der seltene Diabetes Insipidus (Wasserharnruhr) der Auslöser sein. Auch eine schmerzhafte Blasenentzündung verleitet Hunde oft dazu, mehr zu trinken. Bei unkastrierten Hündinnen ist zudem höchste Wachsamkeit geboten: Plötzlicher Durst kann ein erstes Alarmsignal für eine lebensgefährliche Gebärmuttervereiterung (Pyometra) sein! Ganz wichtig: Bitte entziehe deinem Hund niemals das Wasser, in der Hoffnung, dass er dann weniger in die Wohnung macht! Wenn ein Nierenproblem vorliegt, kann ein Wasserentzug innerhalb kürzester Zeit zu einem fatalen, lebensbedrohlichen Organversagen führen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Alarmstufe Rot: Warnsignale für Vergiftungen Wenn das Trinkverhalten extrem plötzlich umschlägt, solltest du den Allgemeinzustand deines Hundes genauestens überprüfen. Dein Hund trinkt extrem viel, ist apathisch und frisst nicht mehr? Das kann ein ernstzunehmendes Symptom einer akuten Vergiftung sein! Vor allem wenn dieser Durst zusammen mit weiteren massiven Symptomen wie starken Bauchkrämpfen, totaler Abgeschlagenheit, blutigem Durchfall oder starkem Erbrechen auftritt, zählt jede Minute. Auch mit hohem Flüssigkeitsverlust zwingen den Hund oft förmlich an den Wassernapf. Die Gefahr der Wasservergiftung Paradoxerweise kann auch das Wasser selbst zur Gefahr werden. Eine sogenannte Wasservergiftung (Hyperhydration) entsteht, wenn ein Hund in sehr kurzer Zeit extrem große Mengen Wasser aufnimmt – beispielsweise wenn er stundenlang wild nach dem Wasserstrahl eines Gartenschlauchs schnappt oder beim Apportieren aus dem See unbemerkt Unmengen an Seewasser schluckt. Das Blutbild entgleist, das Gehirn schwillt an und es besteht absolute Lebensgefahr! Mehr dazu erfährst du in unserem ausführlichen Beitrag über die Wasservergiftung beim Hund. Wann solltest du zum Tierarzt gehen? Wenn dir auffällt, dass dein Liebling über mehrere Tage hinweg auffällig viel trinkt, du die getrunkene Menge mit unserem Tipp gemessen hast und harmlose Gründe wie ein heißer Sommertag oder sehr trockene Nahrung ausgeschlossen sind, raten wir dir dringend zu einem Tierarztbesuch. Um dem Arzt bei der Diagnose zu helfen, kannst du ihm direkt notieren, wie viele Milliliter dein Hund in 24 Stunden getrunken hat. Oft hilft es auch enorm, wenn du den Morgenurin deines Hundes in einem sauberen Gefäß auffängst und direkt mit in die Praxis bringst. Mit einer einfachen Blut- und Urinuntersuchung kann der Profi sehr schnell feststellen, ob eine Krankheit vorliegt, und deinem treuen Begleiter schnell helfen. Anita Lorber

