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Hund frisst Kot – was bedeutet das?

Dein Hund frisst Kot? Ursachen, Risiken und was du dagegen tun kannst! Du bist mit deinem Vierbeiner draußen unterwegs und stellst erschrocken fest: Dein Hund frisst Kot.Dieses Verhalten – in der Fachsprache "Koprophagie" genannt – löst bei uns Hundebesitzer:innen verständlicherweise Ekel und Besorgnis aus. Für Hunde ist es jedoch oft eine ganz normale, wenn auch unappetitliche Angewohnheit. Manche sehen darin eine zusätzliche Nahrungsquelle, andere stecken in einem Verhaltensmuster fest. Während einmaliges „Probieren“ in der Regel unbedenklich ist, solltest du aufmerksam werden, wenn dein Hund regelmäßig Kot frisst. Dann gilt es herauszufinden, welche Ursachen dahinterstecken und ob gesundheitliche Risiken bestehen. In diesem Blogbeitrag erfährst du, warum Hunde Kot fressen, welche Gefahren damit verbunden sind und welche Maßnahmen wirklich helfen können.     Teste HelloBello und spare 30 % auf deine erste Lieferung!     Mögliche Gründe für das Kotfressen beim Hund 1. Neugierde bei Junghunden   Junge Hunde sind neugierig und erkunden ihre Umwelt mit allen Sinnen – dazu gehört auch das Maul. Deshalb kommt es bei Welpen häufig vor, dass sie Dinge aufnehmen, die dort eigentlich nichts verloren haben, wie Steine, Spielzeugreste oder eben Kot. Für uns Menschen wirkt dieses Verhalten abstoßend, für einen jungen Hund ist es jedoch oft ein normales Ausprobieren. Besonders kritisch ist es, wenn Welpen Kot fressen, weil sie im Wurf zu wenig Nahrung abbekommen haben. Aus Hunger prägen sie sich Kot als mögliche Futterquelle ein – ein Muster, das sich auch im Erwachsenenalter fortsetzen kann. Deshalb ist es wichtig, dieses Verhalten von Anfang an zu unterbinden, um Infektionen vorzubeugen und zu verhindern, dass es sich dauerhaft verfestigt. 2. Revierverhalten    Zeigt dein Hund ein stark ausgeprägtes Territorialverhalten? Auch das kann ein Grund für das Kotfressen sein. Hunde mit starkem Revierdenken reagieren besonders sensibel auf die Markierungen anderer Tiere. Markiert dein Hund selbst sehr häufig, kann das ein Hinweis darauf sein. Indem er den Kot anderer Hunde frisst, entfernt er deren Lock- und Duftstoffe aus seinem Revier und „säubert“ es sozusagen. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, gemeinsam mit einer erfahrenen Hundetrainerin oder einem Hundetrainer am Territorialverhalten zu arbeiten, um Alternativen zu finden und das Kotfressen langfristig abzustellen.   3. Stress, Frustration und der Wunsch nach Aufmerksamkeit   Ein weiterer Grund für Kotfressen kann die Aufmerksamkeitssuche sein. Hunde, die viel allein sind oder sich unter- bzw. überfordert fühlen, entwickeln manchmal dieses Verhalten. Für sie zählt oft weniger der Kot  selbst, sondern die Reaktion ihres Menschen: Viele Halter:innen reagieren erschrocken oder schimpfen, wenn sie ihren Hund dabei erwischen – und genau diese starke Reaktion bedeutet für den Hund Aufmerksamkeit. Das Problem: Auch wenn die Korrektur gut gemeint ist, ist sie nicht zielführend. Sie funktioniert nur, wenn du immer in der Nähe bist und deinen Hund ständig beobachten kannst – was im Alltag kaum möglich ist. Langfristig ist es daher sinnvoller, das Verhalten nicht zu stark zu beachten und deinem Hund stattdessen positive Alternativen zu bieten: kleine Spieleinheiten, Übungen oder Suchspiele während des Spaziergangs. So lernt dein Hund, dass er deine Aufmerksamkeit auf sinnvolle Weise bekommt – und verliert das Bedürfnis, durch Kotfressen aufzufallen.     