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Der Sommer ist für uns und unsere Vierbeiner die schönste Zeit des Jahres. Wir genießen lange Spaziergänge in der Natur, laue Abende und Ausflüge ins Grüne. Doch sobald die Wiesen hoch stehen und das Getreide auf den Feldern trocknet, lauert eine oft völlig unterschätzte, unsichtbare Gefahr im hohen Gras: Grannen! Was für uns Menschen lediglich ein kleines Piksen an der Wade bedeutet, kann für unsere tierischen Begleiter zu einem echten medizinischen Notfall werden. Grannen beim Hund sind eine massive potenzielle Gefahr, die man als verantwortungsvoller Hundehalter unbedingt kennen und niemals unterschätzen sollte. In unserem ausführlichen Blogartikel erfährst du im Detail, was genau diese tückischen Pflanzenteile sind, warum sie sich wie kleine Pfeile durch den Hundekörper bohren können, an welchen Symptomen du erkennst, dass dein Hund davon betroffen ist, und mit welchen simplen, aber effektiven Tipps du ihn davor schützen kannst. Jetzt Sommerdeal sichern! Inhaltsverzeichnis Was genau sind eigentlich Grannen? Wann ist Grannenzeit und wo lauern sie? Warum sind Grannen beim Hund so extrem gefährlich? Symptome erkennen: Wie bemerkt man Grannen beim Hund? Erste Hilfe: Was tun, wenn die Granne feststeckt? Prävention: 5 Tipps, wie du deinen Hund vor Grannen schützt Unser HelloBello Fazit für einen sicheren Sommer Was genau sind eigentlich Grannen? Um den Feind zu besiegen, muss man ihn kennen. Grannen sind im Grunde genommen winzige, oft borstige Pflanzenteile (die sogenannten Ähren), die bei vielen Pflanzenfamilien das Samenkorn umschließen. Man findet sie vor allem in der großen Familie der Süßgräser (Poaceae), zu denen landwirtschaftliche Getreidearten wie Weizen, Gerste, Roggen und Hafer gehören. Das absolut Tückische an diesen kleinen Pflanzenteilen ist ihre anatomische Beschaffenheit. Grannen besitzen winzige, mikroskopisch kleine Borsten und Widerhaken. Durch diese pfeilartige Struktur haben sie eine fatale Eigenschaft: Sie können sich nur in eine einzige Richtung bewegen – nämlich vorwärts! Sobald sie sich im Fell unserer Vierbeiner verhakt haben, wandern sie durch jede Bewegung des Hundes unaufhaltsam tiefer in Richtung der Haut. Wann ist Grannenzeit und wo lauern sie? Die klassische Grannenzeit beginnt bereits im späten Frühjahr (Mai/Juni) und erstreckt sich über den gesamten Hochsommer bis in den Spätsommer und frühen Herbst hinein. Besonders gefährlich wird es, wenn die Temperaturen steigen, die Pflanzenteile auf den Feldern und Wiesen vertrocknen und schließlich von der Pflanze abfallen oder leicht abstreifbar sind. Laufen die Hunde nun freudig über das Stoppelfeld oder durch hohes Gras, reicht ein kurzes Streifen aus, und die Granne bleibt im Fell hängen. Ein wichtiger Irrglaube: Viele Hundehalter denken, dass Grannen nur ein Problem auf ländlichen Getreidefeldern sind. Das ist falsch! Auch mitten in der Stadt lauern sie. Die sogenannte Mäusegerste wächst als hartnäckiges Unkraut an fast jedem städtischen Straßenrand, aus Pflasterritzen oder an Zäunen und trägt extrem aggressive Grannen in sich. Warum sind Grannen beim Hund so extrem gefährlich? Das Problem bei Grannen beim Hund ist nicht nur das äußere Verfangen im Fell. Die wahre Gefahr beginnt, wenn sie die Hautoberfläche erreichen. Durch ihre scharfe Spitze und die Widerhaken bohren sie sich unerbittlich durch die intakte Haut in das Gewebe des Hundes ein. Einmal eingedrungen, können sie nicht von selbst wieder herausfallen. Sie wandern förmlich durch den Körper! Auf ihrem Weg unter der Haut tragen sie massenhaft Schmutz und Bakterien mit sich. Die Folgen sind gravierend: Es entstehen extrem schmerzhafte Entzündungen, eitrige Infektionen, tief sitzende Abszesse und Fisteln. Noch gefährlicher wird es, wenn die Grannen nicht in die Haut, sondern in Körperöffnungen wie Ohren, Nase, Augen oder gar die Atemwege (beim Hecheln im Feld) gelangen. Gelangt eine Granne in die Lunge oder wird verschluckt, kann sie zu schweren Organschäden führen oder den Magen-Darm-Trakt verletzen. Wenn dein Hund ohnehin einen sensiblen Bauch hat, solltest du solche Reizungen unbedingt vermeiden. Lies hierzu auch: Was essen Hunde? Darauf solltest du unbedingt achten! 🐶 Bello's Sommer-Tipp für ein intaktes Immunsystem! Kleinere Wunden und Kratzer aus dem Gebüsch verheilen schneller, wenn das Immunsystem deines Hundes in Topform ist. Ein gesundes, glänzendes Fell (das sich leichter von Grannen befreien lässt) beginnt im Napf! 👉 Jetzt HelloBello's gesundes Frischfutter entdecken! Symptome erkennen: Wie bemerkt man Grannen beim Hund? 1. Symptome: Granne in der Pfote Die Pfoten, genauer gesagt die weichen Zwischenräume der Zehen (Schwimmhäute), sind der absolute Grannen-Magnet Nummer eins. Permanentes, fast schon manisches Lecken und Knabbern an der Pfote Plötzliches Hinken oder Lahmen nach dem Spaziergang Deutliche Rötung und eine harte, heiße Schwellung (oft wie eine kleine Beule) zwischen den Zehen Der Hund reagiert extrem schmerzempfindlich, wenn du die Pfote abtastest 2. Symptome: Granne im Ohr Hunde mit Schlappohren (wie Spaniels oder Retriever) sind hier besonders gefährdet, da die Grannen wie durch einen Trichter ins Ohrläppchen gleiten. Plötzliches, extrem heftiges und unaufhörliches Kopfschütteln Der Hund hält den Kopf schief (die betroffene Seite neigt sich nach unten) Panisches Kratzen am Ohr, oft begleitet von Winseln Starke Schmerzempfindlichkeit bei Berührung In fortgeschrittenem Stadium: Ausfluss aus dem Ohr oder Gleichgewichtsstörungen (wenn das Trommelfell verletzt ist) 3. Symptome: Granne in der Nase Beim ausgiebigen Schnüffeln am Wegesrand wird eine Granne blitzschnell wie durch einen Staubsauger eingesaugt. Plötzliches, extrem heftiges und nicht enden wollendes Niesen (oft schlägt der Hund die Nase dabei auf den Boden) Schweres Schnaufen und röchelnde Atmung Der Hund reibt sich die Nase unaufhörlich mit den Pfoten Einseitiger, anfangs wässriger, später oft blutiger Nasenausfluss Starkes Husten oder Würgen (wenn die Granne in den Rachen wandert) 4. Symptome: Granne im Auge Das ist nicht nur extrem schmerzhaft, sondern kann unbehandelt schnell zur Erblindung führen, da die Granne die Hornhaut zerkratzt. Plötzliches, starkes Zukneifen des Auges (Lidkrampf) Das Auge tränt extrem stark und ist stark gerötet Der Hund reibt mit der Pfote ständig über das Auge Starke Schwellungen des Lidrandes Gelblicher oder eitriger Augenausfluss Erste Hilfe: Was tun, wenn die Granne feststeckt? Wenn du die oben genannten Symptome für Grannen beim Hund feststellst, ist schnelles Handeln gefragt. ACHTUNG: Ist die Granne noch völlig lose und nur oberflächlich im Fell verfangen, kannst du sie problemlos mit den Fingern, einem feinen Kamm oder einer Pinzette herausziehen. Steckt die Granne aber bereits in der Haut, im Ohr, im Auge oder in der Nase, gilt absolutes Verbot für eigene "Operationen"! Versuche niemals, eine festsitzende Granne selbst mit der Pinzette aus dem Gehörgang oder der Nase zu pulen. Durch die Widerhaken bricht die Granne beim Zurückziehen extrem leicht ab. Der Rest bleibt tief im Gewebe stecken und die Entzündung wird dramatisch