Anita Lorber
Gelenkprobleme beim Hund - Die 5 häufigsten Fragen dazu

Es gibt kaum etwas Schöneres, als seinen geliebten Vierbeiner voller Lebensfreude über eine Wiese flitzen zu sehen. Doch wenn das Aufstehen plötzlich schwerfällt, die Runden immer kürzer werden und das Spielen zur Qual wird, bricht uns Hundehaltern oft das Herz. Gelenkprobleme beim Hund sind leider keine Seltenheit und können die Lebensqualität unserer treuen Begleiter massiv einschränken. Die Gelenke zu unterstützen und gesund zu halten, ist eine der wichtigsten Aufgaben von uns Hundebesitzerinnen und -besitzern. Ausreichend Bewegung im richtigen Maß, das absolute Idealgewicht und eine ausgewogene Diät können helfen, den Verschleiß vorzubeugen. Fällt dir auf, dass dein Hund plötzlich weniger aktiv ist und offensichtliche Probleme bei der Bewegung hat? In diesem umfangreichen Beitrag beantworten wir die fünf häufigsten Fragen, damit du genau weißt, wie du deinen Liebling optimal unterstützen kannst. Inhaltsverzeichnis Alles Wichtige rund um die Gelenkgesundheit 1. Welche Gelenke sollte man beim Hund stärken? 2. Was ist gut für die Gelenke meines Hundes? 3. Wie merke ich, ob mein Hund Gelenkschmerzen hat? 4. Was kann ich machen, wenn mein Hund Gelenkschmerzen hat? 5. Was kann ich bei geschwollenen Gelenken beim Hund tun? Exkurs: Welche Nahrungsergänzungsmittel unterstützen die Gelenke? Unser Fazit Alles Wichtige rund um die Gelenkgesundheit Um Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Arthritis oder Dysplasien (wie die gefürchtete Hüftgelenksdysplasie) richtig zu verstehen, müssen wir uns ansehen, wie der Bewegungsapparat unserer Hunde funktioniert und was ihm gut tut. 1. Welche Gelenke sollte man beim Hund stärken? Grundsätzlich arbeitet der Körper eines Hundes als eine große, zusammenhängende Einheit. Dennoch gibt es bestimmte Bereiche, die im Hundealltag den stärksten physikalischen Kräften ausgesetzt sind. Die wichtigsten Gelenke, die bei Hunden gezielt gestärkt und geschützt werden sollten, sind: Die Gelenke im Rücken: Die Wirbelsäule muss bei jedem Sprung und jedem Sprint Stöße abfedern. Ein starker Rücken ist essenziell für einen gesunden Gang. Die Hinterbeine (Hüft- und Kniegelenke): Hier sitzt der "Motor" deines Hundes. Die Hüftgelenke tragen enorme Lasten beim Beschleunigen. Leider sind sie bei vielen Rassen auch genetisch anfällig für Fehlbildungen. Die Vorderbeine (Schulter- und Ellbogengelenke): Beim Abbremsen, Hinabspringen oder Treppensteigen lastet oft bis zu 70 % des gesamten Körpergewichts auf den vorderen Gliedmaßen. Die Pfoten (Karpalgelenke): Auch diese kleinen Gelenke können stark belastet werden, insbesondere wenn der Hund viel auf harten Untergründen wie Asphalt läuft oder aus großen Höhen (z. B. aus dem Auto) springt. 2. Was ist gut für die Gelenke meines Hundes? Prävention ist das beste Mittel gegen schmerzhafte Gelenkprobleme beim Hund. Es gibt einige ganz konkrete Dinge, auf die du im Alltag achten kannst, um Verschleiß und Entzündungen effektiv vorzubeugen: Ausreichend Bewegung im richtigen Maß: Regelmäßige, moderate Bewegung und gezieltes Bewegungstraining können dazu beitragen, die Gelenkfunktion und die umliegende Muskulatur zu verbessern. Eine starke Muskulatur entlastet den Knochenapparat enorm. Vermeide jedoch extreme Belastungen wie stundenlanges Ballspielen (Stop-and-Go) oder häufiges Treppensteigen bei sehr jungen oder großen Hunden. Auf das richtige Gewicht achten: Jedes Kilo zu viel ist Gift für den Bewegungsapparat! Übergewicht führt zu einer dauerhaften, zusätzlichen mechanischen Belastung für den Knorpel und fördert durch Fettgewebe zudem stille Entzündungen im Körper. Eine nährstoffreiche Diät: Eine wirklich gesunde und biologisch artgerechte Ernährung hilft dabei, dass dein Hund das ideale Gewicht hält und seine Knochen bestens versorgt sind. HelloBello bietet genau diese ausgewogene Nährstoffversorgung ohne unnötige Füllstoffe. Spezielles Futter für ältere Hunde: Senioren haben einen veränderten Stoffwechsel. Es gibt spezielle Futteranpassungen für alte Hunde, die exakt auf die Bedürfnisse dieses Lebensabschnitts abgestimmt sind und helfen, die Zellalterung zu verlangsamen. Nahrungsergänzungsmittel (Supplements): Es gibt eine Reihe von hervorragenden Ergänzungen, die präventiv oder begleitend helfen können, den Knorpelaufbau zu unterstützen und die "Gelenkschmiere" (Synovialflüssigkeit) flüssig zu halten. Achtung! Es ist wichtig, dass du immer zuerst mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt sprichst, bevor du irgendwelche Behandlungen auf eigene Faust startest, besonders wenn dein Hund bereits Medikamente einnimmt.  Jetzt frisch gekochtes Futter für gesunde Gelenke bestellen und sparen! 