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Physiotherapeutische Maßnahmen sind bei uns Menschen nicht mehr aus der Medizin wegzudenken. Sie erfüllen einen wichtigen Beitrag zur Rehabilitierung, nach Operationen, beim geriatrischen Patienten, sowie auch bei chronischen Erkrankungen. In der Veterinärmedizin wird diese wichtige Sparte aber oft noch stiefmütterlich behandelt. Viele Menschen denken gar nicht daran, dass diese wenig invasiven Behandlungsmethoden eine oft enorm positive Auswirkung auf ihren Liebling haben können. Gegebenfalls kann sogar die Einnahme von anderen Medikamenten reduziert werden. Sanja Polz, Tierärztin, Physiotherapeutin und Osteopathin ( CityVet Tierarztpraxis Gersthof) wird uns hier ein wenig über ihr Spezialgebiet erzählen. Eine Frage, die ich nicht selten gestellt bekomme. Und wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass ich bei der ersten Konfrontation mit diesem Thema auch eher skeptisch war. Erst die Ausbildung zum CCRP (Certified Canine Rehabilitation Practicioner) hat mir die Augen geöffnet, wie viel Forschung schon zu diesem Thema am Laufen ist und wie häufig und erfolgreich es schon angewandt wird. Auch nach dieser intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema war ich noch etwas skeptisch, ob es für den nicht athletischen "normalen" Familienhund auch sinnvoll und vor allem auch erfolgreich sein wird. Meine Zweifel verflüchtigten sich aber sehr bald. Ein kleiner Malteser-Rüde, Billy, war einer meiner ersten Patienten. Er war sieben Jahre alt und wurde von einem Kollegen überwiesen, weil er immer wieder hinkte und HD (Hüftdysplasie), eine bei Rassehunden leider häufig auftretende, angeborene Fehlbildung der Hüften hatte. Schmerzen hatte der kleine Herr erst in letzter Zeit bekommen, weil sich Arthrosen - kleine Verknöcherungen - gebildet hatten. Jeder, der schon einmal selber Physiotherapie hatte, wird viele Ähnlichkeiten entdecken. Es geht vor allem darum, die Gelenke wieder beweglich zu machen und Muskulatur aufzubauen. Meist fange ich mit einer kurzen Massage des ganzen Körpers an, um das Vertrauen meines Patienten zu gewinnen und eine Entspannung einzuleiten. Danach werden die Gelenke durchbewegt, bevor die Kräftigungsübung drankommen. Bei Patienten, wie dem oben erwähnten Billy, sind vor allem Propriozeptionsübungen wichtig. Eine der bekanntesten ist wohl das Wackelbrett oder Wackelkissen. So stand der kleine Billy nun auf dem Wackelbrett, wippte in alle Richtungen und musste plötzlich Muskeln verwenden, von denen er durch seine Schonhaltung gar nicht mehr wusste, dass er sie noch hatte. Jein! Es gibt natürlich immer "Streber, die besonders motiviert sind. Meistens sind allerdings Leckerlies im Spiel, in rauen Mengen! Oft teilen wir die Patienten auch so ein, dass sie vor den Mahlzeiten kommen, wenn sie richtig hungrig und motiviert sind. Billy war eher der Leckerli-Typ. Nach seinen Muskelaufbauübungen bekam er dann Stromtherapie. Dabei werden kleine, speziell für Tiere und deren Fell entworfene Elektroden auf die besonders schmerzhaften Stellen gesetzt. Durch diese Elektroden werden verschiedene Frequenzen und Intensitäten in die betroffene Stelle gebracht und diese entspannen die Muskulatur und lindern auch direkt den Schmerz. Je nach Problem muss die Dauer und Häufigkeit der Behandlung angepasst werden. In der Regel ist mindestens eine Behandlung pro Woche nötig, über einen Zeitraum von circa 8-10 Wochen. Wichtig ist auch, wie viel und wie fleißig der Besitzer zu Hause mit seinem Vierbeiner übt. In Billys Fall gab die Besitzerin zu, dass sie wüsste, dass es wichtig wäre, sie es aber einfach nicht schaffe. Wir behandelten Billy also ein bis zwei Mal pro Woche über einen Zeitraum von drei Monaten. Zu unserer großen Freude war der dann so weit, dass er eine drei stündige Bergwanderung schaffte, ohne danach zu humpeln. Im Alltag merkte die Besitzerin auch generell keine Beeinträchtigung mehr. Zum Schluss war sie, und auch wir, überrascht, wie viel ein bisschen gezieltes Training bringt und natürlich unheimlich froh, dass Billy ein uneingeschränktes Leben ohne Medikamente führen konnte. Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten Tiere manuell zu behandeln. Physiotherapie, aber auch Osteopathie und Chiropraktik sind da ganz vorne dabei. Auch durch den Einsatz von Geräten für Strom- oder Lasertherapie, kombiniert mit verschiedenen Bewegungsübungen können viele Erkrankungen des Bewegungsapparates gelindert, aber auch verhindert werden, bzw. sind sie ohne den Einsatz von schweren Medikamenten in den Griff zu bekommen. Aber auch ältere Hunde kann man mit Physiotherapie wunderbar unterstützen und ihnen Wohlbefinden und ein möglichst langes, schmerzfreies Leben ermöglichen. Natürlich gibt es hierzu auch noch andere wichtige Faktoren, wie Bewegung, frische Luft und gesunde Nahrung. Ausgewogenes, frisches Futter und regelmäßige Gewichtskontrollen sind natürlich auch essentiell für eine erfolgreiche Therapie.
Du nimmst den Ball aus der Tasche und dein Hund weiß schon ganz genau was als nächstes passiert. Mit großen Augen schaut er dich erwartungsvoll an. Sein ganzer Körper bebt vor Freude. Du holst aus, wirfst den Ball so weit du kannst und dein Hund schießt los. Mit aller Kraft drückt er sich nach vorn, den fliegenden Ball fest im Blick. Du empfängst ihn freudestrahlend, wenn er den Ball zurückbringt, lobst ihn überschwänglich und wirfst den Ball ein weiteres mal. Und nochmal. Und nochmal. Denn dein Hund liebt das Ballspielen. Auf den ersten Blick macht das Spielen mit dem Ball den Hund unglaublich glücklich – logischerweise. Denn aus ethologischen Gründen verfügt jeder Hund über einen Jagdinstinkt. Der Mensch hat sich den Hund über viele Generationen nach seinen Wünschen gezüchtet, wodurch dieser Instinkt bei manchen Rassen stärker ausgeprägt ist als bei anderen. Mittlerweile gibt es Hunde, die einem Ball gerne ab und zu hinterherlaufen, aber einfach nicht viel Interesse an Spielzeug und dem Hetzspiel haben und es gibt Hunde, die wortwörtlich süchtig danach werden. Inhaltsverzeichnis Die Sucht nach dem Ball Wie viel ist zu viel? Erschöpfung und Erholung Der richtige Ball Sinnvolles Ballspielen Die Sucht nach dem Ball Unkontrolliertes Ballspielen kann aus fast jedem Hund ganz schnell einen Balljunkie machen. Dabei ist der Hund allerdings gar nicht vom Ball an sich abhängig, sondern von den Botenstoffen, die in seinem Gehirn freigesetzt werden. Exzessives Ballspielen kann im Hundekörper einen wahren Hormoncocktail auslösen. Aus Hundesicht ist der Ablauf nämlich so: Der Ball wird fixiert, dann gehetzt und letztendlich erfolgreich gepackt. Wenn der Hund schon weiß, was gleich passiert, wird schon beim Anblick vom Ball das Stresshormon Adrenalin ausgeschüttet. Sein ganzer Körper ist vor Vorfreude erregt – viele zeigen es durch aufgeregtes Hüpfen, aufforderndes Bellen und das Andeuten vom Losrennen. Prinzipiell handelt es sich hierbei zwar um „positiven“ Stress, da der Hund sich ja auf das baldige Ereignis freut. Allerdings kann es bei längeren Spielsessions zu einer extrem langen und unnatürlichen Adrenalinausschüttung kommen. Diese kann auf Dauer auch zu gesundheitlichen Problemen führen. Der Ball fliegt und der Hund rennt los. Wie bei der Jagd auf ein Beutetier aktiviert der Hundekörper alle maximalen Kräfte, um sein Ziel zu erreichen. Schon beim Laufen werden berauschende Endorphine ausgeschüttet. Der Hund fängt den Ball: Ein erfolgreicher Jagdablauf. Das Belohnungssystem im Gehirn wird aktiviert und schüttet Dopamin und Serotonin aus. Besonders das Dopamin wirkt wie eine Droge auf den Körper. Die Aufgabe dieses Hormons ist es, die Aufmerksamkeit des Hundes auf Reize zu lenken, deren Befriedigung zu einem guten Gefühl führen. Es führt zu einem „Kick“, den der Hund immer wieder erleben will – er wird zu einem Balljunkie. Die Voraussetzungen für eine Sucht Wie schon beschrieben, ist der Jagdinstinkt nicht bei allen Hunden gleich stark ausgeprägt. Doch nicht nur die genetischen Voraussetzungen spielen eine Rolle. Hunde, die nicht ausreichend sozialisiert wurden und in einer Umgebung mit sehr wenigen Reizen aufgewachsen sind, reagieren oft deutlich extremer auf das Spielen mit dem Ball. Durch den Mangel an Reizen kann der Hund unter chronischem Dopaminmangel leiden. Das bedeutet, dass das Gehirn nicht genügend Gelegenheiten hatte, wichtige Botenstoffe wie Dopamin oder Adrenalin auszuschütten und das Belohnungssystem zu schulen. Werden durch das Ballspielen dann auf einmal besonders viele dieser Botenstoffe ausgeschüttet, reagiert das Belohnungssytem über und es besteht ein hohes Suchtpotential. Wie viel ist zu viel? Wie viel Ballspielen ist denn nun ok und ab wann besteht die Gefahr, dass es für den Hund zu einer Sucht werden kann? Wie auch beim Menschen, entsteht eine Sucht nicht von einer Sekunde auf die andere. Aber trotzdem musst DU bestimmen, wie lange und wie oft gespielt wird. Lass dich von deinem Hund nicht kontrollieren, indem er dir immer wieder das Spielzeug vor die Füße wirft und jammert. Gelegentliches Ballspielen, wobei der Spaß im Vordergrund steht, ist in der Regel vollkommen unbedenklich. Es gibt verschiedene Anzeichen, an denen du erkennst, dass für heute mit dem Ball werfen Schluss sein sollte: der Enthusiasmus beim zurückbringen lässt nach die Atemfrequenz ist hoch und der Hund hechelt unnormal viel die Augen werden glasiger Darüber hinaus solltest du darauf achten, ob dein Hund nach dem Ball spielen problemlos zu anderen Aktivitäten übergehen kann. Wie schnell normalisiert sich seine Atmung wieder? Kann er, sobald der Ball in der Tasche verschwunden ist, entspannt schnüffeln oder mit Artgenossen spielen? Gefährlich wird es, wenn es ihm eben nicht gelingt zwischen Spiel und Ernst zu unterscheiden. Das bedeutet, dass er die Situation vom Ballspielen – das fixieren, hetzen und fangen – auf andere Dinge überträgt. Alles was sich schnell bewegt, ist