schlimmer. Gehe in einem solchen Fall sofort in die Tierarztpraxis! Der Tierarzt hat spezielles Werkzeug (Otoskop, feine Zangen) und kann dem Hund oft eine leichte lokale Betäubung geben, um den Fremdkörper schmerzfrei und restlos zu entfernen. Prävention: 5 Tipps, wie du deinen Hund vor Grannen schützt Grannen frühzeitig zu vermeiden, ist die allerbeste Medizin. Mit diesen 5 einfachen Maßnahmen reduzierst du das Risiko einer schmerzhaften Grannen-Verletzung für deinen Vierbeiner im Sommer enorm: Vorausschauend Spazierengehen: Meide in der Hochsaison (Juni bis August) Spaziergänge quer durch ungemähte, trockene Getreidefelder oder kniehohes, vertrocknetes Gras. Bleibe auf den gemähten Wegen und mache auch in der Stadt einen Bogen um wuchernde Mäusegerste am Rand. Die tägliche Body-Check-Routine: Mache es dir zur absoluten Gewohnheit, deinen Hund nach jedem sommerlichen Spaziergang sorgfältig abzutasten. Fahre mit den Händen durch das Fell, kontrolliere die Achseln, den Bauch und vor allem den Bereich rund um den Hals. Pfoten-Check nicht vergessen: Spreize die Zehen deines Hundes nach dem Gassi gehen leicht auseinander und wirf einen genauen Blick in die feinen Pfotenzwischenräume sowie unter die Ballen. Hier verstecken sich 90 % der Grannen! Das Fell trimmen: Halte das Fell deines Hundes in den Sommermonaten an den gefährdeten Stellen gezielt kurz. Schneide das Fell zwischen den Zehen und Ballen regelmäßig aus. Auch die Haare an der Innenseite der Ohrmuscheln sollten kurz gehalten werden, damit Grannen weniger Angriffsfläche haben. Ohren kontrollieren: Klappe die Ohren nach dem Spaziergang einmal um und schau kurz hinein. Oft hängen die Grannen erst noch im Vorhof des Ohrs, bevor sie sich durch das Schütteln tief in den Gehörgang bohren. Unser HelloBello Fazit für einen sicheren Sommer Die warme Jahreszeit soll Spaß machen und nicht von ständiger Sorge geprägt sein! Grannen beim Hund sind zwar ein echtes und potenziell gefährliches Problem, aber wenn du aufmerksam bist, lassen sich die meisten Dramen wunderbar verhindern. Meide trockene Felder, greife nach dem Spaziergang routiniert zur Bürste und kontrolliere besonders die Pfoten und Ohren deines Lieblings. Sollte dein Hund dennoch plötzlich niesen, hinken oder den Kopf schütteln, zögere nicht, den Tierarzt aufzusuchen. Mit etwas Vorsicht und der richtigen Fellpflege steht euren ausgelassenen, entspannten Sommerabenteuern absolut nichts im Wege! Anita Lorber
Der Golden Retriever (oft liebevoll "Goldie" genannt) ist eine faszinierende und weltweit unfassbar beliebte Hunderasse mit einer reichen Geschichte und bemerkenswerten Eigenschaften. Ursprünglich in Schottland für die Jagd gezüchtet, ist er heute vor allem als treuer, gutmütiger Familienhund und extrem zuverlässiger Arbeitshund bekannt. In diesem umfassenden Blogbeitrag geben wir dir einen detaillierten Einblick in die Charaktereigenschaften, die Bedürfnisse und die Gesundheit dieser wundervollen Tiere. Wenn du mit dem Gedanken spielst, dein Leben mit einem Goldie zu teilen, oder deinen treuen Begleiter einfach noch besser verstehen möchtest, bist du hier genau richtig! Inhaltsverzeichnis Alles Wichtige zur beliebten Hunderasse: Der Golden Retriever 1. Wie alt wird ein Golden Retriever? 2. Wie groß wird ein Golden Retriever? 3. Wann ist ein Golden Retriever ausgewachsen? 4. Wie viel wiegt ein Golden Retriever? 5. Woher stammt der Golden Retriever? 6. Wie ist der Charakter eines Golden Retrievers? 7. Richtige Haltung, Erziehung und Temperament? 8. Was ist das beste Futter für einen Golden Retriever? 9. Welche Mischformen gibt es beim Golden Retriever? 10. Was ist bei Golden Retriever-Welpen zu beachten? 11. In welchen Farben gibt es Golden Retriever? 12. Wie viel Pflege braucht ein Golden Retriever? 13. Typische gesundheitliche Probleme der Rasse? 14. Wieviel kostet ein Golden Retriever? Golden Retriever: Unser Fazit Alles Wichtige zur beliebten Hunderasse: Der Golden Retriever Wir haben die häufigsten Fragen unserer Community gesammelt. Hier sind die 14 wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Golden Retriever, damit du bestens auf das Leben mit dieser tollen Fellnase vorbereitet bist. 1. Wie alt wird ein Golden Retriever? Die durchschnittliche Lebenserwartung eines gesunden Golden Retrievers liegt in der Regel zwischen 10 und 12 Jahren. Es gibt jedoch auch viele Ausnahmen, bei denen diese robusten Hunde ein höheres Alter erreichen und bis zu 14 oder sogar stolze 15 Jahre alt werden können. Die Lebenserwartung wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst: Eine gute genetische Veranlagung, regelmäßige tierärztliche Untersuchungen und ausreichend Bewegung spielen eine große Rolle. Besonders wichtig ist jedoch eine gesunde Ernährung, zum Beispiel durch leicht verdauliches HelloBello Frischfutter. Liebevolle Pflege und mentale Auslastung tragen maßgeblich dazu bei, ihm ein langes, erfülltes Leben zu ermöglichen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! 2. Wie groß wird ein Golden Retriever? Der Goldie zählt zu den mittelgroßen bis großen Hunderassen. Ein ausgewachsener Rüde erreicht normalerweise eine beeindruckende Schulterhöhe von etwa 56 bis 61 cm. Hündinnen sind mit einer Schulterhöhe von etwa 51 bis 56 cm meistens etwas kleiner und zierlicher. Zusätzlich zum Größenunterschied variiert auch die Körperform, wobei Rüden in der Regel deutlich kräftiger gebaut sind. Diese Statur macht ihn zu einem idealen, robusten Begleiter für aktive Familien. 3. Wann ist ein Golden Retriever ausgewachsen? Auch wenn sie oft schon früher ihre finale Größe erreichen, gelten Golden Retriever erst im Alter von 18 bis 24 Monaten als vollständig ausgewachsen. In dieser Zeit durchlaufen sie verschiedene Entwicklungsphasen. Zuerst schießen sie in die Höhe, danach legen sie an Breite und Muskelmasse zu. Auch ihr charakteristisches, dichtes und wasserabweisendes Fell bildet sich erst im Laufe dieser Monate vollständig aus. Zudem reifen sie in dieser Zeit auch geistig vom verspielten Welpen zum souveränen erwachsenen Hund heran. 4. Wie viel wiegt ein Golden Retriever? Das Idealgewicht variiert je nach Geschlecht, Größe und Zuchtlinie. Rüden wiegen im gesunden Normalzustand meist zwischen 29 und 34 kg, während Hündinnen mit 25 bis 29 kg etwas leichter sind. Da die Rasse leider sehr anfällig für Übergewicht ist, solltest du die Figur deines Hundes gut im Blick behalten. Übergewicht erkennst du an einem rundlichen Körperbau, bei dem die Taille verschwunden ist, und an Fettdepots am Rutenansatz. Die Rippen deines Hundes solltest du bei leichtem Druck immer gut ertasten können. 5. Woher stammt der Golden Retriever? Die Wurzeln dieser Rasse liegen im Schottland des 19. Jahrhunderts. Lord Tweedmouth hatte das Ziel, einen perfekten Apportierhund für die Jagd auf Wasservögel zu züchten, der gleichzeitig einen extrem freundlichen und weichen Charakter besitzt. Er kreuzte unter anderem den mittlerweile ausgestorbenen Tweed Water Spaniel mit dem Wavy-Coated Retriever, dem Irish Setter und dem Bloodhound. Durch diese gezielte Zucht entstand der wunderbare Retriever, wie wir ihn heute kennen und lieben. 