3. Wie merke ich, ob mein Hund Gelenkschmerzen hat? Hunde sind Meister darin, Schmerzen zu verstecken. In der Natur ist es eine Schwäche, Verletzungen offen zu zeigen. Deshalb musst du als Halter oft auf sehr subtile Signale achten. Folgende Anzeichen deuten stark darauf hin, dass dein Vierbeiner Gelenkschmerzen hat: Verminderte Beweglichkeit oder Lahmheit: Das ist das offensichtlichste Zeichen. Wenn dein Hund humpelt, das Bein schont oder den Takt unrund läuft. Steifheit und Anlaufschmerzen: Wenn dein Hund besonders morgens nach dem Schlafen oder nach langem Liegen Schwierigkeiten hat, sich aufzurichten und die ersten Schritte extrem steif und ungelenk wirken. Verminderte Aktivität: Wenn dein sonst agiler Begleiter plötzlich weniger aktiv ist, Spaziergänge abkürzt oder gar kein Interesse mehr an wilden Spielen mit Artgenossen hat. Zögern bei Alltagssituationen: Er springt nicht mehr gerne ins Auto, verweigert die Treppe oder zögert lange, bevor er auf das Sofa hüpft. Veränderung des Verhaltens: Chronische Schmerzen machen mürrisch. Wenn dein Hund ungewöhnlich müde, reizbar oder sogar aggressiv bei Berührungen reagiert, ist das ein lautes Alarmsignal. Auch ständiges Lecken oder Knabbern an einem bestimmten Gelenk kann auf Schmerzen hindeuten. 4. Was kann ich machen, wenn mein Hund Gelenkschmerzen hat? Wenn der Verdacht auf Gelenkprobleme beim Hund besteht, ist der erste Schritt immer die exakte Diagnose (z. B. durch Röntgen) in der Tierarztpraxis. Am effektivsten beugst du langfristig mit ausreichend Bewegung, gesunder Ernährung und dem absoluten Idealgewicht vor. Hat dein Hund jedoch bereits akute Schmerzen, können gezielte schmerzlindernde Medikamente (Analgetika) helfen, ihm Lebensqualität zurückzugeben und ihn aus der schädlichen Schonhaltung herauszuholen. Sprich mit deiner Praxis über die möglichen Optionen. Darüber hinaus ist eine professionelle Physiotherapie oft ein wahrer Gamechanger! Gezieltes Bewegungstraining, Unterwasserlaufbänder, Massagen und Lasertherapie können helfen, die Funktion enorm zu verbessern und den Muskelabbau zu stoppen. Zu Hause kannst du mit Rampen (für das Auto oder Sofa) und einem weichen, orthopädischen Hundebett für sofortige Erleichterung im Alltag sorgen. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! 5. Was kann ich bei geschwollenen Gelenken beim Hund tun? Ein geschwollenes Gelenk ist immer ein Zeichen für eine akute Entzündung, eine Verletzung (wie eine Verstauchung) oder einen akuten Arthrose-Schub. Hier ist schnelle Hilfe gefragt: Schmerzlindernde Medikamente: Diese vom Tierarzt verordneten Präparate lindern die unangenehmen Symptome und hemmen oft gleichzeitig die Entzündung. Kühlung: Wenn das Gelenk heiß und geschwollen ist, können kühlende Umschläge (z. B. Quarkwickel) oder spezielle Kompressen (in ein Handtuch gewickelt!) die Schwellungen deutlich lindern. Unterstützende Bandagen: Medizinische Bandagen können dazu beitragen, den Bereich zu stützen und ihm Stabilität zu geben. (Bitte nur nach fachlicher Anleitung anlegen, um Blutstauungen zu vermeiden!) Strenge Ruhe: Gib deinem Hund absolute Ruhezeit. Kurze Runden an der kurzen Leine, keine Treppen und keine Sprünge, um den verletzten Bereich maximal zu entlasten. Exkurs: Welche Nahrungsergänzungsmittel unterstützen die Gelenke? Es gibt eine ganze Reihe von bewährten natürlichen Wirkstoffen, die nachweislich helfen können, die Gesundheit des Bewegungsapparates bei Hunden nachhaltig zu verbessern: Glucosamin: Diese Substanz kommt natürlicherweise im Körper vor und ist maßgeblich an der gesunden Bildung und Erhaltung von Knorpel beteiligt. Chondroitin: Auch dies ist ein natürlicher Bestandteil des Knorpels, der Feuchtigkeit bindet und dazu beiträgt, das Gewebe elastisch und geschmeidig zu halten. Omega-3-Fettsäuren: Hochwertige Fettsäuren (EPA und DHA) können hervorragend dazu beitragen, die Entzündungen im Körper systemisch zu reduzieren und somit lindernd zu wirken. Sie können am besten in Form von Lachsöl oder Algenöl verabreicht werden. Antioxidantien: Vitamine (wie Vitamin C und E) fangen freie Radikale ab und unterstützen die Regeneration. Bello's Tipp: Genau für diese Bedürfnisse wurden die HelloBello Gelenk Drops entwickelt. Sie vereinen die Kraft von Grünlippmuschel (reich an Glucosamin), MSM und wertvollen Kräutern in einem leckeren Snack, der den Bewegungsapparat deines Hundes optimal versorgt. Unser Fazit Hat dein Hund offensichtliche Probleme bei Bewegungen oder ist er deutlich weniger aktiv als normalerweise? Dann können schleichende Gelenkschmerzen der Grund dafür sein. Bei Gelenkproblemen beim Hund gilt immer: Je früher man eingreift, desto besser lässt sich das Fortschreiten der Krankheit bremsen. Achte daher proaktiv auf ein perfektes Gewicht, artgerechte, stoßfreie Bewegung und eine hochwertige, frisch gekochte Ernährung. Wenn du deinen Vierbeiner dann noch mit viel Liebe, einem orthopädischen Schlafplatz und gegebenenfalls den richtigen Zusätzen verwöhnst, steht einem langen, schmerzfreien und glücklichen Hundeleben nichts mehr im Wege! Anita Lorber