ein potenzielles Objekt. Einem Ball hinterherzujagen ist ungefährlich, bei einem Auto, Jogger oder Kindern sieht das allerdings ganz anders aus. Erschöpfung und Erholung Die Endorphine sorgen nicht nur dafür, dass der Hund sich gut fühlt, sondern auch dafür, dass er die Erschöpfung seiner Muskeln und eventuelle Schmerzen in Muskeln und Gelenken gar nicht bemerkt. Viele Hundebesitzer denken, dass das Ballspielen eine ausreichende Auslastung im Alltag ist. Immerhin ist es sehr bequem. Der Hund hat offensichtlich viel Spaß dabei, bewegt sich viel und der Besitzer muss kaum etwas machen. Aber Vorsicht! Hunde deren einzige körperliche Aktivität das hinterherhetzen eines Balles ist, können insgesamt unkonzentrierter, weniger aufmerksam und leichter reizbar werden. Ebenso können Muskeln und Organe in Mitleidenschaft gezogen werden, da der Organismus schlichtweg überbelastet wird und die Erholungsphasen deutlich zu kurz ausfallen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Rücksicht nehmen Eine grundlegende Sache solltest du immer beachten: Wirf deinem Hund den Ball nur, wenn gerade keine anderen Hunde in der Nähe sind. Du weißt nie, wie ein anderer Hund auf den fliegenden Ball reagiert. Womöglich schießt er auch los, um ihn zu fangen und es kommt im schlimmsten Fall zu einem Ressourcenkampf. Der richtige Ball Die Wahl des Balles ist gar nicht so unwichtig, wie mancher Hundebesitzer wohl denkt. Die Größe des Balles, muss zu der des Hundes passen. Tischtennisbälle und Flummis sind beispielsweise viel zu klein und es besteht die Gefahr, dass der Hund sie verschluckt. Auch Tennisbälle sind eher ungeeignet. Durch die Beschichtung und der rauen Oberfläche, nutzen sich die Hundezähne schnell ab. Sinnvolles Ballspielen Du kannst das Ballspiel auch durchaus als sinnvolle Trainingseinheit nutzen. Das Stichwort heißt: Impulskontrolle. Lass deinen Hund nicht direkt losrennen, sobald du den Ball geworfen hast, sondern lass ihn in Ruhe sitzen und erst dann hinterherlaufen, wenn er entspannt ist. So lernt er seine eigenen Impulse zu kontrollieren und auf deine Kommandos zu achten – was euch auch im normalen Alltag hilfreich sein kann. Probiere auch mal, ihn zurückzurufen, wenn er gerade auf dem Weg zum Ball ist. Wichtig ist natürlich, ihn dann zu belohnen, wenn er den Ball liegen lässt und auf Abruf zu dir zurückkommt. Wolfgang Maurer
Jedes Jahr wenn Ostern vor der Tür steht geht die Suche nach Schokoladenhasen und Eiern wieder los. Und auch für unsere Hunde können wir das Osterfest ganz besonders gestalten und sie teilhaben lassen. Wir haben alles was du dazu wissen musst für dich zusammengeschrieben. Inhaltsverzeichnis Eier als Hundefutter Eierschalen für den Hund Das Ei richtig zubereiten Ostereier Spiele für Hunde Und was es zu Ostern sonst noch so gibt Eier als Hundefutter Eier sind sehr wertvolle, nährstoffreiche und auch schmackhafte Futtermittel. Ihr Eiweiß ist besonders hochwertig und sie sind purinarm. Es steht also nichts im Wege auch deinen Liebling an der Ostereisuche teilnehmen zu lassen. Das Eigelb ist besonders fettreich und enthält viele essenzielle Fettsäuren, fettlösliche Vitamine und auch Biotin. Eierschalen für den Hund Die Eierschale ist eine hervorragende natürliche Calciumquelle. Es liegt als anorganisches Calciumcarbonat vor und ist für den Organismus sehr gut verfügbar. Aber pass auf: Gefärbte Ostereierschalen darf dein Hund nicht fressen! Wenn du die ungefärbte Eierschale einmal mit verfüttern willst, wasch sie bitte vorher gründlich mit heißem Wasser ab. So entfernst du alle möglicherweise anhaftenden Bakterien. Du kannst die Schale auch im Backofen trocknen und dann zermahlen. Das Calciummehl ist extrem hochwertig und lange haltbar. ACHTUNG: Calcium kann auch zu viel verfüttert werden! Wenn dein Vierbeiner schon ein perfekt ausgewogenes Hundefutter frisst, solltest du nicht mehr viel Calcium dazugeben. Ansonsten hat er einen Calciumüberschuß, was zu Problemen wie z.B. Knochenauftreibungen führen kann. Zur Info: 100g Eierschale enthalten 37.000mg Calcium. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Das Ei richtig zubereiten Hunde lieben Eier und sie bekommen dadurch sogar noch ein schönes Fell. Wichtig ist aber, die Eier gekocht oder gegart zu verfüttern. Ansonsten kann es schnell zu Vergiftungen und Verdauungsproblemen kommen. Das Risiko ist zwar bei den heutigen Kontrollen (z.B. auf Salmonellen) in unseren Hühnerställen deutlich minimiert, aber sicher ist sicher. Das rohe Eiweiß enthält außerdem einen Trypsinhemmstoff, welcher die Eiweißverdauung hemmt und Avidin, welches Biotin bindet. Also ist es auch unter diesem Gesichtspunkt besser das Ei vor dem Verzehr zu erhitzen. Das gilt übrigens nicht, wenn du nur das Eigelb füttern möchtest. Ostereier Spiele für Hunde Eier stupsen Auch an Ostern soll der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen. Ein Spiel, an dem sicher jeder Hund Freude hat ist das „Eier stupsen“. Du brauchst nur ein normales Ei und kleine Leckerlis. Bei tollpatschigen und übermütigen Vierbeinern kannst du das Ei vorher hart kochen, um eventuelle Unfälle zu verhindern. Bring deinen Hund ins Sitz und leg das Ei vor ihm hin. Platziere das Leckerli so gut es geht unter bzw. vor dem Ei. Um an die Belohnung zu kommen, muss dein Hund das Ei mit der Schnauze leicht wegstupsen. Diesen Schritt kannst du ein paar Mal wiederholen, bis du dir sicher bist, dass er die Aufgabe verstanden hat. Bei der nächsten Schwierigkeitsstufe liegt das Leckerli nicht mehr unter dem Ei, sondern der Hund bekommt es erst nachdem er gestupst hat. Wichtig ist, dass er die Belohnung unmittelbar nach dem Anstupsen vom Ei bekommt. Nach und nach kannst du dann den Trick mit dem Wort „Stups“ verbinden. Langfristig kannst du den Trick natürlich noch weiter ausbauen, die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Zum Beispiel kannst du einen kleinen Slalom bauen, durch den der Hund das Ei stupst. Oder du variierst die Gegenstände – Hauptsache es lässt sich gut rollen. Hunde lieben es gefordert zu werden, was sich auch positiv auf eure Bindung auswirkt. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Eier knacken Noch eine lustige Beschäftigung für deinen Hund ist ein weichgekochtes Ei mit Schale. Das Knacken erfordert Geschick, macht Spaß und sieht manchmal auch witzig aus. Und dieses „Spielzeug“ versorgt deinen Hund auch noch mit wertvollen Nährstoffen.Tipp: Manche unserer vierbeinigen Freunde haben besonders viel Spaß damit das Ei in die Luft zu werfen und darauf herumzuspringen. Dann ist es oft besser dieses lustige Spiel im Freien oder in einem Garten auszuprobieren – außer der Frühjahrsputz steht sowieso schon an. Und was es zu Ostern sonst noch so gibt An Ostern stehen natürlich nicht nur Eier auf dem Essensplan. Doch gibt es noch mehr „Ostertraditionen“, die auch der Hund essen darf? Für viele Menschen gehört scharfer, frisch geriebener Kren, würziger Speck und eine Osterpinze genauso dazu wie die Eier. Aber genau diese Speisen sind für unsere Liebling nicht empfehlenswert. Der Krenn ist zu scharf, der Speck zu würzig und die Osterpinze zu süß. Besondere Vorsicht ist hier auch bei anderen „Süßbrotarten“ wie dem Kärntner Oster-Reindling geboten. Denn meistens werden Trockenfrüchte im Teig verarbeitet. Rosinen können bei Hunden zu massiven Nierenversagen führen. Der Vollständigkeit halber sei noch gesagt, dass Schokolade in jeglicher Form auf keinen Fall gefüttert werden darf! Sei es ein Schokoei oder auch ein Schokohase- alles mit Theobromin ist verboten. Es ist ein Neurotoxin und führt beim Hund zu schwersten Vergiftungen. Wer seinen Hund trotzdem an Ostersonntag verwöhnen möchte, kann auf einen mageren, eher ungewürzten Schinken zurückgreifen. Auch ein Stück Geselchtes ist sicher einmal erlaubt. Wie oben erwähnt ist auch das ungefärbte Osterei eine besondere, lustige Überraschung für deinen Liebling. In diesem Sinne: FROHE OSTERN UND BLEIBTS GESUND! Dr. Eva Schmal-Filius
Für Hundeeltern ist es besonders wichtig eine Hundeapotheke zu Hause zu haben. So kann ein unnötiger Aufenthalt in Wartezimmern, zusammengepfercht mit anderen Menschen, vermieden werden. Kleine Tipps und Tricks oder auch „Hausmittel“ können immer wieder vor schwereren Krankheitsverläufen schützen und deinem Tier helfen. Alle im folgenden Artikel genannten Mittel kannst du natürlich über jeden Tierarzt, jede Apotheke oder teilweise auch im Internet, ohne Rezept, bekommen. Hundeapotheke – Was hilft bei welchen Krankheiten? Verletzungen der Haut Bei Verletzungen ist die Bandbreite bzw. der Schweregrad natürlich enorm. Sollten es Kratzer, bzw. kleinere blutende Wunden sein, ist es jedenfalls sinnvoll diese einmal zu versorgen. Ein Desinfektionsmittel in der Hundeapotheke zu haben ist also ratsam. Hier empfehle ich gerne jodhaltige Lösungen oder antiseptische Sprays. Nach erfolgreicher Reinigung und Desinfektion ist es empfehlenswert eine Wundsalbe (zinkhaltig) aufzutragen, natürlich nur, wenn diese auch dort verbleibt und nicht im nächsten Moment abgeschleckt wird. Zur Sicherheit sollten auch sterile Tupfer, ein selbsthaftender Verband und Wickelwatte in der Hundeapotheke parat sein. Bello's Tipp: Willst du einen Verband um eine Gliedmaße setzen, achte bitte vor allem darauf, dass dieser nicht zu fest gewickelt ist! Das passiert sehr schnell und kann zu schweren Durchblutungsstörungen führen, bis hin zum Absterben der Extremität!Also besser der Verband rutscht ab und muss öfter erneuert werden, als er schnürt ein! Bitte Verbände prinzipiell maximal 3 Tage lassen, grundsätzlich ist ein täglicher Verbandswechsel am vernünftigsten! Wir möchten hier unbedingt anmerken, dass bei schwereren und tieferen Verletzungen unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden sollte, da diese Wunden oft genäht werden müssen. Bei starken Blutungen kannst du natürlich auch einen engen, blutungsstillenden Verband anlegen, damit der Blutverlust