4. Kotfressen als Folge einer Krankheit   Durch verschiedene Erkrankungen des Verdauungstraktes oder der Bauchspeicheldrüse kann es ebenfalls zur Koprophagie kommen. Ein typisches Beispiel ist die exokrine Pankreasinsuffizienz – eine Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse. In diesem Fall werden nicht genügend Verdauungsenzyme gebildet, wodurch Nährstoffe aus der Nahrung nicht richtig aufgespalten und verwertet werden können. Die Folge: Dein Hund leidet unter einem Nährstoffmangel, den er versucht, auszugleichen – oft durch das Fressen von Kot. Neben einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung kann auch ein starker Wurmbefall zu ähnlichen Symptomen führen. Parasiten entziehen dem Körper wichtige Nährstoffe, sodass der Hund beginnt, Ersatzquellen zu suchen. Für den Vierbeiner wirkt Kot dann wie eine „Notlösung“, um Defizite auszugleichen. In solchen Fällen ist es besonders wichtig, schnell tierärztlichen Rat einzuholen. Nur durch eine genaue Diagnose (z. B. über Bluttests, Kotuntersuchungen oder Enzymwerte) kann die Ursache festgestellt und gezielt behandelt werden. Ergänzend hilft eine hochwertige, leicht verdauliche Ernährung – wie HelloBello Frischfutter – dabei, den Verdauungstrakt zu entlasten und den Nährstoffhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Leidet dein Hund an einem Ernährungsdefizit? Ähnlich wie bei einem erkrankten Hund kann es bei falscher Ernährung zu einem Nährstoffmangel kommen. Der Hund frisst Kot, weil er diesen als Nahrungsquelle zur Energiegewinnung sieht.   Um einem Ernährungsdefizit vorzubeugen, solltest du auf hochwertiges Hundefutter wie das von HelloBello Frischfutter setzen, das deinen Vierbeiner mit allen Nährstoffen versorgt, die er für ein langes und gesundes Leben benötigt.         Mögliche Gefahren vom Kotfressen bei Hunden   Generell solltest du deinen Hund immer davon abhalten, Kot zu fressen, und unbedingt die Ursache dafür herausfinden. Kot kann zahlreiche Krankheitserreger und Parasiten enthalten, die nicht nur deinem Hund schaden, sondern in manchen Fällen auch auf Menschen übertragbar sind. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass im Kot Medikamentenrückstände oder sogar giftige Substanzen enthalten sind – ein ernstzunehmendes Risiko für die Gesundheit deines Vierbeiners. Auch wenn du viel Wert auf eine gesunde Ernährung legst, ist Kotfressen problematisch: Dein Hund könnte dabei indirekt mit synthetischen Zusatzstoffen, Konservierungs- oder Aromastoffen in Kontakt kommen, die im Futter anderer Tiere stecken. Kurz gesagt: Kotfressen birgt immer Gefahren – deshalb solltest du es konsequent verhindern und gleichzeitig auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung achten, damit dein Hund erst gar keinen „Appetit“ darauf entwickelt.   Bellos Tipp!Besonders gefährlich kann es sein, wenn dein Vierbeiner Pferdeäpfel frisst. Denn auch Pferde werden regelmäßig entwurmt und bekommen aufgrund ihres Körpergewichts eine entsprechend höhere Dosierung der Medikamente als Hunde.   Was tun, wenn dein Hund Kot frisst?   Frisst dein Hund regelmäßig Kot, solltest du dieses Verhalten ernst nehmen und die Ursache tierärztlich abklären lassen. Oft steckt kein schwerwiegendes Problem dahinter, sondern schlicht ein Nährstoffmangel oder eine unausgewogene Ernährung.  In solchen Fällen kann schon eine Futterumstellung auf ein hochwertiges, frisch gekochtes Hundefutter wie HelloBello helfen. HelloBello ist reich an natürlichen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, die den Körper deines Hundes optimal versorgen und verhindern, dass er nach „Alternativen“ sucht. Parallel dazu empfiehlt es sich, mit einer Hundetrainerin oder einem Hundetrainer an passenden Übungen zu arbeiten. So lernt dein Vierbeiner, draußen nicht mehr vom Boden zu fressen, sondern seine Aufmerksamkeit ganz auf dich zu richten. Mit einer Kombination aus gesunder Ernährung und konsequentem Training kannst du das Kotfressen nachhaltig in den Griff bekommen. Lerne HelloBello kennenHelloBello wurde tierärztlich entwickelt und ist das erste frisch gekochte Futter für deinen Hund. Drei hochwertige Sorten, die deinen Vierbeiner mit allen Nährstoffen versorgen, die er für ein langes und gesundes Leben benötigt.