Anita Lorber
Magen-Darm-Probleme beim Hund: Die 10 häufigsten Fragen

Magen-Darm-Probleme beim Hund sind eine häufige Herausforderung, von der auch unsere geliebten Vierbeiner immer wieder betroffen sein können. Diese Verdauungsprobleme ähneln oft den Symptomen, die wir Menschen erleben. Von Übelkeit über Durchfall bis hin zu absoluter Appetitlosigkeit – die Anzeichen können vielfältig sein und erfordern als fürsorglicher Hundehalter eine schnelle Reaktion. In diesem umfangreichen Blogbeitrag möchten wir dieses Thema näher beleuchten, um ein besseres Verständnis für die Magen-Darm-Probleme beim Hund zu schaffen. Wir beantworten dir die 10 häufigsten Fragen, damit du genau weißt, wie du deinem Liebling im Ernstfall helfen kannst. Inhaltsverzeichnis 1. Was sind die Ursachen von Magen-Darm-Problemen bei Hunden? Häufige Auslöser im Alltag Infektionen und andere Erkrankungen 2. Auf welche Symptome muss ich bei meinem Hund achten? 3. Was füttere ich meinem Hund bei übersäuertem Magen? 4. Magen-Darm-Probleme beim Hund: Ist das ansteckend? 5. Wie lang dauert eine Magen-Darm-Infektion beim Hund? 6. Welche Medikamente helfen bei Magen-Darm-Problemen? 7. Was tun? Bewährte Hausmittel für schnelle Linderung 8. Was festigt den Kot beim Hund? 9. Dürfen Hunde bei Magen-Darm-Beschwerden fasten? 10. Wie kann ich die Darmflora meines Hundes langfristig aufbauen? 1. Was sind die Ursachen von Magen-Darm-Problemen bei Hunden? Verdauungsbeschwerden können bei unseren Fellnasen ganz verschiedene Ursachen haben. Manchmal ist es nur eine Kleinigkeit, manchmal steckt eine ernsthafte Erkrankung dahinter. Häufige Auslöser im Alltag Eine sehr häufige Ursache sind Futtermittelunverträglichkeiten und Allergien, bei denen bestimmte Inhaltsstoffe des industriellen Futters zu Verdauungsstörungen führen. Auch das klassische "Staubsauger-Verhalten" beim Gassi gehen – also das heimliche Fressen von Müll, Essensresten oder gar Giftködern – führt blitzschnell zu einer akuten Magenverstimmung. Stress und Angstzustände (z. B. durch Umzug, Trennungsangst oder Silvester) können ebenfalls stark auf den Magen schlagen, da der Darm bei Hunden eng mit dem Nervensystem verbunden ist. Infektionen und andere Erkrankungen Infektionen mit Viren, Bakterien oder lästigen Parasiten wie Giardien oder Würmern sind weit verbreitet und führen oft zu akutem Durchfall oder Erbrechen. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente (wie Antibiotika) kann die normale Funktion des Magen-Darm-Trakts stark beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, die möglichen Auslöser zu kennen, um gezielte Maßnahmen ergreifen zu können. Gut zu wissen: Wie lange bleibt Nahrung im Hundemagen?  In der Regel dauert es etwa 6-8 Stunden, bis die Nahrung den Magen verlässt. Dies variiert jedoch stark nach Größe, Rasse und Futterart. Trockenfutter braucht oft deutlich länger als leicht verdauliches. 2. Auf welche Symptome muss ich bei meinem Hund achten? Eine Magen-Darm-Infektion beim Hund kann eine Vielzahl von Symptomen hervorrufen. Auf folgende Anzeichen solltest du besonders achten, um frühzeitig handeln zu können: Erbrechen: Hunde mit Magen-Darm-Problemen erbrechen häufig, manchmal mehrmals hintereinander. Dies zeigt deutlich, dass der Körper etwas loswerden möchte. Durchfall: Ein weiteres auffälliges Symptom ist breiiger bis wässriger Kot. Ist der Stuhl blutig, ist dies ein Alarmsignal, das sofort tierärztlich abgeklärt werden muss. Appetitlosigkeit: Wenn dein sonst verfressener Vierbeiner den Napf stehen lässt, deutet dies stark auf Bauchschmerzen oder Übelkeit hin. Dehydration: Wenn dein Hund viel Flüssigkeit verliert, trocknet er aus. Achte auf trockene Schleimhäute und überprüfe, ob sich eine aufgezogene Hautfalte im Nacken sofort wieder glättet. Lethargie: Die Tiere fühlen sich müde, schlapp und ziehen sich zurück. Wann ist der Gang zum Tierarzt unausweichlich? Wenn der Zustand deines Hundes schwerwiegend ist, er apathisch wirkt, Fieber hat, das Erbrechen nicht stoppt oder Welpen und Senioren betroffen sind, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! 3. Was füttere ich meinem Hund bei übersäuertem Magen? Für Hunde mit einem übersäuerten Magen ist eine leicht verdauliche und fettarme Ernährung von größter Bedeutung, da sie dazu beiträgt, den Verdauungstrakt nicht zusätzlich zu belasten. Empfehlenswert als Schonkost für Hunde sind gekochte Hühnerbrust oder Putenfleisch in Kombination mit matschig gekochtem Reis oder Kartoffeln. Diese Mahlzeiten bieten eine gute Nährstoffversorgung und beruhigen den Bauch. Wichtig ist es, fettreiche Speisen und Leckerlis komplett zu meiden. HelloBello Frischfutter enthält hochwertige, frische Zutaten, welche bei niedrigen Temperaturen schonend zubereitet werden. Dadurch ist es besonders magenschonend und ideal für ernährungssensible Hunde geeignet. 4. Magen-Darm-Probleme beim Hund: Ist das ansteckend? Das kommt ganz auf die Ursache an. Wurde das Unwohlsein durch verdorbenes Futter oder Stress ausgelöst, besteht keine Gefahr für andere Hunde. Handelt es sich jedoch um eine virale oder bakterielle Infektion (z. B. Parvovirose, Giardien oder Salmonellen), ist höchste Vorsicht geboten! Im Allgemeinen gelten Hunde mit infektiösen Magen-Darm-Problemen als ansteckend, solange sie Erbrechen oder Durchfall haben. Halte deinen kranken Hund in dieser Zeit unbedingt von Artgenossen fern und sammle den Kot bei Spaziergängen akribisch ein. 5. Wie lang dauert eine Magen-Darm-Infektion beim Hund? Die Dauer kann je nach Ursache und Immunabwehr des Hundes stark variieren. Eine einfache, durch falsches Fressen ausgelöste Magenverstimmung klingt oft schon nach 24 bis 48 Stunden wieder ab. Handelt es sich jedoch um hartnäckige Parasiten oder eine schwere Infektion, können sich die Beschwerden über eine bis zwei Wochen hinziehen. Wichtig ist, dass kranke Hunde in dieser Zeit viel Ruhe benötigen, um sich zu erholen. 6. Welche Medikamente helfen bei Magen-Darm-Problemen? Der Einsatz von Medikamenten sollte immer individuell auf deinen Hund und nach Absprache mit einem Profi erfolgen. Bitte gib deinem Hund niemals Medikamente aus der eigenen Hausapotheke, da viele Wirkstoffe für Menschen bei Hunden giftig sind! Der Tierarzt kann Folgendes verschreiben: Antibiotika: Bei nachgewiesenen bakteriellen Infektionen. Antiemetika: Medikamente zur Unterdrückung von starkem Erbrechen. Absorptionsförderer: Um Toxine im Darm zu binden und Durchfall zu lindern. Prokinetika: Zur Anregung der gesunden Darmbewegung. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! 7. Was tun? Bewährte Hausmittel für schnelle Linderung Wenn dein Hund an leichten Beschwerden leidet, gibt es sanfte Maßnahmen, die du ergreifen kannst. An erster Stelle steht die Flüssigkeitszufuhr. Biete deinem Hund immer frisches Wasser an, oder versetze es mit einem Schuss ungesalzener Hühnerbrühe, um ihn zum Trinken zu animieren. Du kannst auch milde Hausmittel ausprobieren: Ein lauwarmer Kamillentee, Fenchel oder Kümmel wirken oft Wunder und beruhigen die gereizte Magenschleimhaut auf natürliche Weise. 8. Was festigt den Kot beim Hund? Wenn dein Hund unter anhaltendem Durchfall leidet, möchtest du ihm schnell helfen, den Kot wieder zu festigen. Der absolute Geheimtipp unter Hundehaltern ist die Morosche Karottensuppe. Durch stundenlanges Kochen der Karotten entstehen spezielle Zuckermoleküle, die sich an die Darmwand heften und verhindern, dass Bakterien andocken. Zusätzlich können Flohsamenschalen (Psylliumsamen) als Ballaststoffquellen dienen, da sie überschüssige Flüssigkeit im Darm aufsaugen und so den Kot festigen. Auch Heilerde oder spezielle Paste vom Tierarzt können hier wertvolle Dienste leisten. 9. Dürfen Hunde bei Magen-Darm-Beschwerden fasten? Ja, ein kurzzeitiges Fasten wird oft empfohlen. Wenn dein Hund bricht oder akuten Durchfall hat, kann eine Nulldiät für 12 bis 24 Stunden dem Magen-Darm-Trakt die nötige Pause verschaffen, um sich zu beruhigen (Welpen und chronisch kranke Hunde sind hiervon ausgenommen – hier sofort den Arzt fragen!). Wichtig ist dabei: Das Fasten gilt nur für feste Nahrung. Wasser muss jederzeit zur freien Verfügung stehen, um eine lebensgefährliche Dehydration zu verhindern! 10. Wie kann ich die Darmflora meines Hundes langfristig aufbauen? Nach überstandenen Magen-Darm-Problemen beim Hund ist die Darmflora oft aus dem Gleichgewicht geraten, besonders wenn Antibiotika verabreicht wurden. Ein gesunder Darm ist jedoch das Zentrum des Immunsystems. Bello's Tipp: Um die Magen-Darm-Gesundheit deines Hundes dauerhaft und langfristig zu unterstützen, empfehlen wir die HelloBello Magen-Darm-Drops. Diese enthalten Probiotika und Präbiotika, welche die natürliche Darmregulierung fördern und gleichzeitig das Immunsystem stärken Anita Lorber