nicht zu stark ist auf dem Weg zum Tierarzt. Durchfall beim Hund Durchfälle, die nicht mit massiven Störungen des Allgemeinbefindens oder Blutbeimengungen einhergehen, können durchaus einmal vom Besitzer mithilfe der Hundeapotheke selbst behandelt werden. Dauert der Durchfall allerdings länger als 2 bis 3 Tage an, sollte der Patient einem Tierarzt zur weiteren Abklärung vorgestellt werden. Bei leichteren Durchfallerkrankungen empfiehlt es sich dem Hund (sofern dieser es verträgt) matschig gekochten und gesalzenen Reis (mit 3-facher Menge Wasser kochen), gedünstete Hühnerbrust (mager), gekochte Karotten sowie Probitokia - zum Beispiel über Hüttenkäse - anzubieten. Probiotika sind lebende Mikroorganismen, wie Bakterienstämme und teilweise auch Pilz-Stämme, die über das Maul aufgenommen werden. Im Darm erreichen sie ihren Zielort und können sich in der passenden Zusammensetzung positiv auf die gesamte Gesundheit auswirken. Auch Sobamin und Dysticum helfen oft hervorragend bei Darminbalancen. Geheimtipp für Hausmittel bei Durchfall: Die Morosche Karottensuppe Als bewährtes und auch wissenschaftlich fundiertes Hausmittel bei Durchfällen ist die Morosche Karottensuppe bekannt. Das Rezept ist ganz einfach: 500 g geschälte und klein geschnittene Karotten für mindestens 90 Minuten in einem halben Liter Wasser kochen danach Kochwasser abgießen Karotten pürieren und mit frischem kochendem Wasser auf einen Liter auffüllen Anschließend 3 g Kochsalz zufügen Die Morosche Karottensuppe kann zu Beginn der Durchfallerkrankung bis zu 5 bis 6 mal pro Tag dem Hund in kleinen Portionen angeboten werden. Damit ist auch eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme gewährleistet.TIPP: Die Suppe kann auch auf Vorrat gekocht werden und hält sich eingefroren bis zu 3 Monate. Lies auch unseren detaillierten Artikel zu Durchfall bei Hunden Hundeapotheke bei Fressunlust Sollte dein Hund plötzlich das gewohnte Futter nicht mehr fressen wollen, bitte überrede ihn nicht mit Leckerlis, Schinken oder Süßigkeiten zum Fressen. Es hat bestimmt einen Grund und den gilt es zu finden und zu beheben. Überlege genau was der Anlass sein könnte. Was hat er die letzten Tage gefressen? Könnte er etwas verdorbenes aufgenommen haben? Ist er sehr gestresst? Könnte es an den Hormonen liegen (Läufigkeit). Nach wie vielen Tagen du unbedingt einen Tierarzt kontaktieren solltest, ist nicht einfach zu beantworten, das hängt sehr vom Alter und der Größe deines Lieblings ab! Junge Tiere und Tiere mit wenig Körpergewicht haben weniger Reserven und sollten früher vorgestellt werden (max 1 Tag). Ist dein Tier in einer guten Grundkonstitution und ist größer und schwerer kannst du auch mal ein wenig warten. Länger als 2-3 Tage würde ich aber auf keinen Fall in Kauf nehmen. Lies auch unseren detaillierten Artikel zu Fressunlust bei Hunden Erbrechen beim Hund: Hausmittel Bei ein- bis zweimaligem Übergeben deines Hundes kannst du zum Beispiel etwas fettreduzierten Naturjoghurt (nicht ganz kalt) anbieten. Auch Ulmenrinde ist bei Erbrechen des Hundes ein bewährtes Hausmittel. Gib ihm eher kein Trockenfutter, denn das reizt die Magenschleimhaut erst recht und auch kein kaltes Futter direkt aus dem Kühlschrank. Weiters kannst du auch etwas Kamillentee oder Käsepappeltee anbieten, oder unter das Futter mischen. Vor allem Käsepappeltee hat beim Hund oft eine beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt. Wenn Dein Schützling sich aber öfter übergibt, suche bitte unbedingt zeitnah einen Tierarzt auf! Erbrechen kann Ausdruck schlimmer Erkrankungen sein, wie zum Beispiel Magendrehungen, Vergiftungen, Fremdkörper, Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Nierenversagen, etc. Auch hier hilft dem Tierarzt eine gute Anamnese (Vorbericht) sehr weiter. 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Auch Ballspiele, vor allem mit „Stop and Go's“ sollten vermieden werden, da diese eine große Belastung für den Bewegungsapparat darstellen. Oft merken auch Hunde im Spiel ihre Schmerzen weniger und erst zu Hause angekommen zeigt sich dann eine massive Verschlechterung des Zustandes. Bello's Tipp: Bitte verwende auf gar keinen Fall humane Schmerzmittel! Fast alle Medikamente gegen Schmerzen beim Menschen sind für den Hund giftig und können sogar zum Tod Deines Lieblings führen! Juckreiz beim Hund: Hausmittel Kratzt sich dein Hund unentwegt zu Hause ist das nicht nur für dich störend, sondern auch für deinen Liebling mehr als nur unangenehm. Bitte nimm es ernst! Natürlich gibt es auch für den Juckreiz unzählige Differentialdiagnosen, aber im ersten Schritt kannst du ihn einmal selbst auf Parasiten prüfen. Findest du dunkle schwarz-rötliche Punkte im Fell, ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit Flohkot. Hier gibt es einen einfachen Test. Nimm ein feuchtes weißes Taschentuch und gib die kleinen Partikel, die du gefunden hast, darauf. Warte kurz – zerrinnen diese Punkte in einen rötlich Rand, weist dies auf verdautes Blut hin und somit hast du den recht sicheren Beweis, dass dein Hund mit Flöhen befallen ist, auch wenn du selbst keinen einzigen Floh gesehen hast. Flöhe sind schnell und leben außerdem nicht immer auf dem Tier. Für diesen Fall von Juckreiz beim Hund ist es also jedenfalls ratsam ein Hausmittel gegen Flöhe zu Hause zu haben. Bitte greif hier nicht auf rein pflanzliche Produkte zurück. Es wäre zwar schön, aber sie helfen bei einem akuten Parasitenbefall einfach nicht. Vergiss nicht, dass Flöhe auch in der Umgebung, also bei dir zu Hause, leben. Antiparasitika bekommst du in den verschiedensten Darreichungsformen. Gängig sind hier Spot On's zum Aufträufeln auf die Haut oder auch Tabletten. Die meisten Produkte sind auch gegen andere Parasiten, wie Milben hilfreich. Auch Allergien jeglicher Herkunft äußern sich gerne durch Juckreiz. Vor allem die Futtermittelallergie ist hier wichtig zu erwähnen. Achte prinzipiell auf gesundes, biologisches Futter, mit wenig künstlichen Zusatzstoffen. Gerade futtermittelunverträgliche Hunde vertragen industrielles Futter sehr schlecht, hier empfehle ich gerne Frischfutter. Schwerere Fälle können aber auch auf Protein (Fleisch) oder einzelne Kohlenhydratquellen allergisch reagieren. Bei Futtermittelunverträglichkeiten schleckt dein Liebling gerne übermäßig an den Extremitäten, aber auch immer wiederkehrende Ohrenentzündungen sind Ausdruck dieser Erkrankung. Auch hier gilt: Bei längeren Beschwerden, oder wenn keine Besserung eintritt – ab zum Tierarzt! Augenentzündung beim Hund: Hausmittel Das Auge ist ein sehr wichtiges und sensibles Organ. Also bitte hier nicht länger selbst „herum doktern“. Sollten du eine geringgradige Rötung eines Auges mit Ausfluss bemerken, kannst du dem Hund abgekühlten Käsepappeltee zum vorsichtigen Reinigen der verklebten Stellen verwenden. Am besten funktioniert das mit einem nicht fuselndem Wattepad. Auch mit befeuchtenden oder Hornhaut- ernährenden (Vitamin A haltigen) Augentropfen oder Salben machst du keinen Fehler. Bitte wasch dir davor und danach immer gut die Hände. Schnupfen / Husten beim Hund: Hausmittel Verkühlungen und Infektionen der Atemwege machen natürlich auch vor unseren Lieblingen nicht halt. Sollte dein Hund beginnen zu husten oder zu schnupfen kannst du vorerst auch einmal auf Mittelchen aus der Hundeapotheke zurückgreifen. Gib ihm sein Futter niemals kalt, auch das Trinkwasser sollte leicht erwärmt sein. Gerne kannst du auch hier versuchen ihm Tee zu geben. Ein weiteres Hausmittel für den Hund bei Husten und Schnupfen: Halte ihn prinzipiell warm, auch ein Schal, wenn ihr das Haus verlasst, ist immer eine gute Idee. Kurzhaarhunde ohne Unterwolle sollten in der kalten Jahreszeit auch einen Mantel tragen. Gerne kannst du deinem Hund zusätzlich vitaminreiches Obst (z. Bsp. Beeren jeglicher Art, Apfel, Banane oder Birne) und Gemüse (z. Bsp. Karotte, Zucchini, Blumenkohl, oder Fenchel) geben. Für eine optimale Vitaminaufnahme empfehle ich das Gemüse schonend zu dünsten und zu zerkleinern. Auch hier ist natürlich besonders auf gesundes, leicht verdauliches Futter zu achten. Trockenfutter würden wir vor allem bei Halsentzündungen nicht empfehlen. Sollten die Symptome sich nicht nach kurzer Zeit bessern ist auch hier der Gang zum Tierarzt des Vertrauens unumgänglich. Hinter einem trivialen Husten kann sich zum Beispiel auch eine Herzinsuffizienz verbergen. Um einschätzen zu können wie sehr eine Infektion den Körper schwächt, ist es immer gut die innere Körpertemperatur zu messen. Dies geht beim Hund nur rektal. Lege dir für deine Hundeapotheke ein schnell messendes, digitales Thermometer mit einer weichen Spitze bereit. Hilfreich ist es auch ein Gleitmittel zur Hand zu haben. Hier sind zum Beispiel Öle (bitte nicht ätherische!), Vaseline, oder auch Salben gut geeignet. Die Körpertemperatur von Hunden kann nach Größe und Alter stark variieren. Der normale Temperaturbereich liegt bei erwachsenen, gesunden Hunden von 37,5 bis 39 °C. Wichtigstes Hausmittel: Einen klaren Kopf bewahren Wenn dem Vierbeiner etwas fehlt, ist das für Herrchen und Frauchen erst einmal sehr beunruhigend. Gerade deswegen ist es wichtig, in solchen Situationen Ruhe zu bewahren und mit einer Hundeapotheke vorbereitet zu sein. In diesen Ausnahmesituationen kannst du aber auch deinen Tierarzt per Telefon um eine Einschätzung bitten und dementsprechend handeln. Noch als kleine Orientierungshilfe für dich die physiologischen Werte von Hunden: Atmung: 15–30 Atemzüge pro Minute Temperatur: 37,5°–39,00°C (Welpen bis 39,5°C) Puls: 80–120 Schläge/min (je nach Rasse, Alter, Größe) Bitte achte insbesondere in dieser schwierigen Zeit auf Hygiene und Sauberkeit zu Hause. Wasche die Schüsseln Deines Hunds nach jeder Mahlzeit und achte immer auf genügend frisches Wasser. Versuche, gerade wenn der Tag Großteils zu Hause verbracht werden muss, auf geistige Auslastung deines Lieblings zu achten, damit kein Lagerkoller entsteht.