Alexa Hammerschmidt
Wasservergiftung beim Hund: Symptome, Behandlung & Prävention

Die Gefahr einer Wasservergiftung beim Hund besteht schnell. Viele Hundebesitzer wissen, dass ein zu hoher Wasserverlust des Körpers schwerwiegende Folgen haben kann. Nur wenige wissen, dass auch eine zu hohe Wasseraufnahme zu massiven gesundheitlichen Problemen führen kann. Hunde können eine sogenannte Wasservergiftung haben, die leider in manchen Fällen auch zum Tod führt. Teste jetzt HelloBello und spare 30 % auf deine erste Lieferung! Hier kannst du Folgendes nachlesen: Was ist eine Wasservergiftung beim Hund? Zu einer Wasservergiftung, also einer hypotonen Hyperhydratation, kommt es, wenn ein Hund zu viel Wasser aufnimmt. Denn dann befindet sich mehr Flüssigkeit als üblich im Blutkreislauf, wodurch der Natriumgehalt sinkt. Um die Elektrolyte stabil zu halten, beginnen die Zellen Wasser einzulagern – sie schwemmen auf und werden größer. Das Gehirn ist aufgrund seiner knöchernen Umhüllung nicht in der Lage sich weiter auszudehnen und so führt die Erhöhung des Drucks zu neurologischen Störungen. Aber auch die anderen Zellen des Körpers schwellen an und führen zu internistischen Problemen. Tiere mit schwacher Niere sind hier besonders gefährdet, da gerade die Niere für eine optimale Funktion einen bestimmten Natriumgehalt benötigt. Ist dieser nicht gegeben kann weniger Urin ausgeschieden werden. Mit dem Ball im Maul gelangen große Wassermengen in den Hundekörper. Symptome einer Wasservergiftung beim Hund Zuerst wirkt dein Hund plötzlich sehr matt und erschöpft. Oft beginnt er dann zu erbrechen und hat einen aufgeblähten Bauch. In weiterer Folge sind helle Schleimhäute zu erkennen und oft kommt es zu Hypersalivation, also zu starkem Speicheln und erweiterten Pupillen. Mit der Zeit verschlimmern sich diese Symptome, das Tier verliert immer mehr die Kontrolle über seinen Körper. Es sind Koordinationsstörungen, Zuckungen der Muskulatur, unkontrollierter Harnabsatz und Apathie zu beobachten. Oft ist der Hund zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr ansprechbar. Später enden diese Symptome in massiven Krämpfen, Bewusstlosigkeit bis hin zum Koma und schließlich zum Tod. Welche Wassermenge ist für meinen Hund gefährlich? Ab einer Wasseraufnahme von ungefähr 1/3 des Körpergewichtes in kurzer Zeit kann es zu ersten Symptomen kommen. ACHTUNG: Das ist lediglich ein Richtwert und kann von Hund zu Hund unterschiedlich sein. Dazu kommt, dass es schwierig ist genau abzumessen, wie viel ein Hund beim Spiel aufgenommen hat. Risikofaktoren für eine Wasservergiftung beim Hund Ist dein Hund eine „Wasserratte“? Bringt er unermüdlich das Stöckchen aus dem Gewässer? Hört er nicht auf in den Wasserstrahl eines Gartenschlauchs hineinzubeißen? Ja? – dann gehört dein Liebling in jedem Fall zur Risikogruppe! Auch Hunde mit niedrigem Körperfettgehalt sind stärker gefährdet, weil Fettzellen mehr Wasser aufnehmen können. Bei schlanken, trainierten Hunden fehlt diese Möglichkeit der Flüssigkeitsaufnahme und es kommt früher zu Problemen. Natürlich sind sehr kleine Hunde oder auch Welpen, aufgrund ihrer geringen Körpermaße auch gefährdeter. ausgiebiges spielen mit dem gartenschlauch kann zu einer Wasservergiftung führen. Teste jetzt HelloBello und spare 30 % auf deine erste Lieferung! Behandlung einer Wasservergiftung Hunde, die nur zu viel Wasser aufgenommen haben, können