Anita Lorber
Zahnpflege beim Hund: So bleiben Zähne gesund & stark

Die Zahnpflege beim Hund ist weit mehr als eine kosmetische Maßnahme. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsvorsorge. Während viele Halter großen Wert auf Fell, Bewegung und Ernährung legen, wird die Mundhygiene häufig unterschätzt – dabei beginnen viele systemische Erkrankungen im Maul. Bakterien aus Zahnbelag können über das Zahnfleisch in den Blutkreislauf gelangen. Von dort aus erreichen sie Organe wie Herz, Leber oder Nieren. Unbehandelte Zahnprobleme bleiben also nicht lokal begrenzt, sondern können den gesamten Organismus belasten. Eine konsequente Zahnpflege Hund Routine bedeutet daher: weniger Schmerzen bessere Futteraufnahme geringeres Entzündungsrisiko höhere Lebensqualität Inhaltsverzeichnis Warum Zahnpflege beim Hund so häufig vernachlässigt wird Anzeichen für Zahnprobleme Veränderungen im Maul Veränderungen im Verhalten Wann solltest du handeln? Zahnpflege Hund richtig gemacht: Die tägliche Routine 1. Regelmäßiges Zähneputzen – die Basis der Zahnpflege 2. Regelmäßige Kontrolle der Maulhöhle 3. Zahnpflege-Spielzeuge und Snacks als Ergänzung 4. Regelmäßige tierärztliche Kontrolle Die Rolle der Ernährung in der Zahnpflege Hund Warum Zahnpflege beim Hund so häufig vernachlässigt wird Die Zahnhygiene beim Hund ist ein zentraler, aber häufig unterschätzter Bestandteil der allgemeinen Gesundheitsvorsorge. Genau wie beim Menschen beeinflusst eine gute Mundhygiene nicht nur die Zähne selbst, sondern das gesamte Wohlbefinden. Eine konsequente Zahnpflege beim Hund hilft, Zahnbelag frühzeitig zu reduzieren und der Entstehung von Zahnstein, Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und Parodontitis vorzubeugen. Bleiben diese Probleme unbehandelt, können sie Schmerzen verursachen, das Fressverhalten verändern und die Lebensqualität deutlich einschränken. Hunde zeigen Zahnschmerzen oft erst spät – deshalb ist Prävention so entscheidend. Besonders wichtig ist zu verstehen, dass eine unzureichende Zahnhygiene nicht nur ein lokales Problem bleibt: Bakterien aus der Mundhöhle können über entzündetes Zahnfleisch in den Blutkreislauf gelangen und Organe wie Herz, Leber oder Nieren belasten. Zahnpflege beim Hund ist daher aktive Gesundheitsvorsorge – nicht nur kosmetische Pflege. Darüber hinaus beeinflusst eine gute Mundgesundheit auch das tägliche Miteinander. Hunde mit gesunden Zähnen fressen entspannter, spielen aktiver und wirken insgesamt ausgeglichener. Frischer Atem erleichtert zudem Nähe und Interaktion. Die regelmäßige Zahnpflege schafft bewusste Routinen und stärkt die Bindung zwischen dir und deinem Hund, weil sie Vertrauen, Geduld und positive Bestätigung erfordert. Anzeichen für Zahnprobleme Das frühzeitige Erkennen von Zahnproblemen ist ein entscheidender Bestandteil einer guten Zahnpflege beim Hund. Viele Symptome entwickeln sich schleichend und sind im Alltag nicht sofort offensichtlich. Umso wichtiger ist es, sowohl auf sichtbare Veränderungen im Maul als auch auf subtile Verhaltensänderungen zu achten. Veränderungen im Maul Schlechter AtemAnhaltender, unangenehmer Mundgeruch ist oft eines der ersten Anzeichen für bakterielle Beläge, Zahnfleischentzündungen oder beginnende Parodontitis. Blut im Speichel oder auf SpielzeugSichtbares Blut beim Kauen, Spielen oder im Wassernapf deutet häufig auf gereiztes oder entzündetes Zahnfleisch hin. Zurückgezogenes ZahnfleischFreiliegende Zahnhälse oder sichtbarer Zahnfleischrückgang können ein Hinweis auf chronische Entzündungen sein. Lockere oder fehlende ZähneLockere Zähne oder Lücken im Gebiss sind immer ein ernstzunehmendes Warnsignal und sollten tierärztlich abgeklärt werden. Verfärbungen und ZahnsteinDunkle Beläge, gelbliche oder bräunliche Ablagerungen auf den Zähnen sind typische Anzeichen für Zahnsteinbildung. Veränderungen im Verhalten Verändertes FressverhaltenFrisst dein Hund langsamer, kaut einseitig, lässt Futter fallen oder meidet harte Nahrung, kann das auf Zahnschmerzen hindeuten. Reizbarkeit oder BerührungsempfindlichkeitZieht sich dein Hund zurück, knurrt bei Berührung im Gesichtsbereich oder lässt sich ungern ins Maul schauen, können Schmerzen die Ursache sein. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Wann solltest du handeln? Wenn du eines oder mehrere dieser Anzeichen bemerkst, solltest du nicht abwarten. Eine frühzeitige Untersuchung beim Tierarzt hilft, die Ursache zu klären und Folgeschäden zu vermeiden. Früherkennung ist der wichtigste Faktor in der Zahnpflege beim Hund.Je früher Zahnprobleme behandelt werden, desto schonender und erfolgreicher verläuft die Therapie. Eine regelmäßige Kontrolle des Mauls – idealerweise einmal pro Woche – sollte daher fester Bestandteil deiner Zahnpflege-Routine sein. Zahnpflege Hund richtig gemacht: Die tägliche Routine 1. Regelmäßiges Zähneputzen – die Basis der Zahnpflege Der wichtigste Bestandteil jeder Zahnpflege Hund Routine ist das regelmäßige Zähneputzen. Idealerweise reinigst du die Zähne deines Hundes täglich, um die Bildung von Zahnbelag und Zahnstein frühzeitig zu reduzieren. Worauf du achten solltest: Verwende eine spezielle Hundezahnbürste oder einen Fingerling Nutze ausschließlich Zahnpasta für Hunde Verwende niemals Zahnpasta für Menschen (sie kann für Hunde schädliche Inhaltsstoffe enthalten) Beginne langsam, besonders wenn dein Hund das Zähneputzen noch nicht kennt. Du kannst zunächst mit dem Finger über die Zähne streichen und deinen Hund an das Gefühl gewöhnen. Erst danach steigst du schrittweise auf eine Zahnbürste um. Wichtig ist eine ruhige Atmosphäre. Lob und kleine Belohnungen nach jeder Einheit helfen, eine positive Verknüpfung mit der Zahnpflege aufzubauen. 2. Regelmäßige Kontrolle der Maulhöhle Neben dem Zähneputzen solltest du das Maul deines Hundes regelmäßig überprüfen. Eine kurze wöchentliche Kontrolle reicht oft schon aus, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Achte dabei auf: Rötungen oder Schwellungen am Zahnfleisch Zahnstein oder dunkle Beläge Verletzungen im Maul Auffälligen Mundgeruch Früherkennung ist ein zentraler Bestandteil der Zahnpflege beim Hund. 3. Zahnpflege-Spielzeuge und Snacks als Ergänzung Zahnpflege-Spielzeuge und spezielle Snacks können die tägliche Routine sinnvoll ergänzen. Durch ihre Struktur unterstützen sie die mechanische Reinigung der Zähne und regen den Speichelfluss an. Dazu gehören: Kauknochen Zahnpflege-Leckerlis Spezielle Dental-Spielzeuge Wichtig: Diese Produkte ersetzen niemals das Zähneputzen, sondern dienen lediglich als zusätzliche Unterstützung. Bello's Tipp: HelloBello's Zahn-Shine-Pops unterstützen die tägliche Zahnpflege beim Hund durch ihre spezielle Textur, die Zahnbelag mechanisch reduzieren kann. Ideal als leckere Ergänzung zum Zähneputzen – für gesunde Zähne im Alltag.  4. Regelmäßige tierärztliche Kontrolle Auch bei sorgfältiger Pflege können sich Beläge bilden. Deshalb sollte die Mundgesundheit deines Hundes regelmäßig vom Tierarzt kontrolliert werden. Empfehlenswert ist mindestens eine jährliche Untersuchung – bei kleinen Rassen oder anfälligen Hunden gegebenenfalls häufiger. Eine professionelle Zahnreinigung kann notwendig sein, wenn sich bereits harter Zahnstein gebildet hat. Die Rolle der Ernährung in der Zahnpflege Hund Eine ausgewogene Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil der Zahnpflege beim Hund. Die Nährstoffe, die dein Hund täglich aufnimmt, beeinflussen nicht nur seine allgemeine Gesundheit, sondern auch die Stabilität von Zähnen und Zahnfleisch. Bestimmte Nährstoffe spielen dabei eine besondere Rolle: Calcium & Phosphor für feste Zahnstrukturen Vitamin D für die Mineralstoffverwertung Vitamin A für gesunde Schleimhäute Omega-3-Fettsäuren zur Unterstützung entzündungshemmender Prozesse Hochwertige Proteine für Gewebeaufbau und Regeneration Eine nährstoffreiche, bedarfsdeckende Fütterung stärkt das Immunsystem und kann helfen, entzündliche Prozesse im Maul zu reduzieren. Zahnpflege beim Hund beginnt daher nicht nur mit der Zahnbürste, sondern bereits im Napf. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Mythos: Reinigt Trockenfutter die Zähne? Der Gedanke, dass Trockenfutter automatisch die Zähne reinigt, hält sich hartnäckig. Tatsächlich zerbrechen viele Kroketten beim ersten Biss, während sich Futterreste zwischen den Zähnen festsetzen können. Das kann Plaquebildung sogar begünstigen. Eine wirksame Zahnpflege Hund Routine erfordert daher aktive Maßnahmen wie: Regelmäßiges Zähneputzen Zahnpflege-Spielzeuge Dental-Snacks als Ergänzung Tierärztliche Kontrollen Frisch gekochtes Futter als unterstützende Basis Frisch zubereitetes Hundefutter aus hochwertigen Zutaten kann die Mundgesundheit indirekt unterstützen. Entscheidend ist eine ausgewogene Rezeptur ohne unnötige Füllstoffe oder künstliche Zusätze. Schonend gegarte Mahlzeiten liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die auch für Zahnfleisch und Schleimhäute relevant sind. Dennoch gilt: Auch hochwertiges Futter ersetzt keine aktive Zahnpflege. Bereit, deinem Hund ein gesünderes und längeres Leben zu schenken? Jetzt frischgekochtes Hundefutter bestellen und 30 % sparen! Jetzt bestellen Anita Lorber