6. Wie ist der Charakter eines Golden Retrievers? Wenn es ein Wort gibt, das den Charakter perfekt beschreibt, dann ist es "menschenbezogen". Der Golden Retriever ist berühmt für seine sanftmütige, geduldige und überaus freundliche Natur. Goldies binden sich extrem eng an ihre Familie und lieben es, überall dabei zu sein. Sie zeichnen sich durch ihren ausgeprägten "Will to please" aus – sie möchten ihren Menschen unbedingt gefallen. Dank ihrer hohen Intelligenz werden sie häufig als Therapiehund, Assistenzhund oder Rettungshund eingesetzt. Aggressionen sind dieser Rasse bei guter Prägung völlig fremd. 7. Richtige Haltung, Erziehung und Temperament? Ein Goldie ist kein Hund, der den ganzen Tag nur auf dem Sofa liegen möchte. Er ist aktiv, sportlich und arbeitsfreudig. Bei der Haltung ist es immens wichtig, ihm täglich genügend Bewegung in Form von langen Spaziergängen anzubieten. Zudem liebt diese Rasse das Wasser abgöttisch! Die Erziehung gelingt am besten mit liebevoller Konsequenz und positiver Verstärkung. Durch ihre Klugheit lernen sie Grundkommandos rasend schnell. Auch geistige Auslastung, wie zum Beispiel Dummy-Training oder Suchspiele, ist essenziell, um einen ausgeglichenen und glücklichen Hund zu haben. 8. Was ist das beste Futter für einen Golden Retriever? Da diese Rasse zu Gelenkproblemen und Übergewicht neigt, ist die Wahl des richtigen Futters von enormer Bedeutung. Das ideale Hundefutter sollte hochwertige tierische Proteine für den Erhalt der Muskulatur und gesunde Fette (wie Omega-3-Fettsäuren) für Haut und Fell enthalten. HelloBello Frischfutter wird bei niedrigen Temperaturen schonend gekocht, ist frei von unnötigen Füllstoffen und wird exakt auf die individuellen Bedürfnisse deines Retrievers abgestimmt. Durch unseren Algorithmus berechnen wir die exakte Kalorienmenge, um Übergewicht effektiv vorzubeugen. 9. Welche Mischformen gibt es beim Golden Retriever? In den letzten Jahren sind sogenannte Designerhunde immer beliebter geworden, bei denen der Goldie ganz bewusst mit anderen Rassen gekreuzt wird. Die bekanntesten Mischlinge sind der Goldendoodle (gekreuzt mit einem Pudel, oft begehrt wegen der hypoallergenen Fellbeschaffenheit), der Goldador (mit Labrador Retriever) und der Goberian (mit Siberian Husky). Diese Mixe vereinen oft die charmanten Eigenschaften beider Elternteile. 10. Was ist bei Golden Retriever-Welpen zu beachten? Die ersten Monate im Leben eines Welpen sind absolut prägend. Eine gute und behutsame Sozialisierung ist der Schlüssel für ein entspanntes späteres Hundeleben. Mache deinen Welpen früh, aber ohne Stress, mit verschiedenen Menschen, Tieren, Umweltreizen und Alltagsgeräuschen vertraut. Auch die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle im Welpenalter: Für ein gesundes Knochenwachstum (nicht zu schnell wachsen!) ist eine speziell angepasste Nährstoffversorgung unerlässlich. HelloBello Welpenfutter liefert deinem kleinen Goldschatz genau das, was er für einen perfekten Start ins Leben braucht. Teste HelloBello für deinen Welpen und spare auf deine erste Lieferung! 11. In welchen Farben gibt es Golden Retriever? Wie der Name schon verrät, ist das Fell goldfarben. Doch das Spektrum reicht von einem sehr hellen Cremeton (hellgolden) bis hin zu einem satten, dunklen Gold (fast rötlich). Der charakteristische goldene Schimmer ist das unverkennbare Markenzeichen. Generell unterscheidet man heute oft zwischen der "britischen" (eher heller und kompakter) und der "amerikanischen" Linie (oft dunkler, schlanker und langbeiniger). 12. Wie viel Pflege braucht ein Golden Retriever? Das üppige, doppelte Fell (mit viel Unterwolle) erfordert regelmäßige Fellpflege. Du solltest deinen Liebling mindestens mehrmals pro Woche gründlich bürsten, um lose Haare zu entfernen und schmerzhaften Verfilzungen vorzubeugen – besonders im Frühjahr und Herbst während des Fellwechsels. Besondere Aufmerksamkeit benötigen auch die Hängeohren, die regelmäßig auf Schmutz und Infektionen kontrolliert werden sollten. 13. Typische gesundheitliche Probleme der Rasse? Wie viele Rassehunde hat leider auch der Goldie bestimmte genetische Prädispositionen für Krankheiten. Dazu zählen vor allem Gelenkerkrankungen wie die Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED). Aber auch Augenerkrankungen, Allergien und verschiedene Krebserkrankungen kommen leider überdurchschnittlich oft vor. Achte bei der Anschaffung unbedingt auf einen verantwortungsvollen Züchter, der alle Elterntiere streng gesundheitlich prüfen lässt! 14. Wieviel kostet ein Golden Retriever? Die reinen Anschaffungskosten für einen gesunden Welpen von einem seriösen, anerkannten Züchter liegen aktuell zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Doch das ist nur der Anfang! Bedenke unbedingt die laufenden Kosten, die über ein ganzes Hundeleben hinweg anfallen. Dazu zählen hochwertiges Futter, Hundehaftpflicht, Hundesteuer, Erstausstattung, Hundeschule und natürlich tierärztliche Routineuntersuchungen sowie Rücklagen für den Krankheitsfall. Golden Retriever: Unser Fazit Zusammenfassend kann man sagen, dass Golden Retriever wahrhaftig wunderbare Familienhunde sind, die durch ihre liebevolle, sanfte Art jedes Herz im Sturm erobern. Sie bringen viel Energie mit und fordern von ihren Haltern Zeit, Liebe und aktive körperliche sowie geistige Beschäftigung. Wenn du bereit bist, die Verantwortung für die nächsten 10 bis 15 Jahre zu übernehmen und deinen Hund artgerecht auszulasten und zu ernähren, wirst du im Golden Retriever einen unvergleichlich treuen Begleiter fürs Leben finden! Anita Lorber
Immer mehr Menschen machen Urlaub mit Hund, da sie ihre geliebten Vierbeiner in der schönsten Zeit des Jahres einfach nicht zu Hause oder in einer Hundepension lassen möchten. Ein Hund gehört für uns schließlich zur Familie! Ganz egal, ob du mit deinem Hund einen abenteuerlichen Roadtrip ans Meer machen möchtest, eine ruhige Wanderung in den Bergen planst oder sogar eine Flugreise ins Ausland vorhast – mit der absolut richtigen Vorbereitung kann das Reisen mit deinem Vierbeiner zu einem unvergesslichen, stressfreien Erlebnis für euch beide werden. In diesem ausführlichen Blogpost beantworten wir die 6 häufigsten und wichtigsten Fragen zum Thema Urlaub mit Hund. Wir helfen dir bei der Planung, zeigen dir die hundefreundlichsten Länder und verraten dir, wie du böse Überraschungen an der Grenze vermeidest. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Inhaltsverzeichnis Frage 1: Welche Reiseziele sind wirklich hundefreundlich? Deutschland (Heimaturlaub) Niederlande Schweden Dänemark Frage 2: Welche Transportmöglichkeiten gibt es? Frage 3: Wie reisen Hunde am besten in der Bahn? Frage 4: Wie reisen Hunde im Flugzeug? Frage 5: Welche Dokumente benötige ich für das Reisen mit Hund? Frage 6: Wie minimiere ich den Stress für meinen Hund? Unser HelloBello Fazit: Gute Reise! Frage 1: Welche Reiseziele sind wirklich hundefreundlich? Es gibt viele wunderschöne Städte und Regionen in Europa, die extrem hundefreundlich sind. Immer mehr Hotels, gemütliche Ferienhäuser und naturnahe Campingplätze erlauben Hunde nicht nur, sondern heißen sie herzlich willkommen und bieten oft sogar eine tolle Grundausstattung wie Hundebetten, Näpfe oder eigene kleine Gärten an. Besonders beliebt und erwiesenermaßen hundefreundlich sind folgende Reiseziele für einen Urlaub mit Hund: Deutschland (Heimaturlaub) Deutschland ist bekannt für seine ausgeprägte Hundefreundlichkeit und bietet sich für kurze Anreisen perfekt an. In den meisten Städten gibt es riesige Hundefreilaufzonen und Parks. Die meisten Cafés und Restaurants sind extrem hundefreundlich und stellen unaufgefordert einen Wassernapf bereit. Von den endlosen Stränden an Nord- und Ostsee bis hin zu den malerischen Wanderwegen im Schwarzwald oder im Allgäu – Deutschland ist ein Paradies für Hunde. Niederlande Wenn du einen Urlaub mit Hund am Meer planst, sind die Niederlande (Holland) ein absolutes Traumziel! Das Land ist sehr hundefreundlich. In fast allen Restaurants und Strandpavillons sind unsere Hunde herzlich willkommen. Es gibt unzählige, breite Hundestrände. Im Sommer gelten an einigen Hauptstränden oft Leinenpflichten, aber es gibt fantastische, riesige Strandabschnitte, wo Hunde sogar ganzjährig komplett ohne Leine im Sand toben und im Meer baden dürfen. Schweden Schweden gilt unter Kennern als eines der hundefreundlichsten Länder der ganzen Welt. Es gibt endlose, atemberaubende Wanderwege durch Wälder und an Seen, auf denen unsere Vierbeiner die Natur erkunden können. Auch in Großstädten wie Stockholm und Göteborg findet man zahlreiche hundefreundliche Unterkünfte. Achtung: In Schweden herrscht ein sehr hohes Bewusstsein für die Natur, daher gilt im Sommer oft eine strikte Leinenpflicht im Wald, um Wildtiere zu schützen. Dänemark Auch unser Nachbar Dänemark gilt als extrem hundefreundliches Land. Es gibt traumhafte, oft fast menschenleere Strände und speziell eingezäunte "Hundeskove" (Hundewälder), in denen Hunde frei laufen dürfen.Wichtiger Hinweis für Dänemark: Informiere dich vorab zwingend über das dänische Hundegesetz! Bestimmte Hunderassen (sogenannte Listenhunde) dürfen absolut nicht nach Dänemark einreisen. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Frage 2: Welche Transportmöglichkeiten gibt es? Die Wahl des richtigen Transportmittels ist essenziell für einen entspannten Start in den Urlaub mit Hund. Die bei weitem gängigste, flexibelste und für den Hund meist entspannteste Methode ist das Reisen mit dem eigenen Auto. Im Auto kannst du die Pausen völlig flexibel einteilen, die Klimaanlage nach den Bedürfnissen deines Hundes regulieren und sein gewohntes Körbchen mitnehmen. Wichtig ist hier die absolute Sicherheit: Der Hund muss durch eine stabile, fest verbaute Transportbox im Kofferraum oder durch ein spezielles, Crash-getestetes Anschnallgeschirr auf der Rückbank gesichert sein.Achtung: Denke im Sommer immer an die Gefahr von Überhitzung! Lies auch: Hund und Hitze – ein gefährliches Duo. Frage 3: Wie reisen Hunde am besten in der Bahn? Eine Bahnfahrt kann sehr entspannt sein, erfordert aber Übung. In den meisten Zügen (wie der Deutschen Bahn) besteht für Hunde, die nicht in einer geschlossenen Transportbox reisen, eine strikte Leinen- und Maulkorbpflicht! Diesen Maulkorb musst du unbedingt Wochen vorher zu Hause positiv aufbauen. Kleine Hunde (bis zur Größe einer Hauskatze) können oft kostenlos in einer Transporttasche reisen. Für größere Hunde musst du in der Regel ein separates Ticket (oft zum halben Preis) kaufen. Damit dein Hund nicht zusätzlichem, enormem Stress ausgesetzt ist, vermeide es unbedingt, zu den Stoßzeiten (Freitagnachmittag oder im Berufsverkehr) mit der vollen Bahn zu reisen. Frage 4: Wie reisen Hunde im Flugzeug? Das Reisen mit Hunden im Flugzeug bedeutet für das Tier enormen Stress und sollte extrem gut geplant oder, wenn möglich, vermieden werden. Jede Fluggesellschaft hat eigene, sehr strenge Regeln für den Urlaub mit Hund. Kleine Hunde (meist bis zu einem Maximalgewicht von 6 bis 8 kg inklusive Tasche) dürfen oft in einer speziellen, weichen Transporttasche im Passagierraum (Kabine) mitfliegen. Sie dürfen die Tasche während des gesamten Fluges jedoch nicht verlassen! Größere Hunde müssen zwingend in speziellen, flugtauglichen Transportboxen (IATA-Norm) im klimatisierten Frachtraum reisen. Dies kann für den Hund sehr beängstigend sein, da er von dir getrennt ist und lauten Geräuschen ausgesetzt ist. Melde deinen Hund immer extrem frühzeitig bei der Airline an, da die Plätze für Tiere pro Flug oft streng limitiert sind. Frage 5: Welche Dokumente benötige ich für das Reisen mit Hund? Bürokratie muss leider sein. Je nach Reiseziel können die erforderlichen Dokumente für deinen Vierbeiner stark variieren. Innerhalb der Europäischen Union (EU) ist die Regelung recht einheitlich. Du brauchst zwingend: Den blauen EU-Heimtierausweis (vom Tierarzt ausgestellt). Einen gültigen, intakten Mikrochip zur eindeutigen Identifikation. Eine gültige Tollwutimpfung (diese muss mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt erfolgt sein!). Achtung bei Reisen in den Süden oder nach Großbritannien: Einige Länder (wie z.B. Norwegen, Finnland oder UK) verlangen zusätzlich eine spezielle, tierärztlich dokumentierte Bandwurmbehandlung (Echinococcus), die exakt 24 bis 120 Stunden vor der Einreise durchgeführt werden muss. Informiere dich immer Monate vorher auf der Seite des Auswärtigen Amtes! Frage 6: Wie minimiere ich den Stress für meinen Hund? Ein Urlaub mit Hund soll Erholung sein. Um Stress zu vermeiden, beginnt die Arbeit lange vor der Abreise. Reisekrankheit vorbeugen: Wenn dein Hund beim Autofahren spucken muss, gewöhne ihn wochenlang in kleinsten, positiven Schritten an das Auto. Dein Tierarzt kann im Notfall auch milde Medikamente gegen Reiseübelkeit verschreiben. Die gewohnte Umgebung mitnehmen: Hunde lieben ihre Routinen. Nimm unbedingt sein eigenes, ungewaschenes Körbchen, seine Lieblingsdecke und sein Lieblingsspielzeug mit in die Ferienwohnung. Der vertraute Geruch gibt ihm sofort Sicherheit in der fremden Umgebung. Vorsicht beim Futterwechsel: Der Stress der Reise schlägt oft auf den Magen. Kaufe im Ausland nicht plötzlich ein völlig fremdes Futter! Das führt fast immer zu starkem Durchfall, was den Urlaub ruiniert. Nimm ausreichend von seinem gewohnten Futter mit. Unser HelloBello Fazit: Gute Reise! Ein Urlaub mit Hund schweißt euch als Team noch enger zusammen und schafft unvergessliche Erinnerungen! Wenn du das Reiseziel mit Bedacht auswählst, die Transportbox frühzeitig positiv aufbaust und die Einreisebestimmungen beachtest, steht einem fantastischen Roadtrip ans Meer oder in die Berge nichts mehr im Wege. Vergiss nicht, dein hochverdauliches, frisch gekochtes Futter von HelloBello einzupacken (oder direkt an den Urlaubsort schicken zu lassen), damit dein Liebling jeden Urlaubstag voller Energie und mit einem glücklichen Bauch genießen kann. Wir wünschen euch eine erholsame, sonnige und stressfreie Auszeit! 🧳 Perfekt vorbereitet in den Urlaub! Tu dem Bauch deines Hundes auf Reisen etwas Gutes und setze auf unser frisch gekochtes FRISCHFUTTER Jetzt bestellen Anita Lorber