sich durch erhöhten Urinabsatz der überschüssigen Flüssigkeit entledigen. Gerne kannst du zum Ausgleich der Elektrolyte salzhaltige Speisen anbieten. Gut funktionieren hier zum Beispiel Salzstangerl oder Salzkekse. Halte Deinen Liebling dann unbedingt von weiterem Wasser fern. Hunde, denen es schlecht geht, sollten umgehend zum Tierarzt gebracht werden. Dieser kann durch eine Blutuntersuchung (Kontrolle der Elektrolyte) feststellen ob es eine hypotone Hyperhydratation ist und gegebenenfalls sofort mit der Behandlung beginnen. Er wird versuchen die Elektrolyte auszugleichen und Medikamente zur kontrollierten Wasserreduktion verabreichen. Dennoch kann es auch zu Spätfolgen im Gehirn kommen (osmotische Demyelinisierung), die auch nach einigen Tagen noch zum Tod führen kann. Eine Wasservergiftung ist in jedem Fall eine potenziell tödliche Problematik, derer sich wenig Hundebesitzer bewusst sind. Suche in jedem Fall zügig einen Tierarzt auf, wenn Du eine Wasservergiftung bei deinem Hund vermutest. In zwei von drei Fälle geht sie leider tödlich aus, vielleicht auch weil viele Hundehalter noch nicht darauf sensibilisiert sind. Der Tod tritt bei kleinen Hunden nach 2-4 Stunden ein, bei großen Rassen nach 7-9 Stunden. Lies auch: Hitze und Hund – ein gefährliches Duo Wie kann ich eine Wasservergiftung vermeiden? Lass deinen Vierbeiner nicht zu lange am Stück im Wasser spielen. Gehe dazwischen mit ihm immer wieder ein Runde spazieren, das fördert die Nierenaktivität und regt zum Harnabsatz an. Beschäftige ihn dazwischen immer wieder mit anderen Aktivitäten. Lass ihn nur in Maßen nach Steinen tauchen und vermeide das „Hineinbeißen“ in einen Wasserstrahl, hier wird besonders viel Flüssigkeit aufgenommen. Flaches Spielzeug ist gut geeignet zum Apportieren aus dem Wasser. Insbesondere beim Apportieren von Bällen schluckt der Hund entsprechend viel Wasser, weil er das Maul beim Schwimmen offen hält. Besser sind hier „flache“ Spielsachen. Lass deinen Hund nie aus den Augen, wenn er im Wasser spielt. Sorge für Pausen Lass den Hund nicht nach Spielsachen tauchen beachte die Spielzeugform beim Apportieren aus dem Wasser nimm sicherheitshalber Salzstangerl und Salzkekse mit, wenn Ihr Euch am Wasser aufhaltet prinzipiell sollte man als Hundehalter immer eine Notfallnummer einer Tierklinik oder eines kompetenten Tierarztes (der auch Dienst hat) zur Hand haben. Bitte ruf immer am Weg an, melde Dein Eintreffen und kommuniziere Deine Befürchtung. Es bringt nichts, wenn Ihr Euch auf den Weg zu einem Tierarzt macht, der beispielsweise die Elektrolyte nicht in der Ordination messen kann. Lasst Euch trotz allem den Sommerspaß nicht verderben! Mit ein wenig Umsicht und Pausen steht dem ausgelassenen Plantschen im kühlen Nass nichts im Wege! P.S.: Wenn dein Hund schon über sein Futter eine geeignete Menge an Flüssigkeit aufnimmt, sinkt die Gefahr, dass er an heißen Tagen viel zu viel trinkt. Das frisch gekochte Futter von HelloBello versorgt deinen Hund mit allen wichtigen Nährstoffen die er braucht, um auch die heißen Tage entspannt zu meistern. Lerne HelloBello kennenHelloBello wurde tierärztlich entwickelt und ist das erste frisch gekochte Futter für deinen Hund. Drei hochwertige Sorten, die deinen Vierbeiner mit allen Nährstoffen versorgen, die er für ein langes und gesundes Leben benötigt. Probiere jetzt HelloBello und spare 30 % auf deine erste Lieferung!