Anita Lorber
Mein Hund trinkt viel – Daran kann es liegen

Du beobachtest deine Fellnase und wunderst dich: Der Napf ist schon wieder leer? Genau wie bei uns Menschen ist auch für unsere Vierbeiner die tägliche Aufnahme von frischem Wasser absolut essenziell, um den Durst zu stillen, den Kreislauf stabil zu halten und den komplexen Wasserhaushalt des Körpers zu regulieren. Bis zu einem gewissen Grad ist es völlig unbedenklich und sogar wichtig, dass dein Liebling ordentlich zuschlägt – vor allem in den heißen Sommermonaten oder nach einem ausgiebigen Spaziergang mit hohem Aktivitätslevel. Grundsätzlich sollte dein Hund immer und jederzeit freien Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Doch was ist, wenn der Durst plötzlich unstillbar scheint? Wenn du dir die Frage stellst: „Mein Hund trinkt viel, ist das noch normal?“, solltest du genauer hinsehen. Ein stark vermehrtes Trinken (in der Fachsprache Polydipsie genannt) kann harmlose Ursachen haben, aber eben auch ein wichtiges Warnsignal für ernsthafte gesundheitliche Probleme sein. In diesem Ratgeber erklären wir dir, wie viel Flüssigkeit gesund ist und ab wann du handeln musst. Inhaltsverzeichnis Mein Hund trinkt viel: Wie viel Wasser ist eigentlich normal? Der praktische Test: So misst du die Wassermenge Harmlose Gründe: Warum dein Hund plötzlich viel trinkt Hitze und hohe Temperaturen im Sommer Vermehrte körperliche Aktivität Stress und Aufregung Futterwechsel und Trockenfutter Wenn Krankheit der Auslöser ist: Mein Hund trinkt viel und ist schlapp Diabetes Mellitus (Zuckerkrankheit) Nierenerkrankungen Weitere gesundheitliche Ursachen Alarmstufe Rot: Warnsignale für Vergiftungen Die Gefahr der Wasservergiftung Wann solltest du zum Tierarzt gehen? Mein Hund trinkt viel: Wie viel Wasser ist eigentlich normal? Um beurteilen zu können, ob ein Problem vorliegt, müssen wir erst einmal klären, was die Norm ist. Der tägliche Wasserbedarf eines Hundes ist nicht pauschal für jedes Tier gleich. Er hängt von verschiedenen, ganz individuellen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Art des Futters, dem Alter, der Rasse, der Größe und dem genauen Gewicht deines Hundes. Als medizinischer Richtwert gilt: Im Normalfall sollten gesunde Hunde etwa 20 bis 100 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht am Tag zu sich nehmen. Ein kleines Rechenbeispiel: Ein kleiner Dackel mit 10 kg Körpergewicht sollte am Tag etwa 200 ml bis zu einem ganzen Liter Wasser trinken. Ein großer Labrador mit 30 kg benötigt dementsprechend zwischen 600 ml und bis zu 3 Litern Wasser täglich, um optimal hydriert zu bleiben. Die riesige Spanne von 20 bis 100 ml ergibt sich aus den extrem unterschiedlichen Alltagsbedingungen (Ruhetag vs. aktiver Hundesport). Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Der praktische Test: So misst du die Wassermenge Damit du nicht nur schätzen musst, ob dein Liebling zu viel oder zu wenig Wasser trinkt, ist es überaus sinnvoll, die exakt getrunkene Wassermenge über ein paar Tage hinweg genau zu messen. Das geht ganz einfach: Fülle am Morgen einen großen Messbecher mit ausreichend Wasser für den gesamten Tag. Notiere dir die genaue Menge (z. B. 2000 ml) und fülle den Wassernapf deines Hundes ausschließlich aus diesem Becher auf. Am nächsten Morgen (nach exakt 24 Stunden) schüttest du das übrig gebliebene Wasser aus dem Napf wieder zurück in den Messbecher. Die daraus resultierende Differenz ist das Wasser, das dein Hund an diesem Tag getrunken hat. Führe dieses kleine Wasser-Tagebuch am besten über mehrere Tage, um festzustellen, ob eine echte Auffälligkeit vorliegt.Achtung! Wenn dein Hund beim Spaziergang genüsslich aus Pfützen, Seen oder Flüssen trinkt, verfälscht das natürlich deine Messung enorm. Behalte ihn draußen also gut im Auge. Harmlose Gründe: Warum dein Hund plötzlich viel trinkt Nicht immer steckt gleich eine dramatische Krankheit hinter einem leeren Wassernapf. Übermäßiges Trinken kann viele verschiedene alltägliche Ursachen haben. Hitze und hohe Temperaturen im Sommer Hunde können nicht wie wir Menschen über die Haut schwitzen. Sie regulieren ihre Körpertemperatur fast ausschließlich über das Hecheln und über die Pfotenballen. Bei steigenden Temperaturen im Sommer brauchen Hunde deutlich mehr Wasser, um ihren Körper effektiv zu kühlen und die verdunstete Flüssigkeit auf der Zunge auszugleichen. Achte bei Hitze ganz besonders darauf, dass immer frisches Nass zur Verfügung steht. Vermehrte körperliche Aktivität Ein ausgedehnter Spaziergang, eine wilde Runde Apportieren oder aktiver Hundesport wie Agility treiben den Puls in die Höhe. Nach intensiver körperlicher Anstrengung ist es eine völlig natürliche und gesunde Reaktion des Körpers, den Flüssigkeitsverlust sofort ausgleichen zu wollen. Stress und Aufregung Ist dein Hund aufregenden oder stressigen Situationen ausgesetzt – wie zum Beispiel einer langen Autofahrt, einem Besuch in der Tierarztpraxis oder an Silvester –, kann es sein, dass er danach mehr als gewöhnlich trinkt. Durch nervöses, aufgeregtes Hecheln verdunstet nämlich extrem viel Flüssigkeit über die Schleimhäute. Futterwechsel und Trockenfutter Die Art der Fütterung hat den wohl größten Einfluss auf das Trinkverhalten! Wechselst du von extrem feuchtigkeitsreichem Futter (wie Nassfutter, Barf oder frisch gekochten Rationen) plötzlich auf handelsübliches Trockenfutter, ist es völlig logisch und absolut wichtig, dass dein Hund massiv mehr trinkt. Er muss die nun fehlende Wassermenge aus der Nahrung mühsam über den Napf ausgleichen. Bereit, deinem Hund ein gesünderes und längeres Leben zu schenken? Jetzt frischgekochtes Hundefutter bestellen und 30 % sparen! Jetzt bestellen Wenn Krankheit der Auslöser ist: Mein Hund trinkt viel und ist schlapp Wenn du harmlose Ursachen wie Hitze, Stress oder Trockenfutter ausschließen kannst und dein Hund über mehrere Tage hinweg den Napf regelrecht leer saugt, ist Vorsicht geboten. Ein stark erhöhter Wasserkonsum ist ein klassisches Symptom für verschiedene organische Probleme. Diabetes Mellitus (Zuckerkrankheit) Genau wie Menschen können auch Hunde an Diabetes erkranken. Wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genug Insulin produziert, sammelt sich Zucker im Blut an und wird über den Urin ausgeschieden. Dieser Zucker zieht förmlich Wasser aus dem Körper, weshalb betroffene Hunde extrem viel urinieren müssen und diesen Verlust durch exzessives Trinken auszugleichen versuchen. Nierenerkrankungen Die Nieren sind das Filtersystem des Körpers. Wenn sie durch Altersschwäche oder eine chronische Niereninsuffizienz ihre Fähigkeit verlieren, den Urin richtig zu konzentrieren, verliert der Hund unentwegt wertvolles Wasser. Auch hier entsteht ein starker, kaum zu stillender Durst, oft begleitet von Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit. Weitere gesundheitliche Ursachen Neben Diabetes und Nierenproblemen können auch hormonelle Störungen wie das Cushing-Syndrom (eine Überproduktion von Cortisol) oder der seltene Diabetes Insipidus (Wasserharnruhr) der Auslöser sein. Auch eine schmerzhafte Blasenentzündung verleitet Hunde oft dazu, mehr zu trinken. Bei unkastrierten Hündinnen ist zudem höchste Wachsamkeit geboten: Plötzlicher Durst kann ein erstes Alarmsignal für eine lebensgefährliche Gebärmuttervereiterung (Pyometra) sein! Ganz wichtig: Bitte entziehe deinem Hund niemals das Wasser, in der Hoffnung, dass er dann weniger in die Wohnung macht! Wenn ein Nierenproblem vorliegt, kann ein Wasserentzug innerhalb kürzester Zeit zu einem fatalen, lebensbedrohlichen Organversagen führen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Alarmstufe Rot: Warnsignale für Vergiftungen Wenn das Trinkverhalten extrem plötzlich umschlägt, solltest du den Allgemeinzustand deines Hundes genauestens überprüfen. Dein Hund trinkt extrem viel, ist apathisch und frisst nicht mehr? Das kann ein ernstzunehmendes Symptom einer akuten Vergiftung sein! Vor allem wenn dieser Durst zusammen mit weiteren massiven Symptomen wie starken Bauchkrämpfen, totaler Abgeschlagenheit, blutigem Durchfall oder starkem Erbrechen auftritt, zählt jede Minute. Auch mit hohem Flüssigkeitsverlust zwingen den Hund oft förmlich an den Wassernapf. Die Gefahr der Wasservergiftung Paradoxerweise kann auch das Wasser selbst zur Gefahr werden. Eine sogenannte Wasservergiftung (Hyperhydration) entsteht, wenn ein Hund in sehr kurzer Zeit extrem große Mengen Wasser aufnimmt – beispielsweise wenn er stundenlang wild nach dem Wasserstrahl eines Gartenschlauchs schnappt oder beim Apportieren aus dem See unbemerkt Unmengen an Seewasser schluckt. Das Blutbild entgleist, das Gehirn schwillt an und es besteht absolute Lebensgefahr! Mehr dazu erfährst du in unserem ausführlichen Beitrag über die Wasservergiftung beim Hund. Wann solltest du zum Tierarzt gehen? Wenn dir auffällt, dass dein Liebling über mehrere Tage hinweg auffällig viel trinkt, du die getrunkene Menge mit unserem Tipp gemessen hast und harmlose Gründe wie ein heißer Sommertag oder sehr trockene Nahrung ausgeschlossen sind, raten wir dir dringend zu einem Tierarztbesuch. Um dem Arzt bei der Diagnose zu helfen, kannst du ihm direkt notieren, wie viele Milliliter dein Hund in 24 Stunden getrunken hat. Oft hilft es auch enorm, wenn du den Morgenurin deines Hundes in einem sauberen Gefäß auffängst und direkt mit in die Praxis bringst. Mit einer einfachen Blut- und Urinuntersuchung kann der Profi sehr schnell feststellen, ob eine Krankheit vorliegt, und deinem treuen Begleiter schnell helfen. Anita Lorber