Viele Familien wünschen sich nichts sehnlicher als einen Hund, der mit Kindern spielt, tröstet, wenn mal etwas schiefgeht, und abends mit allen auf der Couch kuschelt. Doch nicht jede Rasse passt automatisch zu jeder Familie. Wer sich für einen Hund entscheidet, sollte gut überlegen. Inhaltsverzeichnis Welcher Hund passt wirklich zu euch? 1. Labrador Retriever - der Klassiker 2. Französische Bulldogge - der kleine Charmeur 3. Golden Retriever - der sanfte Familienfreund 4. Sheltie - der clevere Sportler 5. Der Chihuahua - der kleine Held mit großem Herzen Welcher Hund passt wirklich zu euch? Vor der Anschaffung Bevor die Suche nach der passenden Hunderasse für Familien losgeht, muss einiges beachtet werden. Ein Hund ist nicht nur Freude, sondern auch Verantwortung: Kosten: Anschaffung, Futter, Zubehör, Tierarzt, Versicherung Zeit: Spaziergänge, Training, Spielen, Urlaubsvorbereitung Platz: Ist genug Raum vorhanden? Gibt es Parks oder einen Garten? Zustimmung: Bei Mietwohnungen unbedingt den Vermieter fragen Erst wenn diese Fragen geklärt sind, lohnt es sich, über die passende Rasse nachzudenken.Um die Wahl vielleicht etwas zu erleichtern, haben wir die 5 beliebtesten Hunderassen mal etwas unter die Lupe genommen: 1. Labrador Retriever - der Klassiker EigenschaftenDer Labrador ist seit vielen Jahren die beliebteste Hunderasse in Deutschland und Österreich. Kein Wunder: Er ist freundlich, verspielt und sehr menschenbezogen. Labradore lieben Kinder, sind neugierig, lernwillig und dank ihres berühmten „Will-to-please“ leicht zu erziehen. Sie sind ausgeglichen, geduldig und kommen in der Regel gut mit anderen Hunden und sogar Katzen zurecht. Gleichzeitig brauchen sie viel Beschäftigung – körperlich wie geistig. AussehenMit einer Schulterhöhe von 54–57 cm zählt der Labrador zu den mittelgroßen bis großen Hunden. Rüden wiegen bis zu 36 kg, Hündinnen bis zu 32 kg. Er hat eine kräftige, kompakte Statur und ein kurzes, wasserabweisendes Fell, das in den Farben Schwarz, Schokoladenbraun oder Gelb vorkommt. Typisch sind der breite Kopf, die sanften Augen und die fröhlich wedelnde „Otterrute“. HaltungDer Labrador ist ein aktiver Hund und braucht viel Auslauf. Tägliche Spaziergänge reichen nicht – er liebt Schwimmen, Apportieren, Joggen oder Radfahren. Auch Such- und Denkspiele sind ideal, um ihn auszulasten. Eine Familie mit Garten oder der Nähe zu Parks ist klar im Vorteil. Labradore sind sehr menschenbezogen und möchten nicht lange allein gelassen werden – sie fühlen sich als vollwertiges Familienmitglied. ErnährungLabradore sind bekannt für ihren großen Appetit und neigen schnell zu Übergewicht. Deshalb ist eine gesunde, ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung besonders wichtig. Mit HelloBello Frischfutter bekommt dein Labrador genau die richtige Menge an Nährstoffen – individuell angepasst an Gewicht, Alter und Aktivitätslevel. So bleibt er fit, leistungsfähig und gleichzeitig schlank. Ein weiterer Vorteil: Frischfutter ist leicht verdaulich und unterstützt Fell, Gelenke und das allgemeine Wohlbefinden – ideal für einen aktiven Familienhund wie den Labrador. FazitDer Labrador ist ein ausgezeichneter Familienhund für aktive Menschen. Er bringt Lebensfreude ins Haus, liebt Bewegung und ist ein treuer Begleiter in fast jeder Lebenslage – solange seine Bedürfnisse nach Auslastung und Nähe erfüllt werden. Jetzt Futterempfehlung erhalten! 2. Französische Bulldogge - der kleine Charmeur EigenschaftenDie Französische Bulldogge hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Familienhunde entwickelt. Ihr sanftes, freundliches und anhängliches Wesen macht sie zu einem idealen Begleiter – besonders für Familien, die in der Stadt wohnen. Sie liebt es, in der Nähe ihrer Menschen zu sein, ist verspielt, verschmust und in der Regel sehr kinderfreundlich. Dank ihrer ausgeglichenen und unkomplizierten Art eignet sie sich auch gut für Anfänger. Sie hat ein mittleres Aktivitätslevel – sie tobt gerne, liebt aber genauso die Kuschelzeit auf der Couch. AussehenMit einer Schulterhöhe von maximal 35 cm und einem Gewicht zwischen 8–14 kg ist die Französische Bulldogge kompakt und kräftig gebaut. Typisch sind ihr kurzer, muskulöser Körper, die runde Stupsnase und die markanten „Fledermausohren“. Ihr Fell ist kurz, glatt und pflegeleicht – es gibt sie in vielen Farbvariationen wie gestromt, schwarz, creme oder weiß. Der wache Blick und die charmante Ausstrahlung machen sie unverwechselbar. HaltungDie Französische Bulldogge passt gut zu Familien mit weniger Platz, da sie keinen großen Bewegungsdrang hat. Mehrere kurze Spaziergänge am Tag und spielerische Beschäftigung reichen ihr meist aus. Sie liebt Gesellschaft und sollte nicht lange allein gelassen werden. Ein Vorteil für Familien mit Kindern: Dank ihres geringen Gewichts können auch Kinder sie problemlos an der Leine führen. Allerdings neigen Bulldoggen bei Hitze und starker Belastung zu Atemproblemen, weshalb Sportarten wie Joggen oder Radfahren nicht geeignet sind. ErnährungFranzösische Bulldoggen sind oft kleine Feinschmecker – und gleichzeitig anfällig für Übergewicht. Hinzu kommt, dass manche Tiere durch ihre empfindlichen Atemwege und die kompakte Statur gesundheitliche Herausforderungen haben, die eine hochwertige Ernährung noch wichtiger machen. Mit HelloBello Frischfutter bekommt deine Bulldogge leicht verdauliche Mahlzeiten aus frischen Zutaten, abgestimmt auf Gewicht und Aktivitätslevel. Das entlastet Gelenke und Verdauung, sorgt für Energie im Alltag und kann sogar Haut- und Fellproblemen vorbeugen. Wichtig ist, Überfütterung zu vermeiden und Leckerlis nur in Maßen zu geben. Kritischer Punkt: QualzuchtDie große Nachfrage nach Französischen Bulldoggen hat leider auch Schattenseiten. Viele Hunde leiden unter den Folgen von Qualzucht: verkürzte Atemwege, zu kurze Schnauzen, Probleme mit Gelenken und Wirbelsäule. Wer sich für eine Französische Bulldogge entscheidet, sollte deshalb unbedingt auf einen seriösen Züchter achten, der Wert auf gesunde, weniger extrem gezüchtete Tiere legt. Alternativ finden sich auch in Tierheimen viele Bulldoggen, die ein liebevolles Zuhause suchen. FazitDie Französische Bulldogge ist ein unkomplizierter, liebevoller Familienhund mit viel Charme. Sie braucht nicht viel Platz, liebt Nähe und ist ein toller Begleiter für Groß und Klein. Wer sich für sie entscheidet, sollte jedoch verantwortungsbewusst handeln: auf gesunde Zuchtlinien achten und die Ernährung optimal gestalten. Dann kann sie viele glückliche Jahre an der Seite ihrer Familie verbringen. 3. Golden Retriever - der sanfte Familienfreund EigenschaftenDer Golden Retriever gehört weltweit zu den beliebtesten Familienhunden. Er ist sanft, freundlich und äußerst menschenbezogen. Typisch für ihn ist der starke Wunsch, seinem Menschen zu gefallen – das macht ihn sehr lernfreudig und vergleichsweise leicht zu erziehen. Golden Retriever sind ausgeglichen, kinderlieb und verträglich mit anderen Hunden. Sie haben eine hohe soziale Kompetenz, sind geduldig und gleichzeitig verspielt – perfekt für Familien, die einen aktiven, aber gutmütigen Begleiter suchen. AussehenMit einer Schulterhöhe von 51–61 cm und einem Gewicht zwischen 25–34 kg zählt der Golden Retriever zu den mittelgroßen bis großen Hunden. Sein Markenzeichen ist das dichte, wasserabweisende Fell in warmen Creme- bis Goldtönen. Es ist mittellang, seidig und oft leicht gewellt. Auffallend sind auch seine sanften, dunklen Augen und sein harmonischer Körperbau – kraftvoll, aber elegant. HaltungGolden Retriever brauchen viel Nähe und Aktivität. Sie sind keine Hunde für ein Leben „nebenbei“, sondern möchten aktiv in den Alltag integriert werden. Lange Spaziergänge, gemeinsames Spielen oder Hundesport wie Agility oder Dummytraining halten sie körperlich und geistig fit. Da sie sehr menschenbezogen sind, mögen sie es nicht, lange allein zu bleiben. Ein Haus mit Garten ist ideal, aber auch in einer Wohnung können sie glücklich werden, solange sie ausreichend Auslauf und Beschäftigung bekommen. ErnährungGolden Retriever haben einen guten Appetit und neigen, ähnlich wie Labradore, zu Übergewicht. Deshalb ist eine ausgewogene, bedarfsgerechte Ernährung besonders wichtig. Mit HelloBello Frischfutter kann der Futterplan individuell auf Gewicht, Alter und Aktivitätslevel des Hundes abgestimmt werden – so bekommt er alle Nährstoffe, die er braucht, ohne unnötige Kalorien. Frisches Fleisch, Gemüse und gesunde Öle fördern nicht nur die Fitness, sondern auch das glänzende Fell, für das Golden Retriever bekannt sind. Wichtig ist außerdem, Leckerlis sparsam einzusetzen und die Futtermenge regelmäßig zu kontrollieren. FazitDer Golden Retriever ist ein echter Allrounder für Familien: freundlich, kinderlieb, gehorsam und verschmust. Gleichzeitig braucht er Bewegung, geistige Aufgaben und eine ausgewogene Ernährung. Wer bereit ist, Zeit zu investieren und ihn aktiv in das Familienleben einzubinden, wird mit einem treuen Begleiter fürs Leben belohnt. Jetzt individuellen Futterplan erstellen! 4. Sheltie - der clevere Sportler EigenschaftenDer Sheltie, oft als „Collie in Kleinformat“ bezeichnet, ist ein intelligenter, agiler und sehr wachsamer Hund. Er wurde ursprünglich auf den Shetland-Inseln zum Hüten gezüchtet und bringt bis heute einen hohen Arbeitseifer mit. Shelties sind sehr anhänglich, familienbezogen und sensibel – sie lieben Kinder, solange ihre Rückzugsorte respektiert werden. Sie sind verspielt, aufmerksam und lernen unglaublich schnell. Gleichzeitig können sie stur sein und testen gerne, ob Herrchen oder Frauchen konsequent bleiben. AussehenMit 33–37 cm Schulterhöhe und etwa 6–12 kg Gewicht gehört der Sheltie zu den kleineren bis mittelgroßen Hunden. Er hat ein dichtes, langes Fell mit üppiger Mähne und buschigem Schweif. Typische Fellfarben sind Tricolor (schwarz, weiß, braun), Blue Merle oder Zobel. Sein Ausdruck ist wach, intelligent und freundlich – ein Hund, der sofort durch sein elegantes Aussehen auffällt. HaltungDer Sheltie braucht Bewegung – sowohl körperlich als auch geistig. Lange Spaziergänge, Hundesportarten wie Agility oder Tricks sind ideal, um ihn auszulasten. Unterfordert kann er zum Dauerkläffer werden, denn er neigt zu Wachsamkeit und meldet gerne alles, was ihm auffällt. Mit klarer Führung, liebevoller Konsequenz und abwechslungsreicher Beschäftigung wird er zum ausgeglichenen und glücklichen Familienhund. Ein ruhiges Zuhause, in dem er bei Bedarf Rückzugsmöglichkeiten hat, ist wichtig, da Shelties empfindlich auf Lärm reagieren können. ErnährungShelties sind aktive, aber eher kleine Hunde – das bedeutet, sie brauchen eine nährstoffreiche, aber nicht überkalorische Ernährung. Besonders wichtig sind hochwertige Eiweiße für Muskulatur und