Die Wahl des richtigen Futters für deinen Hund ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die du als Hundebesitzer treffen kannst. Eine ausgewogene und artgerechte Ernährung trägt maßgeblich zur Gesundheit, Lebensqualität und Langlebigkeit deines Hundes bei. Doch bei der Vielzahl an Optionen, die der Markt bietet, kann es eine Herausforderung sein, sich zurechtzufinden. In diesem Leitfaden gehen wir auf die verschiedenen Arten von Hundefutter ein, beleuchten deren Vor- und Nachteile und erklären, wie du das richtige Futter für deinen Hund auswählst.

Arten von Hundefutter – Ein Überblick

1. Frischfutter

Frischfutter zeichnet sich durch seine hohe Qualität und Natürlichkeit aus. Bei HelloBello bieten wir frisch gekochtes Hundefutter, das speziell auf die Bedürfnisse deines Hundes abgestimmt ist. Die Zutaten werden schonend gegart, um ihre Nährstoffe zu erhalten, und das Futter wird ohne künstliche Konservierungsstoffe oder Zusatzstoffe hergestellt.

Vorteile:

  • Hohe Verdaulichkeit: Frischfutter hat eine wesentlich bessere Verdaulichkeit als Trockenfutter oder Dosenfutter, was bedeutet, dass dein Hund mehr Nährstoffe aus dem Futter aufnehmen kann und weniger Kot produziert. Studien zeigen, dass Frischfutter eine deutlich höhere Nährstoffverwertung ermöglicht und somit zu einer besseren Gesundheit deines Hundes beiträgt¹.

  • Individuell anpassbar: Bei HelloBello wird das Futter speziell auf die Bedürfnisse deines Hundes abgestimmt – sei es nach Größe, Alter, Aktivität oder gesundheitlichen Bedürfnissen².

  • Natürlichkeit: Frischfutter enthält keine künstlichen Konservierungsstoffe und setzt auf natürliche Zutaten, die oft aus regionaler Herkunft stammen.

Nachteile:

  • Haltbarkeit: Frischfutter hat eine kürzere Haltbarkeit als Trockenfutter, weshalb es stets kühl gelagert und innerhalb weniger Tage verbraucht werden sollte³.

2. Trockenfutter

Trockenfutter ist eine der beliebtesten Futtersorten aufgrund seiner langen Haltbarkeit und der einfachen Handhabung. Es wird in der Regel durch Extrusion oder Kaltpressung hergestellt, wobei die Zutaten auf hohe Temperaturen erhitzt werden, um die gewünschten Pellets zu formen. Diese hohe Erhitzung führt dazu, dass viele der wichtigen Nährstoffe zerstört werden, was die Verdaulichkeit des Futters beeinträchtigt.

Vorteile:

  • Lange Haltbarkeit: Trockenfutter ist leicht zu lagern und hat eine lange Haltbarkeit.

  • Praktische Handhabung: Es ist einfach zu portionieren und zu füttern, ohne dass eine Kühlung erforderlich ist.

  • Sehr hohe Akzeptanz & besserer Geschmack: Durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt, die frischen Zutaten und die schonende Zubereitung ist Frischfutter für Hunde sensorisch besonders attraktiv. Geruch, Konsistenz und Geschmack ähneln stärker natürlicher Nahrung, was zu einer deutlich höheren Akzeptanz führt – insbesondere bei mäkeligen, älteren oder gesundheitlich vorbelasteten Hunden³⁴.

  • Aus tierärztlicher Erfahrung fressen viele Hunde Frischfutter deutlich lieber als Trockenfutter und häufig auch lieber als stark erhitztes Nassfutter.

Nachteile:

  • Geringere Verdaulichkeit: Durch die starke Erhitzung und den hohen Stärkeanteil ist Trockenfutter für viele Hunde schwerer verdaulich. Eine reduzierte Verdaulichkeit führt dazu, dass ein größerer Teil der Nahrung unverdaut wieder ausgeschieden wird². Eine niedrigere Verdaulichkeit bedeutet nicht nur weniger Nährstoffaufnahme, sondern auch größere Kotmengen. Sinkt die Verdaulichkeit um etwa 10 %, kann sich die Kotmenge nahezu verdoppeln. Das belastet den Verdauungstrakt und kann langfristig zu Magen-Darm-Problemen führen.⁴.