Anita Lorber
Gelenkprobleme beim Hund - Die 5 häufigsten Fragen dazu

Es gibt kaum etwas Schöneres, als seinen geliebten Vierbeiner voller Lebensfreude über eine Wiese flitzen zu sehen. Doch wenn das Aufstehen plötzlich schwerfällt, die Runden immer kürzer werden und das Spielen zur Qual wird, bricht uns Hundehaltern oft das Herz. Gelenkprobleme beim Hund sind leider keine Seltenheit und können die Lebensqualität unserer treuen Begleiter massiv einschränken. Die Gelenke zu unterstützen und gesund zu halten, ist eine der wichtigsten Aufgaben von uns Hundebesitzerinnen und -besitzern. Ausreichend Bewegung im richtigen Maß, das absolute Idealgewicht und eine ausgewogene Diät können helfen, den Verschleiß vorzubeugen. Fällt dir auf, dass dein Hund plötzlich weniger aktiv ist und offensichtliche Probleme bei der Bewegung hat? In diesem umfangreichen Beitrag beantworten wir die fünf häufigsten Fragen, damit du genau weißt, wie du deinen Liebling optimal unterstützen kannst. Inhaltsverzeichnis Alles Wichtige rund um die Gelenkgesundheit 1. Welche Gelenke sollte man beim Hund stärken? 2. Was ist gut für die Gelenke meines Hundes? 3. Wie merke ich, ob mein Hund Gelenkschmerzen hat? 4. Was kann ich machen, wenn mein Hund Gelenkschmerzen hat? 5. Was kann ich bei geschwollenen Gelenken beim Hund tun? Exkurs: Welche Nahrungsergänzungsmittel unterstützen die Gelenke? Unser Fazit Alles Wichtige rund um die Gelenkgesundheit Um Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Arthritis oder Dysplasien (wie die gefürchtete Hüftgelenksdysplasie) richtig zu verstehen, müssen wir uns ansehen, wie der Bewegungsapparat unserer Hunde funktioniert und was ihm gut tut. 1. Welche Gelenke sollte man beim Hund stärken? Grundsätzlich arbeitet der Körper eines Hundes als eine große, zusammenhängende Einheit. Dennoch gibt es bestimmte Bereiche, die im Hundealltag den stärksten physikalischen Kräften ausgesetzt sind. Die wichtigsten Gelenke, die bei Hunden gezielt gestärkt und geschützt werden sollten, sind: Die Gelenke im Rücken: Die Wirbelsäule muss bei jedem Sprung und jedem Sprint Stöße abfedern. Ein starker Rücken ist essenziell für einen gesunden Gang. Die Hinterbeine (Hüft- und Kniegelenke): Hier sitzt der "Motor" deines Hundes. Die Hüftgelenke tragen enorme Lasten beim Beschleunigen. Leider sind sie bei vielen Rassen auch genetisch anfällig für Fehlbildungen. Die Vorderbeine (Schulter- und Ellbogengelenke): Beim Abbremsen, Hinabspringen oder Treppensteigen lastet oft bis zu 70 % des gesamten Körpergewichts auf den vorderen Gliedmaßen. Die Pfoten (Karpalgelenke): Auch diese kleinen Gelenke können stark belastet werden, insbesondere wenn der Hund viel auf harten Untergründen wie Asphalt läuft oder aus großen Höhen (z. B. aus dem Auto) springt. 2. Was ist gut für die Gelenke meines Hundes? Prävention ist das beste Mittel gegen schmerzhafte Gelenkprobleme beim Hund. Es gibt einige ganz konkrete Dinge, auf die du im Alltag achten kannst, um Verschleiß und Entzündungen effektiv vorzubeugen: Ausreichend Bewegung im richtigen Maß: Regelmäßige, moderate Bewegung und gezieltes Bewegungstraining können dazu beitragen, die Gelenkfunktion und die umliegende Muskulatur zu verbessern. Eine starke Muskulatur entlastet den Knochenapparat enorm. Vermeide jedoch extreme Belastungen wie stundenlanges Ballspielen (Stop-and-Go) oder häufiges Treppensteigen bei sehr jungen oder großen Hunden. Auf das richtige Gewicht achten: Jedes Kilo zu viel ist Gift für den Bewegungsapparat! Übergewicht führt zu einer dauerhaften, zusätzlichen mechanischen Belastung für den Knorpel und fördert durch Fettgewebe zudem stille Entzündungen im Körper. Eine nährstoffreiche Diät: Eine wirklich gesunde und biologisch artgerechte Ernährung hilft dabei, dass dein Hund das ideale Gewicht hält und seine Knochen bestens versorgt sind. HelloBello bietet genau diese ausgewogene Nährstoffversorgung ohne unnötige Füllstoffe. Spezielles Futter für ältere Hunde: Senioren haben einen veränderten Stoffwechsel. Es gibt spezielle Futteranpassungen für alte Hunde, die exakt auf die Bedürfnisse dieses Lebensabschnitts abgestimmt sind und helfen, die Zellalterung zu verlangsamen. Nahrungsergänzungsmittel (Supplements): Es gibt eine Reihe von hervorragenden Ergänzungen, die präventiv oder begleitend helfen können, den Knorpelaufbau zu unterstützen und die "Gelenkschmiere" (Synovialflüssigkeit) flüssig zu halten. Achtung! Es ist wichtig, dass du immer zuerst mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt sprichst, bevor du irgendwelche Behandlungen auf eigene Faust startest, besonders wenn dein Hund bereits Medikamente einnimmt.  Jetzt frisch gekochtes Futter für gesunde Gelenke bestellen und sparen! 