Fellpflege. Mit HelloBello Frischfutter erhält dein Sheltie genau die richtige Portion an frischen Zutaten, individuell berechnet nach Gewicht, Größe und Aktivität. Das unterstützt nicht nur die Energie für Sport und Spiel, sondern sorgt auch für glänzendes Fell und gesunde Haut – ein Pluspunkt bei dieser langhaarigen Rasse. FazitDer Sheltie ist ein intelligenter, verspielter und loyaler Begleiter für aktive Familien. Er liebt es, gefordert zu werden, und eignet sich hervorragend für Hundesport. Mit ausreichend Beschäftigung, liebevoller Erziehung und einer ausgewogenen Ernährung wie HelloBello Frischfutter wird er zum glücklichen Familienhund, der immer für Spaß und Nähe zu haben ist. 5. Der Chihuahua - der kleine Held mit großem Herzen EigenschaftenDer Chihuahua ist die kleinste Hunderasse der Welt – aber definitiv kein „Schoßhündchen“. Er ist quirlig, selbstbewusst, mutig und manchmal sogar ein kleiner Wachhund. Trotz seiner Größe zeigt er erstaunlich viel Charakterstärke und kann sich auch gegenüber großen Hunden behaupten. Chihuahuas sind sehr anhänglich, binden sich eng an ihre Bezugsperson und möchten am liebsten überall dabei sein. Familien sollten bedenken, dass er eifersüchtig reagieren kann, wenn er das Gefühl hat, zu wenig Aufmerksamkeit zu bekommen. Mit Kindern kommt er gut zurecht, solange sie vorsichtig mit seiner Zerbrechlichkeit umgehen. AussehenMit 15–25 cm Schulterhöhe und einem Gewicht von 1–3 kg ist der Chihuahua winzig, aber sehr ausdrucksstark. Typisch sind die großen, runden Augen, die kurze Schnauze und die aufgestellten Ohren. Das Fell gibt es in zwei Varianten: kurz und pflegeleicht oder lang und seidig. Farblich sind Chihuahuas extrem vielfältig – von Creme, Schokolade und Schwarz bis hin zu Scheckungen ist fast alles möglich. HaltungDer Chihuahua passt aufgrund seiner Größe perfekt in Stadtwohnungen und kann fast überall mitgenommen werden. Er braucht weniger Auslauf als große Hunde, freut sich aber trotzdem über regelmäßige Spaziergänge, Spiel und Beschäftigung. Wichtig: Auch kleine Hunde brauchen konsequente Erziehung – sonst entwickelt der Chihuahua schnell den berüchtigten „Kleinhund-Komplex“ und übernimmt die Chefrolle. Da er sensibel auf Kälte reagiert, sind in den Wintermonaten ein warmer Rückzugsplatz und eventuell sogar Hundekleidung sinnvoll. ErnährungChihuahuas haben winzige Mägen und sollten deshalb mehrmals täglich kleine Portionen bekommen. Eine hochwertige Ernährung ist entscheidend, damit er trotz seiner Größe genug Energie für seinen lebhaften Alltag hat. Mit HelloBello Frischfutter erhält dein Chihuahua individuell abgestimmte Mahlzeiten – frisch gekocht, leicht verdaulich und perfekt portioniert. Das sorgt für Vitalität, stärkt das Immunsystem und unterstützt Fell und Zähne. Wichtig: Überfütterung vermeiden, da selbst wenige zusätzliche Kalorien bei dieser Rasse schnell ins Gewicht fallen. FazitDer Chihuahua ist ein energiegeladener, mutiger und treuer Begleiter, der viel Liebe in eine Familie bringt. Trotz seiner geringen Größe braucht er Erziehung, Beschäftigung und Aufmerksamkeit. Wer bereit ist, seinen Charakter ernst zu nehmen und ihm gesunde Ernährung wie HelloBello Frischfutter bietet, bekommt einen fröhlichen kleinen Hund, der Großes ins Familienleben bringt. Wolfgang Maurer
Du nimmst den Ball aus der Tasche und dein Hund weiß schon ganz genau was als nächstes passiert. Mit großen Augen schaut er dich erwartungsvoll an. Sein ganzer Körper bebt vor Freude. Du holst aus, wirfst den Ball so weit du kannst und dein Hund schießt los. Mit aller Kraft drückt er sich nach vorn, den fliegenden Ball fest im Blick. Du empfängst ihn freudestrahlend, wenn er den Ball zurückbringt, lobst ihn überschwänglich und wirfst den Ball ein weiteres mal. Und nochmal. Und nochmal. Denn dein Hund liebt das Ballspielen. Auf den ersten Blick macht das Spielen mit dem Ball den Hund unglaublich glücklich – logischerweise. Denn aus ethologischen Gründen verfügt jeder Hund über einen Jagdinstinkt. Der Mensch hat sich den Hund über viele Generationen nach seinen Wünschen gezüchtet, wodurch dieser Instinkt bei manchen Rassen stärker ausgeprägt ist als bei anderen. Mittlerweile gibt es Hunde, die einem Ball gerne ab und zu hinterherlaufen, aber einfach nicht viel Interesse an Spielzeug und dem Hetzspiel haben und es gibt Hunde, die wortwörtlich süchtig danach werden. Inhaltsverzeichnis Die Sucht nach dem Ball Wie viel ist zu viel? Erschöpfung und Erholung Der richtige Ball Sinnvolles Ballspielen Die Sucht nach dem Ball Unkontrolliertes Ballspielen kann aus fast jedem Hund ganz schnell einen Balljunkie machen. Dabei ist der Hund allerdings gar nicht vom Ball an sich abhängig, sondern von den Botenstoffen, die in seinem Gehirn freigesetzt werden. Exzessives Ballspielen kann im Hundekörper einen wahren Hormoncocktail auslösen. Aus Hundesicht ist der Ablauf nämlich so: Der Ball wird fixiert, dann gehetzt und letztendlich erfolgreich gepackt. Wenn der Hund schon weiß, was gleich passiert, wird schon beim Anblick vom Ball das Stresshormon Adrenalin ausgeschüttet. Sein ganzer Körper ist vor Vorfreude erregt – viele zeigen es durch aufgeregtes Hüpfen, aufforderndes Bellen und das Andeuten vom Losrennen. Prinzipiell handelt es sich hierbei zwar um „positiven“ Stress, da der Hund sich ja auf das baldige Ereignis freut. Allerdings kann es bei längeren Spielsessions zu einer extrem langen und unnatürlichen Adrenalinausschüttung kommen. Diese kann auf Dauer auch zu gesundheitlichen Problemen führen. Der Ball fliegt und der Hund rennt los. Wie bei der Jagd auf ein Beutetier aktiviert der Hundekörper alle maximalen Kräfte, um sein Ziel zu erreichen. Schon beim Laufen werden berauschende Endorphine ausgeschüttet. Der Hund fängt den Ball: Ein erfolgreicher Jagdablauf. Das Belohnungssystem im Gehirn wird aktiviert und schüttet Dopamin und Serotonin aus. Besonders das Dopamin wirkt wie eine Droge auf den Körper. Die Aufgabe dieses Hormons ist es, die Aufmerksamkeit des Hundes auf Reize zu lenken, deren Befriedigung zu einem guten Gefühl führen. Es führt zu einem „Kick“, den der Hund immer wieder erleben will – er wird zu einem Balljunkie. Die Voraussetzungen für eine Sucht Wie schon beschrieben, ist der Jagdinstinkt nicht bei allen Hunden gleich stark ausgeprägt. Doch nicht nur die genetischen Voraussetzungen spielen eine Rolle. Hunde, die nicht ausreichend sozialisiert wurden und in einer Umgebung mit sehr wenigen Reizen aufgewachsen sind, reagieren oft deutlich extremer auf das Spielen mit dem Ball. Durch den Mangel an Reizen kann der Hund unter chronischem Dopaminmangel leiden. Das bedeutet, dass das Gehirn nicht genügend Gelegenheiten hatte, wichtige Botenstoffe wie Dopamin oder Adrenalin auszuschütten und das Belohnungssystem zu schulen. Werden durch das Ballspielen dann auf einmal besonders viele dieser Botenstoffe ausgeschüttet, reagiert das Belohnungssytem über und es besteht ein hohes Suchtpotential. Wie viel ist zu viel? Wie viel Ballspielen ist denn nun ok und ab wann besteht die Gefahr, dass es für den Hund zu einer Sucht werden kann? Wie auch beim Menschen, entsteht eine Sucht nicht von einer Sekunde auf die andere. Aber trotzdem musst DU bestimmen, wie lange und wie oft gespielt wird. Lass dich von deinem Hund nicht kontrollieren, indem er dir immer wieder das Spielzeug vor die Füße wirft und jammert. Gelegentliches Ballspielen, wobei der Spaß im Vordergrund steht, ist in der Regel vollkommen unbedenklich. Es gibt verschiedene Anzeichen, an denen du erkennst, dass für heute mit dem Ball werfen Schluss sein sollte: der Enthusiasmus beim zurückbringen lässt nach die Atemfrequenz ist hoch und der Hund hechelt unnormal viel die Augen werden glasiger Darüber hinaus solltest du darauf achten, ob dein Hund nach dem Ball spielen problemlos zu anderen Aktivitäten übergehen kann. Wie schnell normalisiert sich seine Atmung wieder? Kann er, sobald der Ball in der Tasche verschwunden ist, entspannt schnüffeln oder mit Artgenossen spielen? Gefährlich wird es, wenn es ihm eben nicht gelingt zwischen Spiel und Ernst zu unterscheiden. Das bedeutet, dass er die Situation vom Ballspielen – das fixieren, hetzen und fangen – auf andere Dinge überträgt. Alles was sich schnell bewegt, ist ein potenzielles Objekt. Einem Ball hinterherzujagen ist ungefährlich, bei einem Auto, Jogger oder Kindern sieht das allerdings ganz anders aus. Erschöpfung und Erholung Die Endorphine sorgen nicht nur dafür, dass der Hund sich gut fühlt, sondern auch dafür, dass er die Erschöpfung seiner Muskeln und eventuelle Schmerzen in Muskeln und Gelenken gar nicht bemerkt. Viele Hundebesitzer denken, dass das Ballspielen eine ausreichende Auslastung im Alltag ist. Immerhin ist es sehr bequem. Der Hund hat offensichtlich viel Spaß dabei, bewegt sich viel und der Besitzer muss kaum etwas machen. Aber Vorsicht! Hunde deren einzige körperliche Aktivität das hinterherhetzen eines Balles ist, können insgesamt unkonzentrierter, weniger aufmerksam und leichter reizbar werden. Ebenso können Muskeln und Organe in Mitleidenschaft gezogen werden, da der Organismus schlichtweg überbelastet wird und die Erholungsphasen deutlich zu kurz ausfallen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Rücksicht nehmen Eine grundlegende Sache solltest du immer beachten: Wirf deinem Hund den Ball nur, wenn gerade keine anderen Hunde in der Nähe sind. Du weißt nie, wie ein anderer Hund auf den fliegenden Ball reagiert. Womöglich schießt er auch los, um ihn zu fangen und es kommt im schlimmsten Fall zu einem Ressourcenkampf. Der richtige Ball Die Wahl des Balles ist gar nicht so unwichtig, wie mancher Hundebesitzer wohl denkt. Die Größe des Balles, muss zu der des Hundes passen. Tischtennisbälle und Flummis sind beispielsweise viel zu klein und es besteht die Gefahr, dass der Hund sie verschluckt. Auch Tennisbälle sind eher ungeeignet. Durch die Beschichtung und der rauen Oberfläche, nutzen sich die Hundezähne schnell ab. Sinnvolles Ballspielen Du kannst das Ballspiel auch durchaus als sinnvolle Trainingseinheit nutzen. Das Stichwort heißt: Impulskontrolle. Lass deinen Hund nicht direkt losrennen, sobald du den Ball geworfen hast, sondern lass ihn in Ruhe sitzen und erst dann hinterherlaufen, wenn er entspannt ist. So lernt er seine eigenen Impulse zu kontrollieren und auf deine Kommandos zu achten – was euch auch im normalen Alltag hilfreich sein kann. Probiere auch mal, ihn zurückzurufen, wenn er gerade auf dem Weg zum Ball ist. Wichtig ist natürlich, ihn dann zu belohnen, wenn er den Ball liegen lässt und auf Abruf zu dir zurückkommt. Wolfgang Maurer