  • Zusatzstoffe: Viele Trockenfuttermarken verwenden künstliche Konservierungsstoffe und Farbstoffe, um das Futter haltbar zu machen. Diese können langfristig die Gesundheit deines Hundes beeinträchtigen⁵.

  • Geringere Akzeptanz: Aus tierärztlicher Erfahrung zeigt sich zudem, dass viele Hunde Trockenfutter weniger gerne fressen als Frisch- oder Nassfutter. Der geringere Geruch und die trockene Konsistenz wirken sich negativ auf die Akzeptanz aus – insbesondere bei sensiblen, älteren oder mäkeligen Hunden.

Trockenfutter im Napf

3. Nassfutter

Nassfutter wird oft in Dosen oder Beuteln verkauft und hat einen hohen Wasseranteil (ca. 70 %). Es wird durch Erhitzen haltbar gemacht, wobei die Zutaten bei hohen Temperaturen gekocht werden, um das Futter zu konservieren. Diese hohe Erhitzung kann jedoch ebenfalls dazu führen, dass viele der natürlichen Nährstoffe im Futter zerstört werden, was zu einer geringeren Qualität des Futters führen kann.

Vorteile:

  • Hoher Feuchtigkeitsgehalt: Nassfutter ist besonders gut geeignet für Hunde, die wenig Wasser trinken, da es zur Flüssigkeitsaufnahme beiträgt⁶.

  • Geschmack: Viele Hunde bevorzugen den Geschmack von Nassfutter, da es aromatischer ist als Trockenfutter.

Nachteile:

  • Verpackung: Nassfutter ist in der Regel in Dosen oder Beuteln verpackt, was umständlicher ist als Trockenfutter.

  • Verfallsdatum: Nassfutter hat weniger Konservierungsstoffe, deswegen auch eine kürzere Haltbarkeit und muss schnell verbraucht werden, nachdem die Dose geöffnet wurde.

  • Hohe Erhitzung: Die hohe Erhitzung während der Herstellung kann zu einem Verlust wichtiger Nährstoffe führen, was die Nährstoffdichte und die Verdaulichkeit des Futters beeinträchtigen kann.

Nassfutter im Napf

4. Fertigbarf (BARF)

BARF (Bones and raw food) basiert auf rohen Zutaten und wird meist tiefgefroren verkauft. Es ist eine naturnahe Fütterungsmethode, bei der Hunde mit rohem Fleisch, Knochen, Obst und Gemüse gefüttert werden.

Vorteile:

  • Natürliche Ernährung: BARF ist eine naturnahe Ernährung, die darauf abzielt, den Hund so zu füttern, wie es seine natürlichen Instinkte und die Evolution erfordern. Rohe Fleischfütterung bietet eine gute Nährstoffbasis für Hunde, wenn sie richtig kombiniert wird⁷.

  • Hohe Nährstoffdichte: Bei sorgfältiger Zubereitung bietet BARF eine ausgewogene Nährstoffzusammensetzung.

Nachteile:

  • Erhöhte Infektionsgefahr:
    Rohes Fleisch kann pathogene Keime wie SalmonellenListerien oder Campylobacter enthalten. Diese stellen nicht nur ein Risiko für den Hund selbst dar, sondern auch für Menschen im Haushalt – insbesondere für Kinder, ältere Personen und immungeschwächte Menschen⁹.

  • Risiko von Antibiotikaresistenzen:
    Über rohes Fleisch können antibiotikaresistente Bakterien aufgenommen werden. Diese können sich im Darm des Hundes ansiedeln und über den Kot in die Umwelt gelangen, was langfristig die Wirksamkeit von Antibiotika beeinträchtigen kann⁹.