3. Wie merke ich, ob mein Hund Gelenkschmerzen hat? Hunde sind Meister darin, Schmerzen zu verstecken. In der Natur ist es eine Schwäche, Verletzungen offen zu zeigen. Deshalb musst du als Halter oft auf sehr subtile Signale achten. Folgende Anzeichen deuten stark darauf hin, dass dein Vierbeiner Gelenkschmerzen hat: Verminderte Beweglichkeit oder Lahmheit: Das ist das offensichtlichste Zeichen. Wenn dein Hund humpelt, das Bein schont oder den Takt unrund läuft. Steifheit und Anlaufschmerzen: Wenn dein Hund besonders morgens nach dem Schlafen oder nach langem Liegen Schwierigkeiten hat, sich aufzurichten und die ersten Schritte extrem steif und ungelenk wirken. Verminderte Aktivität: Wenn dein sonst agiler Begleiter plötzlich weniger aktiv ist, Spaziergänge abkürzt oder gar kein Interesse mehr an wilden Spielen mit Artgenossen hat. Zögern bei Alltagssituationen: Er springt nicht mehr gerne ins Auto, verweigert die Treppe oder zögert lange, bevor er auf das Sofa hüpft. Veränderung des Verhaltens: Chronische Schmerzen machen mürrisch. Wenn dein Hund ungewöhnlich müde, reizbar oder sogar aggressiv bei Berührungen reagiert, ist das ein lautes Alarmsignal. Auch ständiges Lecken oder Knabbern an einem bestimmten Gelenk kann auf Schmerzen hindeuten. 4. Was kann ich machen, wenn mein Hund Gelenkschmerzen hat? Wenn der Verdacht auf Gelenkprobleme beim Hund besteht, ist der erste Schritt immer die exakte Diagnose (z. B. durch Röntgen) in der Tierarztpraxis. Am effektivsten beugst du langfristig mit ausreichend Bewegung, gesunder Ernährung und dem absoluten Idealgewicht vor. Hat dein Hund jedoch bereits akute Schmerzen, können gezielte schmerzlindernde Medikamente (Analgetika) helfen, ihm Lebensqualität zurückzugeben und ihn aus der schädlichen Schonhaltung herauszuholen. Sprich mit deiner Praxis über die möglichen Optionen. Darüber hinaus ist eine professionelle Physiotherapie oft ein wahrer Gamechanger! Gezieltes Bewegungstraining, Unterwasserlaufbänder, Massagen und Lasertherapie können helfen, die Funktion enorm zu verbessern und den Muskelabbau zu stoppen. Zu Hause kannst du mit Rampen (für das Auto oder Sofa) und einem weichen, orthopädischen Hundebett für sofortige Erleichterung im Alltag sorgen. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! 5. Was kann ich bei geschwollenen Gelenken beim Hund tun? Ein geschwollenes Gelenk ist immer ein Zeichen für eine akute Entzündung, eine Verletzung (wie eine Verstauchung) oder einen akuten Arthrose-Schub. Hier ist schnelle Hilfe gefragt: Schmerzlindernde Medikamente: Diese vom Tierarzt verordneten Präparate lindern die unangenehmen Symptome und hemmen oft gleichzeitig die Entzündung. Kühlung: Wenn das Gelenk heiß und geschwollen ist, können kühlende Umschläge (z. B. Quarkwickel) oder spezielle Kompressen (in ein Handtuch gewickelt!) die Schwellungen deutlich lindern. Unterstützende Bandagen: Medizinische Bandagen können dazu beitragen, den Bereich zu stützen und ihm Stabilität zu geben. (Bitte nur nach fachlicher Anleitung anlegen, um Blutstauungen zu vermeiden!) Strenge Ruhe: Gib deinem Hund absolute Ruhezeit. Kurze Runden an der kurzen Leine, keine Treppen und keine Sprünge, um den verletzten Bereich maximal zu entlasten. Exkurs: Welche Nahrungsergänzungsmittel unterstützen die Gelenke? Es gibt eine ganze Reihe von bewährten natürlichen Wirkstoffen, die nachweislich helfen können, die Gesundheit des Bewegungsapparates bei Hunden nachhaltig zu verbessern: Glucosamin: Diese Substanz kommt natürlicherweise im Körper vor und ist maßgeblich an der gesunden Bildung und Erhaltung von Knorpel beteiligt. Chondroitin: Auch dies ist ein natürlicher Bestandteil des Knorpels, der Feuchtigkeit bindet und dazu beiträgt, das Gewebe elastisch und geschmeidig zu halten. Omega-3-Fettsäuren: Hochwertige Fettsäuren (EPA und DHA) können hervorragend dazu beitragen, die Entzündungen im Körper systemisch zu reduzieren und somit lindernd zu wirken. Sie können am besten in Form von Lachsöl oder Algenöl verabreicht werden. Antioxidantien: Vitamine (wie Vitamin C und E) fangen freie Radikale ab und unterstützen die Regeneration. Bello's Tipp: Genau für diese Bedürfnisse wurden die HelloBello Gelenk Drops entwickelt. Sie vereinen die Kraft von Grünlippmuschel (reich an Glucosamin), MSM und wertvollen Kräutern in einem leckeren Snack, der den Bewegungsapparat deines Hundes optimal versorgt. Unser Fazit Hat dein Hund offensichtliche Probleme bei Bewegungen oder ist er deutlich weniger aktiv als normalerweise? Dann können schleichende Gelenkschmerzen der Grund dafür sein. Bei Gelenkproblemen beim Hund gilt immer: Je früher man eingreift, desto besser lässt sich das Fortschreiten der Krankheit bremsen. Achte daher proaktiv auf ein perfektes Gewicht, artgerechte, stoßfreie Bewegung und eine hochwertige, frisch gekochte Ernährung. Wenn du deinen Vierbeiner dann noch mit viel Liebe, einem orthopädischen Schlafplatz und gegebenenfalls den richtigen Zusätzen verwöhnst, steht einem langen, schmerzfreien und glücklichen Hundeleben nichts mehr im Wege! Anita Lorber

Anita Lorber

Exklusiv für BlogLeser

Gefällt dir, was du siehst?

Schenke deinem Hund frische, gesunde Mahlzeiten für ein langes und glückliches Leben. Erhalte 30% Rabatt auf deine erste Bestellung + einmal gratis Leckerlis

Starte frisch – Heute noch!

Entdecke den empfohlenen Fütterungsplan für deinen Hund

Jetzt 30% sparen

Exklusiv für BlogLeser

Gefällt dir, was du siehst?

Schenke deinem Hund frische, gesunde Mahlzeiten für ein langes und glückliches Leben. Erhalte 30% Rabatt auf deine erste Bestellung + einmal gratis Leckerlis

Starte frisch – Heute noch!