Jedes Jahr wenn Ostern vor der Tür steht geht die Suche nach Schokoladenhasen und Eiern wieder los. Und auch für unsere Hunde können wir das Osterfest ganz besonders gestalten und sie teilhaben lassen. Wir haben alles was du dazu wissen musst für dich zusammengeschrieben. Inhaltsverzeichnis Eier als Hundefutter Eierschalen für den Hund Das Ei richtig zubereiten Ostereier Spiele für Hunde Und was es zu Ostern sonst noch so gibt Eier als Hundefutter Eier sind sehr wertvolle, nährstoffreiche und auch schmackhafte Futtermittel. Ihr Eiweiß ist besonders hochwertig und sie sind purinarm. Es steht also nichts im Wege auch deinen Liebling an der Ostereisuche teilnehmen zu lassen. Das Eigelb ist besonders fettreich und enthält viele essenzielle Fettsäuren, fettlösliche Vitamine und auch Biotin. Eierschalen für den Hund Die Eierschale ist eine hervorragende natürliche Calciumquelle. Es liegt als anorganisches Calciumcarbonat vor und ist für den Organismus sehr gut verfügbar. Aber pass auf: Gefärbte Ostereierschalen darf dein Hund nicht fressen! Wenn du die ungefärbte Eierschale einmal mit verfüttern willst, wasch sie bitte vorher gründlich mit heißem Wasser ab. So entfernst du alle möglicherweise anhaftenden Bakterien. Du kannst die Schale auch im Backofen trocknen und dann zermahlen. Das Calciummehl ist extrem hochwertig und lange haltbar. ACHTUNG: Calcium kann auch zu viel verfüttert werden! Wenn dein Vierbeiner schon ein perfekt ausgewogenes Hundefutter frisst, solltest du nicht mehr viel Calcium dazugeben. Ansonsten hat er einen Calciumüberschuß, was zu Problemen wie z.B. Knochenauftreibungen führen kann. Zur Info: 100g Eierschale enthalten 37.000mg Calcium. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Das Ei richtig zubereiten Hunde lieben Eier und sie bekommen dadurch sogar noch ein schönes Fell. Wichtig ist aber, die Eier gekocht oder gegart zu verfüttern. Ansonsten kann es schnell zu Vergiftungen und Verdauungsproblemen kommen. Das Risiko ist zwar bei den heutigen Kontrollen (z.B. auf Salmonellen) in unseren Hühnerställen deutlich minimiert, aber sicher ist sicher. Das rohe Eiweiß enthält außerdem einen Trypsinhemmstoff, welcher die Eiweißverdauung hemmt und Avidin, welches Biotin bindet. Also ist es auch unter diesem Gesichtspunkt besser das Ei vor dem Verzehr zu erhitzen. Das gilt übrigens nicht, wenn du nur das Eigelb füttern möchtest. Ostereier Spiele für Hunde Eier stupsen Auch an Ostern soll der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen. Ein Spiel, an dem sicher jeder Hund Freude hat ist das „Eier stupsen“. Du brauchst nur ein normales Ei und kleine Leckerlis. Bei tollpatschigen und übermütigen Vierbeinern kannst du das Ei vorher hart kochen, um eventuelle Unfälle zu verhindern. Bring deinen Hund ins Sitz und leg das Ei vor ihm hin. Platziere das Leckerli so gut es geht unter bzw. vor dem Ei. Um an die Belohnung zu kommen, muss dein Hund das Ei mit der Schnauze leicht wegstupsen. Diesen Schritt kannst du ein paar Mal wiederholen, bis du dir sicher bist, dass er die Aufgabe verstanden hat. Bei der nächsten Schwierigkeitsstufe liegt das Leckerli nicht mehr unter dem Ei, sondern der Hund bekommt es erst nachdem er gestupst hat. Wichtig ist, dass er die Belohnung unmittelbar nach dem Anstupsen vom Ei bekommt. Nach und nach kannst du dann den Trick mit dem Wort „Stups“ verbinden. Langfristig kannst du den Trick natürlich noch weiter ausbauen, die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Zum Beispiel kannst du einen kleinen Slalom bauen, durch den der Hund das Ei stupst. Oder du variierst die Gegenstände – Hauptsache es lässt sich gut rollen. Hunde lieben es gefordert zu werden, was sich auch positiv auf eure Bindung auswirkt. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Eier knacken Noch eine lustige Beschäftigung für deinen Hund ist ein weichgekochtes Ei mit Schale. Das Knacken erfordert Geschick, macht Spaß und sieht manchmal auch witzig aus. Und dieses „Spielzeug“ versorgt deinen Hund auch noch mit wertvollen Nährstoffen.Tipp: Manche unserer vierbeinigen Freunde haben besonders viel Spaß damit das Ei in die Luft zu werfen und darauf herumzuspringen. Dann ist es oft besser dieses lustige Spiel im Freien oder in einem Garten auszuprobieren – außer der Frühjahrsputz steht sowieso schon an. Und was es zu Ostern sonst noch so gibt An Ostern stehen natürlich nicht nur Eier auf dem Essensplan. Doch gibt es noch mehr „Ostertraditionen“, die auch der Hund essen darf? Für viele Menschen gehört scharfer, frisch geriebener Kren, würziger Speck und eine Osterpinze genauso dazu wie die Eier. Aber genau diese Speisen sind für unsere Liebling nicht empfehlenswert. Der Krenn ist zu scharf, der Speck zu würzig und die Osterpinze zu süß. Besondere Vorsicht ist hier auch bei anderen „Süßbrotarten“ wie dem Kärntner Oster-Reindling geboten. Denn meistens werden Trockenfrüchte im Teig verarbeitet. Rosinen können bei Hunden zu massiven Nierenversagen führen. Der Vollständigkeit halber sei noch gesagt, dass Schokolade in jeglicher Form auf keinen Fall gefüttert werden darf! Sei es ein Schokoei oder auch ein Schokohase- alles mit Theobromin ist verboten. Es ist ein Neurotoxin und führt beim Hund zu schwersten Vergiftungen. Wer seinen Hund trotzdem an Ostersonntag verwöhnen möchte, kann auf einen mageren, eher ungewürzten Schinken zurückgreifen. Auch ein Stück Geselchtes ist sicher einmal erlaubt. Wie oben erwähnt ist auch das ungefärbte Osterei eine besondere, lustige Überraschung für deinen Liebling. In diesem Sinne: FROHE OSTERN UND BLEIBTS GESUND! Dr. Eva Schmal-Filius
Für Hundeeltern ist es besonders wichtig eine Hundeapotheke zu Hause zu haben. So kann ein unnötiger Aufenthalt in Wartezimmern, zusammengepfercht mit anderen Menschen, vermieden werden. Kleine Tipps und Tricks oder auch „Hausmittel“ können immer wieder vor schwereren Krankheitsverläufen schützen und deinem Tier helfen. Alle im folgenden Artikel genannten Mittel kannst du natürlich über jeden Tierarzt, jede Apotheke oder teilweise auch im Internet, ohne Rezept, bekommen. Hundeapotheke – Was hilft bei welchen Krankheiten? Verletzungen der Haut Bei Verletzungen ist die Bandbreite bzw. der Schweregrad natürlich enorm. Sollten es Kratzer, bzw. kleinere blutende Wunden sein, ist es jedenfalls sinnvoll diese einmal zu versorgen. Ein Desinfektionsmittel in der Hundeapotheke zu haben ist also ratsam. Hier empfehle ich gerne jodhaltige Lösungen oder antiseptische Sprays. Nach erfolgreicher Reinigung und Desinfektion ist es empfehlenswert eine Wundsalbe (zinkhaltig) aufzutragen, natürlich nur, wenn diese auch dort verbleibt und nicht im nächsten Moment abgeschleckt wird. Zur Sicherheit sollten auch sterile Tupfer, ein selbsthaftender Verband und Wickelwatte in der Hundeapotheke parat sein. Bello's Tipp: Willst du einen Verband um eine Gliedmaße setzen, achte bitte vor allem darauf, dass dieser nicht zu fest gewickelt ist! Das passiert sehr schnell und kann zu schweren Durchblutungsstörungen führen, bis hin zum Absterben der Extremität!Also besser der Verband rutscht ab und muss öfter erneuert werden, als er schnürt ein! Bitte Verbände prinzipiell maximal 3 Tage lassen, grundsätzlich ist ein täglicher Verbandswechsel am vernünftigsten! Wir möchten hier unbedingt anmerken, dass bei schwereren und tieferen Verletzungen unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden sollte, da diese Wunden oft genäht werden müssen. Bei starken Blutungen kannst du natürlich auch einen engen, blutungsstillenden Verband anlegen, damit der Blutverlust nicht zu stark ist auf dem Weg zum Tierarzt. Durchfall beim Hund Durchfälle, die nicht mit massiven Störungen des Allgemeinbefindens oder Blutbeimengungen einhergehen, können durchaus einmal vom Besitzer mithilfe der Hundeapotheke selbst behandelt werden. Dauert der Durchfall allerdings länger als 2 bis 3 Tage an, sollte der Patient einem Tierarzt zur weiteren Abklärung vorgestellt werden. Bei leichteren Durchfallerkrankungen empfiehlt es sich dem Hund (sofern dieser es verträgt) matschig gekochten und gesalzenen Reis (mit 3-facher Menge Wasser kochen), gedünstete Hühnerbrust (mager), gekochte Karotten sowie Probitokia - zum Beispiel über Hüttenkäse - anzubieten. Probiotika sind lebende Mikroorganismen, wie Bakterienstämme und teilweise auch Pilz-Stämme, die über das Maul aufgenommen werden. Im Darm erreichen sie ihren Zielort und können sich in der passenden Zusammensetzung positiv auf die gesamte Gesundheit auswirken. Auch Sobamin und Dysticum helfen oft hervorragend bei Darminbalancen. Geheimtipp für Hausmittel bei Durchfall: Die Morosche Karottensuppe Als bewährtes und auch wissenschaftlich fundiertes Hausmittel bei Durchfällen ist die Morosche Karottensuppe bekannt. Das Rezept ist ganz einfach: 500 g geschälte und klein geschnittene Karotten für mindestens 90 Minuten in einem halben Liter Wasser kochen danach Kochwasser abgießen Karotten pürieren und mit frischem kochendem Wasser auf einen Liter auffüllen Anschließend 3 g Kochsalz zufügen Die Morosche Karottensuppe kann zu Beginn der Durchfallerkrankung bis zu 5 bis 6 mal pro Tag dem Hund in kleinen Portionen angeboten werden. Damit ist auch eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme gewährleistet.TIPP: Die Suppe kann auch auf Vorrat gekocht werden und hält sich eingefroren bis zu 3 Monate. Lies auch unseren detaillierten Artikel zu Durchfall bei Hunden Hundeapotheke bei Fressunlust Sollte dein Hund plötzlich das gewohnte Futter nicht mehr fressen wollen, bitte überrede ihn nicht mit Leckerlis, Schinken oder Süßigkeiten zum Fressen. Es hat bestimmt einen Grund und den gilt es zu finden und zu beheben. Überlege genau was der Anlass sein könnte. Was hat er die letzten Tage gefressen? Könnte er etwas verdorbenes aufgenommen haben? Ist er sehr gestresst? Könnte es an den Hormonen liegen (Läufigkeit). Nach wie vielen Tagen du unbedingt einen Tierarzt kontaktieren solltest, ist nicht einfach zu beantworten, das hängt sehr vom Alter und der Größe deines Lieblings ab! Junge Tiere und Tiere mit wenig Körpergewicht haben weniger Reserven und sollten früher vorgestellt werden (max 1 Tag). Ist dein Tier in einer guten Grundkonstitution und ist größer und schwerer kannst du auch mal ein wenig warten. Länger als 2-3 Tage würde ich aber auf keinen Fall in Kauf nehmen. Lies auch unseren detaillierten Artikel zu Fressunlust bei Hunden Erbrechen beim Hund: Hausmittel Bei ein- bis zweimaligem Übergeben deines Hundes kannst du zum Beispiel etwas fettreduzierten Naturjoghurt (nicht ganz kalt) anbieten. Auch Ulmenrinde ist bei Erbrechen des Hundes ein bewährtes Hausmittel. Gib ihm eher kein Trockenfutter, denn das reizt die Magenschleimhaut erst recht und auch kein kaltes Futter direkt aus dem Kühlschrank. Weiters kannst du auch etwas Kamillentee oder Käsepappeltee anbieten, oder unter das Futter mischen. Vor allem Käsepappeltee