  • Häufige Nährstoffimbalancen:
    Viele selbst zusammengestellte BARF-Rationen sind nicht bedarfsdeckend. Besonders kritisch sind Fehler im Kalzium-Phosphor-Verhältnis sowie eine unzureichende Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen. Dies kann bei Welpen zu Skelettentwicklungsstörungen und bei erwachsenen Hunden zu langfristigen Stoffwechselproblemen führen⁹.

  • Nicht geeignet für Risikogruppen:
    BARF wird für Welpen, alte Hunde, trächtige oder säugende Hündinnen sowie für Tiere mit Leber-, Nieren- oder Harnwegserkrankungen ausdrücklich nicht empfohlen, da das Risiko für Infektionen und gesundheitliche Komplikationen erhöht ist⁹.

  • Hoher hygienischer Aufwand:
    Die Verarbeitung, Lagerung und Fütterung roher tierischer Produkte erfordert konsequente Hygienemaßnahmen. Bereits kleine Fehler können zu Keimverschleppung und gesundheitlichen Problemen führen⁹.

BARF in Schüssel

Alleinfuttermittel vs. Ergänzungsfuttermittel

Ein wichtiger Punkt, den es bei der Wahl des Futters zu berücksichtigen gibt, ist der Unterschied zwischen Alleinfuttermitteln und Ergänzungsfuttermitteln:

  • Alleinfuttermittel: Diese Futtersorten enthalten alle Nährstoffe, die dein Hund für eine ausgewogene Ernährung benötigt. Bei Alleinfuttermitteln brauchst du keine zusätzlichen Vitamin- oder Mineralstoffpräparate hinzuzufügen. 

  • Ergänzungsfuttermittel hingegen enthalten nicht alle notwendigen Nährstoffe, weshalb du sie mit anderen Nahrungsmitteln oder Ergänzungsstoffen kombinieren musst, um eine vollständige Ernährung zu gewährleisten.

Wichtige Nährstoffe für die Hundeernährung

Die richtige Ernährung deines Hundes sollte eine Vielzahl wichtiger Nährstoffe umfassen:

  • Proteine:
    Proteine sind die Grundlage für Muskelaufbau, Gewebeerneuerung, Enzym- und Hormonbildung. Hochwertige tierische Eiweißquellen liefern essenzielle Aminosäuren, die der Hund nicht selbst bilden kann.

  • Fette (inkl. Omega-3-Fettsäuren):
    Fette sind eine zentrale Energiequelle und spielen eine entscheidende Rolle für Hautgesundheit, Fellglanz und Zellfunktion.
    Besonders hervorzuheben sind Omega-3-Fettsäuren (EPA & DHA):
    Sie wirken entzündungshemmend, unterstützen das Immunsystem, können sich positiv auf Gelenke, Haut, Fell, Herz-Kreislauf-System sowie auf kognitive Funktionen auswirken und werden in der Tiermedizin teilweise auch therapeutisch eingesetzt – z. B. bei Hauterkrankungen, Allergien oder entzündlichen Prozessen¹⁰.
    Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren ist daher ein wichtiger Bestandteil einer modernen, gesundheitsorientierten Hundeernährung.

  • Kohlenhydrate:
    Kohlenhydrate liefern Energie, sollten jedoch maßvoll eingesetzt werden. Ein dauerhaft hoher Anteil kann zu Gewichtszunahme und einer erhöhten Belastung des Stoffwechsels führen.

  • Vitamine und Mineralstoffe:
    Sie sind essenziell für Stoffwechselprozesse, das Immunsystem, die Knochengesundheit und den Energiestoffwechsel. Besonders relevant sind Vitamin D, Calcium und Jod, deren Unter- oder Überversorgung erhebliche gesundheitliche Folgen haben kann.

Verdaulichkeit – Ein entscheidender Faktor

Die Verdaulichkeit des Futters ist ein wichtiger Aspekt der Hundeernährung. Sie beschreibt den Anteil des Futters, der vom Hund aufgenommen werden kann und tatsächlich für ihn verfügbar ist. Frischfutter wie bei HelloBello hat in der Regel eine höhere Verdaulichkeit als Trocken- oder Nassfutter, da es weniger verarbeitet und die Nährstoffe besser erhalten bleiben. Dies führt zu weniger Kot und einer besseren Nährstoffaufnahme. Bei der Wahl des Futters sollte der Verdaulichkeitsgrad daher eine Rolle spielen.