Hundebesitzer aufgepasst, der Sommer ist da. Endlich wieder Zeit für Eis, ausgiebiges Baden und gemütliches Brutzeln in der Sonne. Doch alles, was wir Menschen am Sommer so lieben, kann für unsere Vierbeiner sehr schnell zur gefährlichen Belastung werden. Hund und Hitze sind nämlich ein gefährliches Duo. Wir Menschen entscheiden selbst, wann wir in den Schatten gehen, wie luftig wir uns kleiden und wie viel Sonne wir vertragen. Wir schwitzen und regulieren so unsere Temperatur. Hunde können das kaum. Hunde sind im Sommer vollständig auf die Umsicht ihrer Halter angewiesen. In diesem Ratgeber erfährst du, warum Hunde so hitzeempfindlich sind, wie du sie an heißen Tagen unterstützt, mit welchen sieben einfachen Maßnahmen du für Abkühlung sorgst und woran du einen lebensbedrohlichen Hitzschlag erkennst. Jetzt Sommerdeal sichern! Kurz & knapp: Das Wichtigste in 30 Sekunden Für die meisten Hunde wird es ab ca. 28–32 °C gefährlich, für kurznasige Rassen schon ab ca. 25 °C. Asphalt heizt sich bei 25 °C Lufttemperatur bereits auf ca. 50 °C auf – der 5-Sekunden-Test mit dem Handrücken zeigt, ob es zu heiß für Pfoten ist. Hunde schwitzen kaum – sie kühlen sich fast ausschließlich durchs Hecheln. Hitzschlag-Symptome: starkes Hecheln, dunkelrote/blaue Schleimhäute, Taumeln, Erbrechen – sofort in den Schatten und zum Tierarzt. Den Hund niemals im Auto lassen, auch nicht mit geöffnetem Fenster. Zum Abschnitt springen Warum Hunde so hitzeempfindlich sind Nicht alle Hunde empfinden Hitze gleich 7 Tipps zur Abkühlung Sommerfell: scheren oder besser nicht? Baden und Schwimmen: Vorsicht vor Wasservergiftung Richtige Ernährung an heißen Tagen Hitzschlag beim Hund erkennen Erste Hilfe bei Hitzschlag Häufige Fragen (FAQ) Fazit: Den Sommer gemeinsam und sicher genießen Warum Hunde so hitzeempfindlich sind Der entscheidende Unterschied zu uns: Hunde haben so gut wie keine Schweißdrüsen. Nennenswert schwitzen sie nur über die Pfotenballen. Ihre Körperwärme regulieren sie fast ausschließlich über das Hecheln. An sehr heißen, schwülen Tagen reicht das oft nicht aus, um die Temperatur stabil zu halten. Die normale Körpertemperatur eines Hundes liegt bei etwa 38 bis 39 °C. Steigt sie über rund 40 °C, wird es kritisch, und es droht ein Hitzschlag. Bello's Fakt: Weil Hunde kaum schwitzen, kühlen sie sich fast nur über die Atmung. Kurznasige Rassen können dabei viel weniger Luft bewegen und überhitzen deshalb deutlich schneller. Nicht alle Hunde empfinden Hitze gleich Bevor wir zu den Tipps kommen: Nicht jeder Hund leidet gleichermaßen unter hohen Temperaturen. Herkunft, Fellbeschaffenheit, Alter und Rasse spielen eine entscheidende Rolle bei der Hitzetoleranz. Ein Siberian Husky, der für eisige Schneelandschaften gezüchtet wurde, fühlt sich bei 30 Grad niemals so wohl wie ein wärmeliebender Rhodesian Ridgeback. Als grobe Richtwerte gelten: Für kurznasige (brachyzephale) Rassen wird es bereits ab ca. 25 °C kritisch, für die meisten anderen Hunde ab ca. 28–32 °C. Diese Werte sind Orientierung, kein Freifahrtschein – beobachte deinen Hund immer individuell. Besonders schwer haben es im Sommer: Kurznasige Rassen (Brachyzephalie): Möpse, Französische Bulldoggen oder Boxer haben durch die verkürzten Atemwege massive Probleme, Luft zur Kühlung einzuatmen. Hitzschlag-Gefahr besonders hoch. Stark übergewichtige Hunde: Eine dicke Fettschicht isoliert den Körper zusätzlich, der Kreislauf ist ohnehin belastet. Kranke und ältere Hunde: Senioren und Hunde mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden besonders unter drückender Schwüle. Hunde mit dichter Unterwolle: Rassen wie Neufundländer oder Berner Sennenhunde kämpfen stärker mit der Hitze. Diese Hunde brauchen im Sommer besondere Aufmerksamkeit, viel Ruhe und sanfte Pflege. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! 7 Tipps zur Abkühlung Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Routinen nimmst du deinem Hund den größten Teil der Hitzelast ab. 1. Spaziergänge in die kühlen Tageszeiten verlegen Verlege längere Runden auf den frühen Morgen und den späten Abend. In der Mittagshitze reicht ein kurzer Gang zum Lösen. So vermeidest du die stärkste Sonne und den heißesten Boden. 2. Immer frisches Wasser bereitstellen Sorge zu Hause für mehrere Wasserstellen und nimm unterwegs immer Wasser mit. Kühles, frisches Wasser animiert deinen Hund zum Trinken und hält den Kreislauf stabil. 3. Schatten und kühle Rückzugsorte schaffen Dein Hund braucht jederzeit einen schattigen, luftigen Platz. Gut sind kühle Fliesen, ein abgedunkelter Raum oder ein schattiger Bereich im Garten. Achte darauf, dass der Schatten mit der Sonne wandert. 4. Aktivität und Anstrengung drosseln Verzichte bei Wärme auf Joggen, Radfahren und wildes Spielen. Anstrengung ist der unterschätzteste Auslöser: In einer großen Studie ging der Großteil der Hitzeerkrankungen auf körperliche Aktivität zurück, deutlich häufiger als das eingesperrte Auto (Hall et al., 2020a). Bello's Fakt: Viele denken beim Hitzschlag zuerst ans Auto. Tatsächlich entstehen die meisten Fälle durch Bewegung in der Hitze (rund 74 Prozent gegenüber etwa 5 Prozent im Fahrzeug; Hall et al., 2020a). Ruhe ist an heißen Tagen also die beste Vorsorge. 5. Heißen Asphalt meiden Asphalt heizt sich in der Sonne extrem auf und kann die empfindlichen Pfotenballen verbrennen. Mach vorher den Handrücken-Test. Bello's Tipp: Lege deinen Handrücken für 5 bis 7 Sekunden auf den Boden. Hältst du die Hitze nicht angenehm aus, ist es auch für die Pfoten deines Hundes zu heiß. Weiche dann auf Gras, Schatten oder eine kühlere Tageszeit aus (VIER PFOTEN, 2019). 6. Für aktive Abkühlung sorgen Biete deinem Hund gezielte Abkühlung an: eine Kühlmatte oder ein feuchtes Handtuch als Unterlage, ein flaches Planschbecken oder nasse Pfoten und Bauch. Wichtig: Kühlmatte oder Handtuch immer als Unterlage nutzen und den Hund nicht damit zudecken, sonst staut sich die Wärme. Auch selbst gemachtes Hundeeis oder gefrorene Snacks sind eine tolle Erfrischung. Rezepte findest du in unseren Ratgebern zu Eiswürfel für Hunde und Hundeeis selber machen. 7. Deinen Hund niemals allein im Auto lassen Ein geparktes Auto wird bei Hitze zur tödlichen Falle, auch im Schatten oder mit gekipptem Fenster. Schon bei 20 °C Außentemperatur kann sich der Innenraum innerhalb einer Stunde auf etwa 46 °C aufheizen. Bei 30 °C außen wird der lebensgefährliche Bereich bereits nach rund 30 Minuten erreicht (ADAC, o. J.). Außentemperatur Innenraum nach ca. 30 Min Einordnung 20 °C bis ca. 40 °C bereits kritisch 30 °C über 45 °C lebensgefährlich 35 °C über 50 °C akute Lebensgefahr 🚨 Notfall: Siehst du einen Hund allein im heißen Auto und er hechelt stark, ist apathisch oder reagiert nicht mehr, zögere nicht. Alarmiere in Österreich die Polizei unter 133 oder den Euronotruf 112. Sommerfell: scheren oder besser nicht? Viele Halter überlegen, ihren Hund im Sommer zu scheren, damit er weniger schwitzt. Ob das sinnvoll ist, hängt aber stark vom Felltyp ab. Eine Kahlschur ist fast immer die falsche Entscheidung. Hunde mit Doppelhaar (z. B. Husky, Schäferhund, Golden Retriever, Australian Shepherd): besser nicht scheren. Das Deckhaar schützt vor UV-Strahlung und hilft sogar bei der Temperaturregulierung. Sinnvoller sind regelmäßiges Bürsten und das fachgerechte