hat beim Hund oft eine beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt. Wenn Dein Schützling sich aber öfter übergibt, suche bitte unbedingt zeitnah einen Tierarzt auf! Erbrechen kann Ausdruck schlimmer Erkrankungen sein, wie zum Beispiel Magendrehungen, Vergiftungen, Fremdkörper, Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Nierenversagen, etc. Auch hier hilft dem Tierarzt eine gute Anamnese (Vorbericht) sehr weiter. Jetzt HelloBello testen und sparen Hundeapotheke bei Lahmheit Humpelt dein Hund, hat er Schmerzen beim Auftreten. Diese können natürlich in unterschiedlichen Ausprägungen auftreten. Fußt er gar nicht mehr auf, empfehlen wir auch hier sofort einen kompetenten Tierarzt aufzusuchen. Sollte dein Tier aber eine Extremität nur ein bisschen weniger belasten und auch sonst nicht wesensverändert sein, kannst du auch einmal einige Tage abwarten. Eine hilfreiche Pflanze aus der traditionell chinesische Medizin (TCM) ist zum Beispiel die Teufelskralle. Sie ist nachweislich entzündungshemmend und auch etwas schmerzstillend. Du bekommst sie in jeder Apotheke in Tablettenform. Die Dosierung ist je nach kg vom Menschen herunter zu rechnen – bei Zweifel bitte kontaktiere auch hier deinen Tierarzt. Lass deinen lahmenden Hund bitte nicht mit anderen Hunden spielen oder herumtoben. Auch Ballspiele, vor allem mit „Stop and Go's“ sollten vermieden werden, da diese eine große Belastung für den Bewegungsapparat darstellen. Oft merken auch Hunde im Spiel ihre Schmerzen weniger und erst zu Hause angekommen zeigt sich dann eine massive Verschlechterung des Zustandes. Bello's Tipp: Bitte verwende auf gar keinen Fall humane Schmerzmittel! Fast alle Medikamente gegen Schmerzen beim Menschen sind für den Hund giftig und können sogar zum Tod Deines Lieblings führen! Juckreiz beim Hund: Hausmittel Kratzt sich dein Hund unentwegt zu Hause ist das nicht nur für dich störend, sondern auch für deinen Liebling mehr als nur unangenehm. Bitte nimm es ernst! Natürlich gibt es auch für den Juckreiz unzählige Differentialdiagnosen, aber im ersten Schritt kannst du ihn einmal selbst auf Parasiten prüfen. Findest du dunkle schwarz-rötliche Punkte im Fell, ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit Flohkot. Hier gibt es einen einfachen Test. Nimm ein feuchtes weißes Taschentuch und gib die kleinen Partikel, die du gefunden hast, darauf. Warte kurz – zerrinnen diese Punkte in einen rötlich Rand, weist dies auf verdautes Blut hin und somit hast du den recht sicheren Beweis, dass dein Hund mit Flöhen befallen ist, auch wenn du selbst keinen einzigen Floh gesehen hast. Flöhe sind schnell und leben außerdem nicht immer auf dem Tier. Für diesen Fall von Juckreiz beim Hund ist es also jedenfalls ratsam ein Hausmittel gegen Flöhe zu Hause zu haben. Bitte greif hier nicht auf rein pflanzliche Produkte zurück. Es wäre zwar schön, aber sie helfen bei einem akuten Parasitenbefall einfach nicht. Vergiss nicht, dass Flöhe auch in der Umgebung, also bei dir zu Hause, leben. Antiparasitika bekommst du in den verschiedensten Darreichungsformen. Gängig sind hier Spot On's zum Aufträufeln auf die Haut oder auch Tabletten. Die meisten Produkte sind auch gegen andere Parasiten, wie Milben hilfreich. Auch Allergien jeglicher Herkunft äußern sich gerne durch Juckreiz. Vor allem die Futtermittelallergie ist hier wichtig zu erwähnen. Achte prinzipiell auf gesundes, biologisches Futter, mit wenig künstlichen Zusatzstoffen. Gerade futtermittelunverträgliche Hunde vertragen industrielles Futter sehr schlecht, hier empfehle ich gerne Frischfutter. Schwerere Fälle können aber auch auf Protein (Fleisch) oder einzelne Kohlenhydratquellen allergisch reagieren. Bei Futtermittelunverträglichkeiten schleckt dein Liebling gerne übermäßig an den Extremitäten, aber auch immer wiederkehrende Ohrenentzündungen sind Ausdruck dieser Erkrankung. Auch hier gilt: Bei längeren Beschwerden, oder wenn keine Besserung eintritt – ab zum Tierarzt! Augenentzündung beim Hund: Hausmittel Das Auge ist ein sehr wichtiges und sensibles Organ. Also bitte hier nicht länger selbst „herum doktern“. Sollten du eine geringgradige Rötung eines Auges mit Ausfluss bemerken, kannst du dem Hund abgekühlten Käsepappeltee zum vorsichtigen Reinigen der verklebten Stellen verwenden. Am besten funktioniert das mit einem nicht fuselndem Wattepad. Auch mit befeuchtenden oder Hornhaut- ernährenden (Vitamin A haltigen) Augentropfen oder Salben machst du keinen Fehler. Bitte wasch dir davor und danach immer gut die Hände. Schnupfen / Husten beim Hund: Hausmittel Verkühlungen und Infektionen der Atemwege machen natürlich auch vor unseren Lieblingen nicht halt. Sollte dein Hund beginnen zu husten oder zu schnupfen kannst du vorerst auch einmal auf Mittelchen aus der Hundeapotheke zurückgreifen. Gib ihm sein Futter niemals kalt, auch das Trinkwasser sollte leicht erwärmt sein. Gerne kannst du auch hier versuchen ihm Tee zu geben. Ein weiteres Hausmittel für den Hund bei Husten und Schnupfen: Halte ihn prinzipiell warm, auch ein Schal, wenn ihr das Haus verlasst, ist immer eine gute Idee. Kurzhaarhunde ohne Unterwolle sollten in der kalten Jahreszeit auch einen Mantel tragen. Gerne kannst du deinem Hund zusätzlich vitaminreiches Obst (z. Bsp. Beeren jeglicher Art, Apfel, Banane oder Birne) und Gemüse (z. Bsp. Karotte, Zucchini, Blumenkohl, oder Fenchel) geben. Für eine optimale Vitaminaufnahme empfehle ich das Gemüse schonend zu dünsten und zu zerkleinern. Auch hier ist natürlich besonders auf gesundes, leicht verdauliches Futter zu achten. Trockenfutter würden wir vor allem bei Halsentzündungen nicht empfehlen. Sollten die Symptome sich nicht nach kurzer Zeit bessern ist auch hier der Gang zum Tierarzt des Vertrauens unumgänglich. Hinter einem trivialen Husten kann sich zum Beispiel auch eine Herzinsuffizienz verbergen. Um einschätzen zu können wie sehr eine Infektion den Körper schwächt, ist es immer gut die innere Körpertemperatur zu messen. Dies geht beim Hund nur rektal. Lege dir für deine Hundeapotheke ein schnell messendes, digitales Thermometer mit einer weichen Spitze bereit. Hilfreich ist es auch ein Gleitmittel zur Hand zu haben. Hier sind zum Beispiel Öle (bitte nicht ätherische!), Vaseline, oder auch Salben gut geeignet. Die Körpertemperatur von Hunden kann nach Größe und Alter stark variieren. Der normale Temperaturbereich liegt bei erwachsenen, gesunden Hunden von 37,5 bis 39 °C. Wichtigstes Hausmittel: Einen klaren Kopf bewahren Wenn dem Vierbeiner etwas fehlt, ist das für Herrchen und Frauchen erst einmal sehr beunruhigend. Gerade deswegen ist es wichtig, in solchen Situationen Ruhe zu bewahren und mit einer Hundeapotheke vorbereitet zu sein. In diesen Ausnahmesituationen kannst du aber auch deinen Tierarzt per Telefon um eine Einschätzung bitten und dementsprechend handeln. Noch als kleine Orientierungshilfe für dich die physiologischen Werte von Hunden: Atmung: 15–30 Atemzüge pro Minute Temperatur: 37,5°–39,00°C (Welpen bis 39,5°C) Puls: 80–120 Schläge/min (je nach Rasse, Alter, Größe) Bitte achte insbesondere in dieser schwierigen Zeit auf Hygiene und Sauberkeit zu Hause. Wasche die Schüsseln Deines Hunds nach jeder Mahlzeit und achte immer auf genügend frisches Wasser. Versuche, gerade wenn der Tag Großteils zu Hause verbracht werden muss, auf geistige Auslastung deines Lieblings zu achten, damit kein Lagerkoller entsteht.
Viele Familien wünschen sich nichts sehnlicher als einen Hund, der mit Kindern spielt, tröstet, wenn mal etwas schiefgeht, und abends mit allen auf der Couch kuschelt. Doch nicht jede Rasse passt automatisch zu jeder Familie. Wer sich für einen Hund entscheidet, sollte gut überlegen. Inhaltsverzeichnis Welcher Hund passt wirklich zu euch? 1. Labrador Retriever - der Klassiker 2. Französische Bulldogge - der kleine Charmeur 3. Golden Retriever - der sanfte Familienfreund 4. Sheltie - der clevere Sportler 5. Der Chihuahua - der kleine Held mit großem Herzen Welcher Hund passt wirklich zu euch? Vor der Anschaffung Bevor die Suche nach der passenden Hunderasse für Familien losgeht, muss einiges beachtet werden. Ein Hund ist nicht nur Freude, sondern auch Verantwortung: Kosten: Anschaffung, Futter, Zubehör, Tierarzt, Versicherung Zeit: Spaziergänge, Training, Spielen, Urlaubsvorbereitung Platz: Ist genug Raum vorhanden? Gibt es Parks oder einen Garten? Zustimmung: Bei Mietwohnungen unbedingt den Vermieter fragen Erst wenn diese Fragen geklärt sind, lohnt es sich, über die passende Rasse nachzudenken.Um die Wahl vielleicht etwas zu erleichtern, haben wir die 5 beliebtesten Hunderassen mal etwas unter die Lupe genommen: 1. Labrador Retriever - der Klassiker EigenschaftenDer Labrador ist seit vielen Jahren die beliebteste Hunderasse in Deutschland und Österreich. Kein Wunder: Er ist freundlich, verspielt und sehr menschenbezogen. Labradore lieben Kinder, sind neugierig, lernwillig und dank ihres berühmten „Will-to-please“ leicht zu erziehen. Sie sind ausgeglichen, geduldig und kommen in der Regel gut mit anderen Hunden und sogar Katzen zurecht. Gleichzeitig brauchen sie viel Beschäftigung – körperlich wie geistig. AussehenMit einer Schulterhöhe von 54–57 cm zählt der Labrador zu den mittelgroßen bis großen Hunden. Rüden wiegen bis zu 36 kg, Hündinnen bis zu 32 kg. Er hat eine kräftige, kompakte Statur und ein kurzes, wasserabweisendes Fell, das in den Farben Schwarz, Schokoladenbraun oder Gelb vorkommt. Typisch sind der breite Kopf, die sanften Augen und die fröhlich wedelnde „Otterrute“. HaltungDer Labrador ist ein aktiver Hund und braucht viel Auslauf. Tägliche Spaziergänge reichen nicht – er liebt Schwimmen, Apportieren, Joggen oder Radfahren. Auch Such- und Denkspiele sind ideal, um ihn auszulasten. Eine Familie mit Garten oder der Nähe zu Parks ist klar im Vorteil. Labradore sind sehr menschenbezogen und möchten nicht lange allein gelassen werden – sie fühlen sich als vollwertiges Familienmitglied. ErnährungLabradore sind bekannt für ihren großen Appetit und neigen schnell zu Übergewicht. Deshalb ist eine gesunde, ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung besonders wichtig. Mit HelloBello Frischfutter bekommt dein Labrador genau die richtige Menge an Nährstoffen – individuell angepasst an Gewicht, Alter und Aktivitätslevel. So bleibt er fit, leistungsfähig und gleichzeitig schlank. Ein weiterer Vorteil: Frischfutter ist leicht verdaulich und unterstützt Fell, Gelenke und das allgemeine Wohlbefinden – ideal für einen aktiven Familienhund wie den Labrador. FazitDer Labrador ist ein ausgezeichneter Familienhund für aktive Menschen. Er bringt Lebensfreude ins Haus, liebt Bewegung und ist ein treuer Begleiter in fast jeder Lebenslage – solange seine Bedürfnisse nach Auslastung und Nähe erfüllt werden. Jetzt Futterempfehlung erhalten! 