Dr. Eva Schmal-Filius
Wasservergiftung beim Hund: Symptome, Behandlung & Prävention

Die Gefahr einer Wasservergiftung beim Hund besteht schnell. Viele Hundebesitzer wissen, dass ein zu hoher Wasserverlust des Körpers schwerwiegende Folgen haben kann. Nur wenige wissen, dass auch eine zu hohe Wasseraufnahme zu massiven gesundheitlichen Problemen führen kann. Hunde können eine sogenannte Wasservergiftung haben, die leider in manchen Fällen auch zum Tod führt. Teste jetzt HelloBello und spare 30 % auf deine erste Lieferung! Hier kannst du Folgendes nachlesen: Was ist eine Wasservergiftung beim Hund? Zu einer Wasservergiftung, also einer hypotonen Hyperhydratation, kommt es, wenn ein Hund zu viel Wasser aufnimmt. Denn dann befindet sich mehr Flüssigkeit als üblich im Blutkreislauf, wodurch der Natriumgehalt sinkt. Um die Elektrolyte stabil zu halten, beginnen die Zellen Wasser einzulagern – sie schwemmen auf und werden größer. Das Gehirn ist aufgrund seiner knöchernen Umhüllung nicht in der Lage sich weiter auszudehnen und so führt die Erhöhung des Drucks zu neurologischen Störungen. Aber auch die anderen Zellen des Körpers schwellen an und führen zu internistischen Problemen. Tiere mit schwacher Niere sind hier besonders gefährdet, da gerade die Niere für eine optimale Funktion einen bestimmten Natriumgehalt benötigt. Ist dieser nicht gegeben kann weniger Urin ausgeschieden werden. Mit dem Ball im Maul gelangen große Wassermengen in den Hundekörper. Symptome einer Wasservergiftung beim Hund Zuerst wirkt dein Hund plötzlich sehr matt und erschöpft. Oft beginnt er dann zu erbrechen und hat einen aufgeblähten Bauch. In weiterer Folge sind helle Schleimhäute zu erkennen und oft kommt es zu Hypersalivation, also zu starkem Speicheln und erweiterten Pupillen. Mit der Zeit verschlimmern sich diese Symptome, das Tier verliert immer mehr die Kontrolle über seinen Körper. Es sind Koordinationsstörungen, Zuckungen der Muskulatur, unkontrollierter Harnabsatz und Apathie zu beobachten. Oft ist der Hund zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr ansprechbar. Später enden diese Symptome in massiven Krämpfen, Bewusstlosigkeit bis hin zum Koma und schließlich zum Tod. Welche Wassermenge ist für meinen Hund gefährlich? Ab einer Wasseraufnahme von ungefähr 1/3 des Körpergewichtes in kurzer Zeit kann es zu ersten Symptomen kommen. ACHTUNG: Das ist lediglich ein Richtwert und kann von Hund zu Hund unterschiedlich sein. Dazu kommt, dass es schwierig ist genau abzumessen, wie viel ein Hund beim Spiel aufgenommen hat. Risikofaktoren für eine Wasservergiftung beim Hund Ist dein Hund eine „Wasserratte“? Bringt er unermüdlich das Stöckchen aus dem Gewässer? Hört er nicht auf in den Wasserstrahl eines Gartenschlauchs hineinzubeißen? Ja? – dann gehört dein Liebling in jedem Fall zur Risikogruppe! Auch Hunde mit niedrigem Körperfettgehalt sind stärker gefährdet, weil Fettzellen mehr Wasser aufnehmen können. Bei schlanken, trainierten Hunden fehlt diese Möglichkeit der Flüssigkeitsaufnahme und es kommt früher zu Problemen. Natürlich sind sehr kleine Hunde oder auch Welpen, aufgrund ihrer geringen Körpermaße auch gefährdeter. ausgiebiges spielen mit dem gartenschlauch kann zu einer