Entfernen loser Unterwolle. Hunde mit einschichtigem, ständig wachsendem Fell (z. B. Pudel, Bichon): dürfen professionell gekürzt werden. Lass dabei mindestens etwa 2,5 cm Fell stehen und scher nie bis auf die Haut. Kurzhaarige, hellhäutige oder haarlose Hunde: brauchen keine Schur, dafür aber besonders guten Sonnenschutz. Bello's Fakt: Das Deckhaar wirkt wie ein natürlicher Schutzschild gegen UV-Strahlung. Wer seinen Hund zu kurz schert, riskiert Sonnenbrand und manchmal sogar eine schlechtere Wärmeregulierung. Im Zweifel entscheiden Tierarzt und ein qualifizierter Hundefriseur gemeinsam. Baden und Schwimmen: Vorsicht vor Wasservergiftung Ein Sprung ins kühle Wasser ist an heißen Tagen die schönste Abkühlung. Damit der Badespaß sicher bleibt, solltest du eine seltene, aber lebensgefährliche Gefahr kennen: die Wasservergiftung. Nimmt dein Hund in kurzer Zeit sehr viel Wasser auf, verdünnt sich sein Blut und der Natriumspiegel fällt gefährlich ab. Typische Auslöser sind langes Apportieren mit offenem Maul, Tauchen nach Steinen oder Spielzeug und das Schnappen nach dem Strahl von Gartenschlauch oder Rasensprenger. Runde Bälle begünstigen das Verschlucken von Wasser stärker als flache, gut greifbare Schwimmspielzeuge. 🚨 Warnzeichen einer Wasservergiftung Achte auf ungewöhnliche Müdigkeit oder Unruhe, Schwäche, Erbrechen, einen aufgeblähten Bauch, starkes Speicheln, blasse Schleimhäute und geweitete Pupillen. Später kommen Wanken, Koordinationsprobleme, Muskelzittern, Krämpfe und Bewusstlosigkeit dazu. Beende bei Verdacht sofort das Wasserspiel, halte deinen Hund ruhig und fahre umgehend in die nächste Tierklinik. Gib ihm nichts eigenmächtig ein. So beugst du einer Wasservergiftung vor: Wasseraktivitäten immer beaufsichtigen und zeitlich begrenzen. Regelmäßige Pausen an Land einlegen, auch zum Urinieren. Flache, gut greifbare Schwimmspielzeuge statt runder Bälle verwenden. Deinen Hund nicht nach Gegenständen tauchen lassen. Spiele mit dem Wasserstrahl aus Schlauch oder Rasensprenger vermeiden. Mehr Details zu Symptomen, Behandlung und Vorbeugung findest du in unserem Ratgeber zur Wasservergiftung beim Hund. Richtige Ernährung an heißen Tagen Viele Hunde fressen bei Hitze weniger, das ist normal. Trotzdem sollte die Mahlzeit dann leicht verdaulich sein und den Kreislauf nicht zusätzlich belasten. Auch die Flüssigkeitsversorgung spielt eine große Rolle. Genau hier hilft frisches Futter. HelloBello wird schonend gegart, ist leicht verdaulich und hat einen von Natur aus hohen Feuchtigkeitsgehalt, der deinen Hund an heißen Tagen zusätzlich mit Flüssigkeit versorgt. Die Rezepte sind bereits fertig auf deinen Hund abgestimmt und bedarfsdeckend zusammengesetzt, du musst also nichts selbst ausbalancieren. Der appetitliche Frischgeschmack motiviert außerdem viele Hunde, auch bei Hitze zu fressen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Hitzschlag beim Hund erkennen Ein Hitzschlag ist ein absoluter Notfall. Je früher du die Warnzeichen erkennst, desto besser stehen die Chancen. Achte auf diese Symptome: Frühe Zeichen: starkes, anhaltendes Hecheln und schnelle, flache Atmung Deutliche Zeichen: vermehrter Speichelfluss, Unruhe, gerötete Schleimhäute und Ohren, Herzrasen Alarmzeichen: Taumeln, Schwäche, Erbrechen oder Durchfall, Teilnahmslosigkeit Lebensgefahr: bläuliche oder blasse Schleimhäute, Krämpfe, Bewusstlosigkeit Als grobe Orientierung: Liegt die Körpertemperatur über 40 °C, besteht dringender Überhitzungsverdacht (VDH, o. J.). Erste Hilfe bei Hitzschlag Wenn du einen Hitzschlag vermutest, handle sofort und in dieser Reihenfolge: 1. Raus aus der Hitze: Bring deinen Hund umgehend an einen kühlen, schattigen und luftigen Ort. 2. Langsam abkühlen: Befeuchte ihn mit kühlem, aber nicht eiskaltem Wasser. Beginne an Pfoten und Beinen, dann Bauch und Körper. Eiskaltes Wasser kann den Kreislauf zusätzlich schocken. 3. Trinken anbieten: Einem wachen Hund darfst du Wasser anbieten, aber flöße nichts ein. 4. Sofort zum Tierarzt: Verständige umgehend deine Tierarztpraxis oder Tierklinik und fahre hin. 🚨 Wichtig: Auch wenn sich dein Hund scheinbar erholt, muss er tierärztlich untersucht werden. Ein Hitzschlag kann innere Organe und die Blutgerinnung schädigen, ohne dass es sofort sichtbar ist. Häufige Fragen (FAQ) Ab welcher Temperatur wird es für Hunde gefährlich? Eine feste Grenze gibt es nicht, weil Rasse, Alter und Gesundheit mitentscheiden. Ab etwa 25 °C solltest du vorsichtig werden, ab 30 °C ist besondere Vorsicht nötig. Steigt die Körpertemperatur deines Hundes über 40 °C, ist das ein Notfall. Wie erkenne ich einen Hitzschlag beim Hund? Typisch sind starkes Hecheln, vermehrtes Speicheln, gerötete Schleimhäute, Taumeln, Erbrechen und Teilnahmslosigkeit. Bläuliche Schleimhäute, Krämpfe oder Bewusstlosigkeit sind akute Lebensgefahr. Was tun bei einem Hitzschlag? Bring den Hund sofort in den Schatten, kühle ihn langsam mit lauwarmem bis kühlem Wasser von den Pfoten aufwärts, biete Wasser an und fahre umgehend zum Tierarzt. Nicht eiskalt abkühlen. Wie kühle ich meinen Hund richtig ab? Mit Schatten, frischem Wasser, einer Kühlmatte oder einem feuchten Handtuch als Unterlage, einem Planschbecken und nassen Pfoten. Decke den Hund nie mit nassen Tüchern zu, das staut die Wärme. Darf mein Hund bei Hitze Gassi gehen? Ja, aber am frühen Morgen oder späten Abend. Mach vorher den Handrücken-Test auf dem Asphalt und meide die Mittagshitze. Wie lange darf ein Hund bei Hitze im Auto bleiben? Gar nicht. Ein Auto heizt sich schon bei 20 °C Außentemperatur innerhalb einer Stunde auf rund 46 °C auf. Auch kurze Zeit und ein gekipptes Fenster sind lebensgefährlich. Welche Hunde sind besonders gefährdet? Kurznasige Rassen, übergewichtige, alte und kranke Hunde sowie Rassen mit dichter Unterwolle. Sie brauchen im Sommer besonders viel Schutz und Ruhe. Ist es sinnvoll, meinen Hund im Sommer zu scheren? Das hängt vom Felltyp ab. Hunde mit Doppelhaar wie Husky oder Golden Retriever solltest du nicht scheren, weil das Deckhaar vor Hitze und Sonne schützt. Einschichtige Felle wie beim Pudel dürfen fachgerecht gekürzt werden, aber nie bis auf die Haut. Kurzhaarige und hellhäutige Hunde brauchen keine Schur, sondern guten Sonnenschutz. Was ist eine Wasservergiftung beim Hund? Eine Wasservergiftung entsteht, wenn ein Hund beim Schwimmen, Apportieren oder Spielen mit dem Wasserstrahl sehr viel Wasser verschluckt. Der Natriumspiegel im Blut fällt ab, das ist lebensbedrohlich. Warnzeichen sind Mattigkeit, Erbrechen, ein aufgeblähter Bauch, Wanken und Krämpfe. Beende bei Verdacht sofort das Wasserspiel und fahre umgehend zum Tierarzt. Sind Eiswürfel für Hunde gefährlich? In Maßen und langsam angeboten sind Eiswürfel für die meisten Hunde unbedenklich und eine nette Erfrischung. Mehr dazu liest du in unserem Ratgeber zu Eiswürfeln für Hunde. Bereit, deinem Hund ein gesünderes und längeres Leben zu schenken? Jetzt frisch gekochtes Hundefutter bestellen und 30% sparen! Jetzt bestellen Fazit: Den Sommer gemeinsam und sicher genießen Hund und Hitze bleiben ein gefährliches Duo, aber du hast es in der Hand. Wer die Spaziergänge in die kühlen Stunden legt, für Wasser, Schatten und Ruhe sorgt, heißen Asphalt und das Auto meidet und die Warnzeichen eines Hitzschlags kennt, bringt seinen Hund sicher durch den Sommer. Beobachte deinen Hund an heißen Tagen genau, und im Zweifel gilt immer: lieber einmal zu früh zum Tierarzt als einmal zu spät. Anita Lorber