2. Französische Bulldogge - der kleine Charmeur EigenschaftenDie Französische Bulldogge hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Familienhunde entwickelt. Ihr sanftes, freundliches und anhängliches Wesen macht sie zu einem idealen Begleiter – besonders für Familien, die in der Stadt wohnen. Sie liebt es, in der Nähe ihrer Menschen zu sein, ist verspielt, verschmust und in der Regel sehr kinderfreundlich. Dank ihrer ausgeglichenen und unkomplizierten Art eignet sie sich auch gut für Anfänger. Sie hat ein mittleres Aktivitätslevel – sie tobt gerne, liebt aber genauso die Kuschelzeit auf der Couch. AussehenMit einer Schulterhöhe von maximal 35 cm und einem Gewicht zwischen 8–14 kg ist die Französische Bulldogge kompakt und kräftig gebaut. Typisch sind ihr kurzer, muskulöser Körper, die runde Stupsnase und die markanten „Fledermausohren“. Ihr Fell ist kurz, glatt und pflegeleicht – es gibt sie in vielen Farbvariationen wie gestromt, schwarz, creme oder weiß. Der wache Blick und die charmante Ausstrahlung machen sie unverwechselbar. HaltungDie Französische Bulldogge passt gut zu Familien mit weniger Platz, da sie keinen großen Bewegungsdrang hat. Mehrere kurze Spaziergänge am Tag und spielerische Beschäftigung reichen ihr meist aus. Sie liebt Gesellschaft und sollte nicht lange allein gelassen werden. Ein Vorteil für Familien mit Kindern: Dank ihres geringen Gewichts können auch Kinder sie problemlos an der Leine führen. Allerdings neigen Bulldoggen bei Hitze und starker Belastung zu Atemproblemen, weshalb Sportarten wie Joggen oder Radfahren nicht geeignet sind. ErnährungFranzösische Bulldoggen sind oft kleine Feinschmecker – und gleichzeitig anfällig für Übergewicht. Hinzu kommt, dass manche Tiere durch ihre empfindlichen Atemwege und die kompakte Statur gesundheitliche Herausforderungen haben, die eine hochwertige Ernährung noch wichtiger machen. Mit HelloBello Frischfutter bekommt deine Bulldogge leicht verdauliche Mahlzeiten aus frischen Zutaten, abgestimmt auf Gewicht und Aktivitätslevel. Das entlastet Gelenke und Verdauung, sorgt für Energie im Alltag und kann sogar Haut- und Fellproblemen vorbeugen. Wichtig ist, Überfütterung zu vermeiden und Leckerlis nur in Maßen zu geben. Kritischer Punkt: QualzuchtDie große Nachfrage nach Französischen Bulldoggen hat leider auch Schattenseiten. Viele Hunde leiden unter den Folgen von Qualzucht: verkürzte Atemwege, zu kurze Schnauzen, Probleme mit Gelenken und Wirbelsäule. Wer sich für eine Französische Bulldogge entscheidet, sollte deshalb unbedingt auf einen seriösen Züchter achten, der Wert auf gesunde, weniger extrem gezüchtete Tiere legt. Alternativ finden sich auch in Tierheimen viele Bulldoggen, die ein liebevolles Zuhause suchen. FazitDie Französische Bulldogge ist ein unkomplizierter, liebevoller Familienhund mit viel Charme. Sie braucht nicht viel Platz, liebt Nähe und ist ein toller Begleiter für Groß und Klein. Wer sich für sie entscheidet, sollte jedoch verantwortungsbewusst handeln: auf gesunde Zuchtlinien achten und die Ernährung optimal gestalten. Dann kann sie viele glückliche Jahre an der Seite ihrer Familie verbringen. 3. Golden Retriever - der sanfte Familienfreund EigenschaftenDer Golden Retriever gehört weltweit zu den beliebtesten Familienhunden. Er ist sanft, freundlich und äußerst menschenbezogen. Typisch für ihn ist der starke Wunsch, seinem Menschen zu gefallen – das macht ihn sehr lernfreudig und vergleichsweise leicht zu erziehen. Golden Retriever sind ausgeglichen, kinderlieb und verträglich mit anderen Hunden. Sie haben eine hohe soziale Kompetenz, sind geduldig und gleichzeitig verspielt – perfekt für Familien, die einen aktiven, aber gutmütigen Begleiter suchen. AussehenMit einer Schulterhöhe von 51–61 cm und einem Gewicht zwischen 25–34 kg zählt der Golden Retriever zu den mittelgroßen bis großen Hunden. Sein Markenzeichen ist das dichte, wasserabweisende Fell in warmen Creme- bis Goldtönen. Es ist mittellang, seidig und oft leicht gewellt. Auffallend sind auch seine sanften, dunklen Augen und sein harmonischer Körperbau – kraftvoll, aber elegant. HaltungGolden Retriever brauchen viel Nähe und Aktivität. Sie sind keine Hunde für ein Leben „nebenbei“, sondern möchten aktiv in den Alltag integriert werden. Lange Spaziergänge, gemeinsames Spielen oder Hundesport wie Agility oder Dummytraining halten sie körperlich und geistig fit. Da sie sehr menschenbezogen sind, mögen sie es nicht, lange allein zu bleiben. Ein Haus mit Garten ist ideal, aber auch in einer Wohnung können sie glücklich werden, solange sie ausreichend Auslauf und Beschäftigung bekommen. ErnährungGolden Retriever haben einen guten Appetit und neigen, ähnlich wie Labradore, zu Übergewicht. Deshalb ist eine ausgewogene, bedarfsgerechte Ernährung besonders wichtig. Mit HelloBello Frischfutter kann der Futterplan individuell auf Gewicht, Alter und Aktivitätslevel des Hundes abgestimmt werden – so bekommt er alle Nährstoffe, die er braucht, ohne unnötige Kalorien. Frisches Fleisch, Gemüse und gesunde Öle fördern nicht nur die Fitness, sondern auch das glänzende Fell, für das Golden Retriever bekannt sind. Wichtig ist außerdem, Leckerlis sparsam einzusetzen und die Futtermenge regelmäßig zu kontrollieren. FazitDer Golden Retriever ist ein echter Allrounder für Familien: freundlich, kinderlieb, gehorsam und verschmust. Gleichzeitig braucht er Bewegung, geistige Aufgaben und eine ausgewogene Ernährung. Wer bereit ist, Zeit zu investieren und ihn aktiv in das Familienleben einzubinden, wird mit einem treuen Begleiter fürs Leben belohnt. Jetzt individuellen Futterplan erstellen! 4. Sheltie - der clevere Sportler EigenschaftenDer Sheltie, oft als „Collie in Kleinformat“ bezeichnet, ist ein intelligenter, agiler und sehr wachsamer Hund. Er wurde ursprünglich auf den Shetland-Inseln zum Hüten gezüchtet und bringt bis heute einen hohen Arbeitseifer mit. Shelties sind sehr anhänglich, familienbezogen und sensibel – sie lieben Kinder, solange ihre Rückzugsorte respektiert werden. Sie sind verspielt, aufmerksam und lernen unglaublich schnell. Gleichzeitig können sie stur sein und testen gerne, ob Herrchen oder Frauchen konsequent bleiben. AussehenMit 33–37 cm Schulterhöhe und etwa 6–12 kg Gewicht gehört der Sheltie zu den kleineren bis mittelgroßen Hunden. Er hat ein dichtes, langes Fell mit üppiger Mähne und buschigem Schweif. Typische Fellfarben sind Tricolor (schwarz, weiß, braun), Blue Merle oder Zobel. Sein Ausdruck ist wach, intelligent und freundlich – ein Hund, der sofort durch sein elegantes Aussehen auffällt. HaltungDer Sheltie braucht Bewegung – sowohl körperlich als auch geistig. Lange Spaziergänge, Hundesportarten wie Agility oder Tricks sind ideal, um ihn auszulasten. Unterfordert kann er zum Dauerkläffer werden, denn er neigt zu Wachsamkeit und meldet gerne alles, was ihm auffällt. Mit klarer Führung, liebevoller Konsequenz und abwechslungsreicher Beschäftigung wird er zum ausgeglichenen und glücklichen Familienhund. Ein ruhiges Zuhause, in dem er bei Bedarf Rückzugsmöglichkeiten hat, ist wichtig, da Shelties empfindlich auf Lärm reagieren können. ErnährungShelties sind aktive, aber eher kleine Hunde – das bedeutet, sie brauchen eine nährstoffreiche, aber nicht überkalorische Ernährung. Besonders wichtig sind hochwertige Eiweiße für Muskulatur und Fellpflege. Mit HelloBello Frischfutter erhält dein Sheltie genau die richtige Portion an frischen Zutaten, individuell berechnet nach Gewicht, Größe und Aktivität. Das unterstützt nicht nur die Energie für Sport und Spiel, sondern sorgt auch für glänzendes Fell und gesunde Haut – ein Pluspunkt bei dieser langhaarigen Rasse. FazitDer Sheltie ist ein intelligenter, verspielter und loyaler Begleiter für aktive Familien. Er liebt es, gefordert zu werden, und eignet sich hervorragend für Hundesport. Mit ausreichend Beschäftigung, liebevoller Erziehung und einer ausgewogenen Ernährung wie HelloBello Frischfutter wird er zum glücklichen Familienhund, der immer für Spaß und Nähe zu haben ist. 5. Der Chihuahua - der kleine Held mit großem Herzen EigenschaftenDer Chihuahua ist die kleinste Hunderasse der Welt – aber definitiv kein „Schoßhündchen“. Er ist quirlig, selbstbewusst, mutig und manchmal sogar ein kleiner Wachhund. Trotz seiner Größe zeigt er erstaunlich viel Charakterstärke und kann sich auch gegenüber großen Hunden behaupten. Chihuahuas sind sehr anhänglich, binden sich eng an ihre Bezugsperson und möchten am liebsten überall dabei sein. Familien sollten bedenken, dass er eifersüchtig reagieren kann, wenn er das Gefühl hat, zu wenig Aufmerksamkeit zu bekommen. Mit Kindern kommt er gut zurecht, solange sie vorsichtig mit seiner Zerbrechlichkeit umgehen. AussehenMit 15–25 cm Schulterhöhe und einem Gewicht von 1–3 kg ist der Chihuahua winzig, aber sehr ausdrucksstark. Typisch sind die großen, runden Augen, die kurze Schnauze und die aufgestellten Ohren. Das Fell gibt es in zwei Varianten: kurz und pflegeleicht oder lang und seidig. Farblich sind Chihuahuas extrem vielfältig – von Creme, Schokolade und Schwarz bis hin zu Scheckungen ist fast alles möglich. HaltungDer Chihuahua passt aufgrund seiner Größe perfekt in Stadtwohnungen und kann fast überall mitgenommen werden. Er braucht weniger Auslauf als große Hunde, freut sich aber trotzdem über regelmäßige Spaziergänge, Spiel und Beschäftigung. Wichtig: Auch kleine Hunde brauchen konsequente Erziehung – sonst entwickelt der Chihuahua schnell den berüchtigten „Kleinhund-Komplex“ und übernimmt die Chefrolle. Da er sensibel auf Kälte reagiert, sind in den Wintermonaten ein warmer Rückzugsplatz und eventuell sogar Hundekleidung sinnvoll. ErnährungChihuahuas haben winzige Mägen und sollten deshalb mehrmals täglich kleine Portionen bekommen. Eine hochwertige Ernährung ist entscheidend, damit er trotz seiner Größe genug Energie für seinen lebhaften Alltag hat. Mit HelloBello Frischfutter erhält dein Chihuahua individuell abgestimmte Mahlzeiten – frisch gekocht, leicht verdaulich und perfekt portioniert. Das sorgt für Vitalität, stärkt das Immunsystem und unterstützt Fell und Zähne. Wichtig: Überfütterung vermeiden, da selbst wenige zusätzliche Kalorien bei dieser Rasse schnell ins Gewicht fallen. FazitDer Chihuahua ist ein energiegeladener, mutiger und treuer Begleiter, der viel Liebe in eine Familie bringt. Trotz seiner geringen Größe braucht er Erziehung, Beschäftigung und Aufmerksamkeit. Wer bereit ist, seinen Charakter ernst zu nehmen und ihm gesunde Ernährung wie HelloBello Frischfutter bietet, bekommt einen fröhlichen kleinen Hund, der Großes ins Familienleben bringt. Wolfgang Maurer
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