Wasservergiftung führen. Teste jetzt HelloBello und spare 30 % auf deine erste Lieferung! Behandlung einer Wasservergiftung Hunde, die nur zu viel Wasser aufgenommen haben, können sich durch erhöhten Urinabsatz der überschüssigen Flüssigkeit entledigen. Gerne kannst du zum Ausgleich der Elektrolyte salzhaltige Speisen anbieten. Gut funktionieren hier zum Beispiel Salzstangerl oder Salzkekse. Halte Deinen Liebling dann unbedingt von weiterem Wasser fern. Hunde, denen es schlecht geht, sollten umgehend zum Tierarzt gebracht werden. Dieser kann durch eine Blutuntersuchung (Kontrolle der Elektrolyte) feststellen ob es eine hypotone Hyperhydratation ist und gegebenenfalls sofort mit der Behandlung beginnen. Er wird versuchen die Elektrolyte auszugleichen und Medikamente zur kontrollierten Wasserreduktion verabreichen. Dennoch kann es auch zu Spätfolgen im Gehirn kommen (osmotische Demyelinisierung), die auch nach einigen Tagen noch zum Tod führen kann. Eine Wasservergiftung ist in jedem Fall eine potenziell tödliche Problematik, derer sich wenig Hundebesitzer bewusst sind. Suche in jedem Fall zügig einen Tierarzt auf, wenn Du eine Wasservergiftung bei deinem Hund vermutest. In zwei von drei Fälle geht sie leider tödlich aus, vielleicht auch weil viele Hundehalter noch nicht darauf sensibilisiert sind. Der Tod tritt bei kleinen Hunden nach 2-4 Stunden ein, bei großen Rassen nach 7-9 Stunden. Lies auch: Hitze und Hund – ein gefährliches Duo Wie kann ich eine Wasservergiftung vermeiden? Lass deinen Vierbeiner nicht zu lange am Stück im Wasser spielen. Gehe dazwischen mit ihm immer wieder ein Runde spazieren, das fördert die Nierenaktivität und regt zum Harnabsatz an. Beschäftige ihn dazwischen immer wieder mit anderen Aktivitäten. Lass ihn nur in Maßen nach Steinen tauchen und vermeide das „Hineinbeißen“ in einen Wasserstrahl, hier wird besonders viel Flüssigkeit aufgenommen. Flaches Spielzeug ist gut geeignet zum Apportieren aus dem Wasser. Insbesondere beim Apportieren von Bällen schluckt der Hund entsprechend viel Wasser, weil er das Maul beim Schwimmen offen hält. Besser sind hier „flache“ Spielsachen. Lass deinen Hund nie aus den Augen, wenn er im Wasser spielt. Sorge für Pausen Lass den Hund nicht nach Spielsachen tauchen beachte die Spielzeugform beim Apportieren aus dem Wasser nimm sicherheitshalber Salzstangerl und Salzkekse mit, wenn Ihr Euch am Wasser aufhaltet prinzipiell sollte man als Hundehalter immer eine Notfallnummer einer Tierklinik oder eines kompetenten Tierarztes (der auch Dienst hat) zur Hand haben. Bitte ruf immer am Weg an, melde Dein Eintreffen und kommuniziere Deine Befürchtung. Es bringt nichts, wenn Ihr Euch auf den Weg zu einem Tierarzt macht, der beispielsweise die Elektrolyte nicht in der Ordination messen kann. Lasst Euch trotz allem den Sommerspaß nicht verderben! Mit ein wenig Umsicht und Pausen steht dem ausgelassenen Plantschen im kühlen Nass nichts im Wege! P.S.: Wenn dein Hund schon über sein Futter eine geeignete Menge an Flüssigkeit aufnimmt, sinkt die Gefahr, dass er an heißen Tagen viel zu viel trinkt. 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Dr. Eva Schmal-Filius

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