Der Sommer ist für uns und unsere Vierbeiner die schönste Zeit des Jahres. Wir genießen lange Spaziergänge in der Natur, laue Abende und Ausflüge ins Grüne. Doch sobald die Wiesen hoch stehen und das Getreide auf den Feldern trocknet, lauert eine oft völlig unterschätzte, unsichtbare Gefahr im hohen Gras: Grannen! Was für uns Menschen lediglich ein kleines Piksen an der Wade bedeutet, kann für unsere tierischen Begleiter zu einem echten medizinischen Notfall werden. Grannen beim Hund sind eine massive potenzielle Gefahr, die man als verantwortungsvoller Hundehalter unbedingt kennen und niemals unterschätzen sollte. In unserem ausführlichen Blogartikel erfährst du im Detail, was genau diese tückischen Pflanzenteile sind, warum sie sich wie kleine Pfeile durch den Hundekörper bohren können, an welchen Symptomen du erkennst, dass dein Hund davon betroffen ist, und mit welchen simplen, aber effektiven Tipps du ihn davor schützen kannst. Jetzt Sommerdeal sichern! Inhaltsverzeichnis Was genau sind eigentlich Grannen? Wann ist Grannenzeit und wo lauern sie? Warum sind Grannen beim Hund so extrem gefährlich? Symptome erkennen: Wie bemerkt man Grannen beim Hund? Erste Hilfe: Was tun, wenn die Granne feststeckt? Prävention: 5 Tipps, wie du deinen Hund vor Grannen schützt Unser HelloBello Fazit für einen sicheren Sommer Was genau sind eigentlich Grannen? Um den Feind zu besiegen, muss man ihn kennen. Grannen sind im Grunde genommen winzige, oft borstige Pflanzenteile (die sogenannten Ähren), die bei vielen Pflanzenfamilien das Samenkorn umschließen. Man findet sie vor allem in der großen Familie der Süßgräser (Poaceae), zu denen landwirtschaftliche Getreidearten wie Weizen, Gerste, Roggen und Hafer gehören. Das absolut Tückische an diesen kleinen Pflanzenteilen ist ihre anatomische Beschaffenheit. Grannen besitzen winzige, mikroskopisch kleine Borsten und Widerhaken. Durch diese pfeilartige Struktur haben sie eine fatale Eigenschaft: Sie können sich nur in eine einzige Richtung bewegen – nämlich vorwärts! Sobald sie sich im Fell unserer Vierbeiner verhakt haben, wandern sie durch jede Bewegung des Hundes unaufhaltsam tiefer in Richtung der Haut. Wann ist Grannenzeit und wo lauern sie? Die klassische Grannenzeit beginnt bereits im späten Frühjahr (Mai/Juni) und erstreckt sich über den gesamten Hochsommer bis in den Spätsommer und frühen Herbst hinein. Besonders gefährlich wird es, wenn die Temperaturen steigen, die Pflanzenteile auf den Feldern und Wiesen vertrocknen und schließlich von der Pflanze abfallen oder leicht abstreifbar sind. Laufen die Hunde nun freudig über das Stoppelfeld oder durch hohes Gras, reicht ein kurzes Streifen aus, und die Granne bleibt im Fell hängen. Ein wichtiger Irrglaube: Viele Hundehalter denken, dass Grannen nur ein Problem auf ländlichen Getreidefeldern sind. Das ist falsch! Auch mitten in der Stadt lauern sie. Die sogenannte Mäusegerste wächst als hartnäckiges Unkraut an fast jedem städtischen Straßenrand, aus Pflasterritzen oder an Zäunen und trägt extrem aggressive Grannen in sich. Warum sind Grannen beim Hund so extrem gefährlich? Das Problem bei Grannen beim Hund ist nicht nur das äußere Verfangen im Fell. Die wahre Gefahr beginnt, wenn sie die Hautoberfläche erreichen. Durch ihre scharfe Spitze und die Widerhaken bohren sie sich unerbittlich durch die intakte Haut in das Gewebe des Hundes ein. Einmal eingedrungen, können sie nicht von selbst wieder herausfallen. Sie wandern förmlich durch den Körper! Auf ihrem Weg unter der Haut tragen sie massenhaft Schmutz und Bakterien mit sich. Die Folgen sind gravierend: Es entstehen extrem schmerzhafte Entzündungen, eitrige Infektionen, tief sitzende Abszesse und Fisteln. Noch gefährlicher wird es, wenn die Grannen nicht in die Haut, sondern in Körperöffnungen wie Ohren, Nase, Augen oder gar die Atemwege (beim Hecheln im Feld) gelangen. Gelangt eine Granne in die Lunge oder wird verschluckt, kann sie zu schweren Organschäden führen oder den Magen-Darm-Trakt verletzen. Wenn dein Hund ohnehin einen sensiblen Bauch hat, solltest du solche Reizungen unbedingt vermeiden. Lies hierzu auch: Was essen Hunde? Darauf solltest du unbedingt achten! 🐶 Bello's Sommer-Tipp für ein intaktes Immunsystem! Kleinere Wunden und Kratzer aus dem Gebüsch verheilen schneller, wenn das Immunsystem deines Hundes in Topform ist. Ein gesundes, glänzendes Fell (das sich leichter von Grannen befreien lässt) beginnt im Napf! 👉 Jetzt HelloBello's gesundes Frischfutter entdecken! Symptome erkennen: Wie bemerkt man Grannen beim Hund? 1. Symptome: Granne in der Pfote Die Pfoten, genauer gesagt die weichen Zwischenräume der Zehen (Schwimmhäute), sind der absolute Grannen-Magnet Nummer eins. Permanentes, fast schon manisches Lecken und Knabbern an der Pfote Plötzliches Hinken oder Lahmen nach dem Spaziergang Deutliche Rötung und eine harte, heiße Schwellung (oft wie eine kleine Beule) zwischen den Zehen Der Hund reagiert extrem schmerzempfindlich, wenn du die Pfote abtastest 2. Symptome: Granne im Ohr Hunde mit Schlappohren (wie Spaniels oder Retriever) sind hier besonders gefährdet, da die Grannen wie durch einen Trichter ins Ohrläppchen gleiten. Plötzliches, extrem heftiges und unaufhörliches Kopfschütteln Der Hund hält den Kopf schief (die betroffene Seite neigt sich nach unten) Panisches Kratzen am Ohr, oft begleitet von Winseln Starke Schmerzempfindlichkeit bei Berührung In fortgeschrittenem Stadium: Ausfluss aus dem Ohr oder Gleichgewichtsstörungen (wenn das Trommelfell verletzt ist) 3. Symptome: Granne in der Nase Beim ausgiebigen Schnüffeln am Wegesrand wird eine Granne blitzschnell wie durch einen Staubsauger eingesaugt. Plötzliches, extrem heftiges und nicht enden wollendes Niesen (oft schlägt der Hund die Nase dabei auf den Boden) Schweres Schnaufen und röchelnde Atmung Der Hund reibt sich die Nase unaufhörlich mit den Pfoten Einseitiger, anfangs wässriger, später oft blutiger Nasenausfluss Starkes Husten oder Würgen (wenn die Granne in den Rachen wandert) 4. Symptome: Granne im Auge Das ist nicht nur extrem schmerzhaft, sondern kann unbehandelt schnell zur Erblindung führen, da die Granne die Hornhaut zerkratzt. Plötzliches, starkes Zukneifen des Auges (Lidkrampf) Das Auge tränt extrem stark und ist stark gerötet Der Hund reibt mit der Pfote ständig über das Auge Starke Schwellungen des Lidrandes Gelblicher oder eitriger Augenausfluss Erste Hilfe: Was tun, wenn die Granne feststeckt? Wenn du die oben genannten Symptome für Grannen beim Hund feststellst, ist schnelles Handeln gefragt. ACHTUNG: Ist die Granne noch völlig lose und nur oberflächlich im Fell verfangen, kannst du sie problemlos mit den Fingern, einem feinen Kamm oder einer Pinzette herausziehen. Steckt die Granne aber bereits in der Haut, im Ohr, im Auge oder in der Nase, gilt absolutes Verbot für eigene "Operationen"! Versuche niemals, eine