Hund der gerade kotet

Die Wahl des richtigen Futters für deinen Hund

Die Auswahl des Futters sollte immer individuell erfolgen, basierend auf den Bedürfnissen deines Hundes. Berücksichtige dabei:

  • Alter: Welpen, Erwachsene und Senioren haben unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse.

  • Aktivität: Sehr aktive Hunde benötigen mehr Energie und Proteine
    Das richtige Futter für deinen…

  • Gesundheitszustand: Hunde mit bestimmten Erkrankungen (z. B. Allergien, Unverträglichkeiten oder Übergewicht) benötigen spezielle Diäten.

  • Lebensstil: Dein persönlicher Lebensstil und deine zeitlichen Ressourcen spielen eine Rolle bei der Wahl des Futters. Wenn du wenig Zeit für die tägliche Futterzubereitung hast, kann Trockenfutter eine praktikable Lösung sein. Selbst zubereitetes bzw. selbst gekochtes Futter hingegen erfordert deutlich mehr Zeit, Planung und ernährungsphysiologisches Wissen, um eine bedarfsdeckende Versorgung sicherzustellen.

Fazit – Frischfutter von HelloBello für eine gesunde Hundeernährung

Die Wahl des richtigen Futters hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Hundes. Frischfutter bietet eine hohe Verdaulichkeit, eine natürliche Nährstoffzusammensetzung und ist auch für Hunde mit empfindlichem Magen oder speziellen Ernährungsbedürfnissen geeignet. HelloBello bietet maßgeschneiderte Frischfutterlösungen, die den individuellen Bedürfnissen deines Hundes gerecht werden und ihn mit allen notwendigen Nährstoffen versorgen – ganz ohne künstliche Zusätze oder Konservierungsstoffe.

Mit HelloBello erhält dein Hund nicht nur eine ausgewogene und gesunde Ernährung, 

Von Fachtierarzt genehmigt

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dr. vet. Barbara

“HelloBello Frischfutter bietet aus tierärztlicher Sicht eine hochwertige, gesunde und schmackhafte Ernährung für Hunde. Es enthält naturbelassene Zutaten mit hoher Bioverfügbarkeit, ist frei von synthetischen Zusätzen und wird schonend verarbeitet.”

Mag. med. vet. Fachtierärztin für Tierernährung

Quellen:

  1. Mertens, J. (2020). Individuell abgestimmte Hundeernährung: Frischfutter als perfekte Lösung. Wissenschaftliche Fachzeitschrift für Hundegesundheit.

  2. Graf, M., & Müller, T. (2017). Die Bedeutung der Frische in der Hundeernährung. Journal für Tierernährungswissenschaft.

  3. Stiftung Warentest (2020). Hundefutter im Test: Die besten und schlechtesten Sorten. Stiftung Warentest.

  4. Vetevo (2021). Ernährungsberatung für Hunde: Was ist das beste Futter für deinen Hund?. Vetevo Blog.

  5. Fritz, J. (2015). Hunde barfen. Alles über Rohfütterung. Ulmer Verlag.

  6. Bernd, W., & Förster, J. (2018). Hundeernährung und Gesundheit: Ein praktischer Leitfaden. Springer Verlag.

  7. Schmitz, D. (2019). Ernährungsmythen in der Hundeernährung. Tierärztliche Praxis.

  8. Zentek, J. (2015). Ernährung des Hundes – Grundlagen, Fütterung, Diätetik. Thieme Verlag.

  9. Vetline.de: BARF – eine riskante Form der Fütterung. Fachartikel der Tierärzteschaft zur Bewertung der Rohfütterung und ihrer Risiken für Tier und Mensch.

  10. Rütter, M.: Omega-3-Öl für Hunde – Wirkung, Nutzen und Einsatz. Fachartikel zur Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren in der Hundeernährung und im therapeutischen Kontext.