festsitzende Granne selbst mit der Pinzette aus dem Gehörgang oder der Nase zu pulen. Durch die Widerhaken bricht die Granne beim Zurückziehen extrem leicht ab. Der Rest bleibt tief im Gewebe stecken und die Entzündung wird dramatisch schlimmer. Gehe in einem solchen Fall sofort in die Tierarztpraxis! Der Tierarzt hat spezielles Werkzeug (Otoskop, feine Zangen) und kann dem Hund oft eine leichte lokale Betäubung geben, um den Fremdkörper schmerzfrei und restlos zu entfernen. Prävention: 5 Tipps, wie du deinen Hund vor Grannen schützt Grannen frühzeitig zu vermeiden, ist die allerbeste Medizin. Mit diesen 5 einfachen Maßnahmen reduzierst du das Risiko einer schmerzhaften Grannen-Verletzung für deinen Vierbeiner im Sommer enorm: Vorausschauend Spazierengehen: Meide in der Hochsaison (Juni bis August) Spaziergänge quer durch ungemähte, trockene Getreidefelder oder kniehohes, vertrocknetes Gras. Bleibe auf den gemähten Wegen und mache auch in der Stadt einen Bogen um wuchernde Mäusegerste am Rand. Die tägliche Body-Check-Routine: Mache es dir zur absoluten Gewohnheit, deinen Hund nach jedem sommerlichen Spaziergang sorgfältig abzutasten. Fahre mit den Händen durch das Fell, kontrolliere die Achseln, den Bauch und vor allem den Bereich rund um den Hals. Pfoten-Check nicht vergessen: Spreize die Zehen deines Hundes nach dem Gassi gehen leicht auseinander und wirf einen genauen Blick in die feinen Pfotenzwischenräume sowie unter die Ballen. Hier verstecken sich 90 % der Grannen! Das Fell trimmen: Halte das Fell deines Hundes in den Sommermonaten an den gefährdeten Stellen gezielt kurz. Schneide das Fell zwischen den Zehen und Ballen regelmäßig aus. Auch die Haare an der Innenseite der Ohrmuscheln sollten kurz gehalten werden, damit Grannen weniger Angriffsfläche haben. Ohren kontrollieren: Klappe die Ohren nach dem Spaziergang einmal um und schau kurz hinein. Oft hängen die Grannen erst noch im Vorhof des Ohrs, bevor sie sich durch das Schütteln tief in den Gehörgang bohren. Unser HelloBello Fazit für einen sicheren Sommer Die warme Jahreszeit soll Spaß machen und nicht von ständiger Sorge geprägt sein! Grannen beim Hund sind zwar ein echtes und potenziell gefährliches Problem, aber wenn du aufmerksam bist, lassen sich die meisten Dramen wunderbar verhindern. Meide trockene Felder, greife nach dem Spaziergang routiniert zur Bürste und kontrolliere besonders die Pfoten und Ohren deines Lieblings. Sollte dein Hund dennoch plötzlich niesen, hinken oder den Kopf schütteln, zögere nicht, den Tierarzt aufzusuchen. Mit etwas Vorsicht und der richtigen Fellpflege steht euren ausgelassenen, entspannten Sommerabenteuern absolut nichts im Wege! Anita Lorber
Der Golden Retriever (oft liebevoll "Goldie" genannt) ist eine faszinierende und weltweit unfassbar beliebte Hunderasse mit einer reichen Geschichte und bemerkenswerten Eigenschaften. Ursprünglich in Schottland für die Jagd gezüchtet, ist er heute vor allem als treuer, gutmütiger Familienhund und extrem zuverlässiger Arbeitshund bekannt. In diesem umfassenden Blogbeitrag geben wir dir einen detaillierten Einblick in die Charaktereigenschaften, die Bedürfnisse und die Gesundheit dieser wundervollen Tiere. Wenn du mit dem Gedanken spielst, dein Leben mit einem Goldie zu teilen, oder deinen treuen Begleiter einfach noch besser verstehen möchtest, bist du hier genau richtig! Inhaltsverzeichnis Alles Wichtige zur beliebten Hunderasse: Der Golden Retriever 1. Wie alt wird ein Golden Retriever? 2. Wie groß wird ein Golden Retriever? 3. Wann ist ein Golden Retriever ausgewachsen? 4. Wie viel wiegt ein Golden Retriever? 5. Woher stammt der Golden Retriever? 6. Wie ist der Charakter eines Golden Retrievers? 7. Richtige Haltung, Erziehung und Temperament? 8. Was ist das beste Futter für einen Golden Retriever? 9. Welche Mischformen gibt es beim Golden Retriever? 10. Was ist bei Golden Retriever-Welpen zu beachten? 11. In welchen Farben gibt es Golden Retriever? 12. Wie viel Pflege braucht ein Golden Retriever? 13. Typische gesundheitliche Probleme der Rasse? 14. Wieviel kostet ein Golden Retriever? Golden Retriever: Unser Fazit Alles Wichtige zur beliebten Hunderasse: Der Golden Retriever Wir haben die häufigsten Fragen unserer Community gesammelt. Hier sind die 14 wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Golden Retriever, damit du bestens auf das Leben mit dieser tollen Fellnase vorbereitet bist. 1. Wie alt wird ein Golden Retriever? Die durchschnittliche Lebenserwartung eines gesunden Golden Retrievers liegt in der Regel zwischen 10 und 12 Jahren. Es gibt jedoch auch viele Ausnahmen, bei denen diese robusten Hunde ein höheres Alter erreichen und bis zu 14 oder sogar stolze 15 Jahre alt werden können. Die Lebenserwartung wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst: Eine gute genetische Veranlagung, regelmäßige tierärztliche Untersuchungen und ausreichend Bewegung spielen eine große Rolle. Besonders wichtig ist jedoch eine gesunde Ernährung, zum Beispiel durch leicht verdauliches HelloBello Frischfutter. Liebevolle Pflege und mentale Auslastung tragen maßgeblich dazu bei, ihm ein langes, erfülltes Leben zu ermöglichen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! 2. Wie groß wird ein Golden Retriever? Der Goldie zählt zu den mittelgroßen bis großen Hunderassen. Ein ausgewachsener Rüde erreicht normalerweise eine beeindruckende Schulterhöhe von etwa 56 bis 61 cm. Hündinnen sind mit einer Schulterhöhe von etwa 51 bis 56 cm meistens etwas kleiner und zierlicher. Zusätzlich zum Größenunterschied variiert auch die Körperform, wobei Rüden in der Regel deutlich kräftiger gebaut sind. Diese Statur macht ihn zu einem idealen, robusten Begleiter für aktive Familien. 3. Wann ist ein Golden Retriever ausgewachsen? Auch wenn sie oft schon früher ihre finale Größe erreichen, gelten Golden Retriever erst im Alter von 18 bis 24 Monaten als vollständig ausgewachsen. In dieser Zeit durchlaufen sie verschiedene Entwicklungsphasen. Zuerst schießen sie in die Höhe, danach legen sie an Breite und Muskelmasse zu. Auch ihr charakteristisches, dichtes und wasserabweisendes Fell bildet sich erst im Laufe dieser Monate vollständig aus. Zudem reifen sie in dieser Zeit auch geistig vom verspielten Welpen zum souveränen erwachsenen Hund heran. 4. Wie viel wiegt ein Golden Retriever? Das Idealgewicht variiert je nach Geschlecht, Größe und Zuchtlinie. Rüden wiegen im gesunden Normalzustand meist zwischen 29 und 34 kg, während Hündinnen mit 25 bis 29 kg etwas leichter sind. Da die Rasse leider sehr anfällig für Übergewicht ist, solltest du die Figur deines Hundes gut im Blick behalten. Übergewicht erkennst du an einem rundlichen Körperbau, bei dem die Taille verschwunden ist, und an Fettdepots am Rutenansatz. Die Rippen deines Hundes solltest du bei leichtem Druck immer gut ertasten können. 5. Woher stammt der Golden Retriever? Die Wurzeln dieser Rasse liegen im Schottland des 19. Jahrhunderts. Lord Tweedmouth hatte das Ziel, einen perfekten Apportierhund für die Jagd auf Wasservögel zu züchten, der gleichzeitig einen extrem freundlichen und weichen Charakter besitzt. Er kreuzte unter anderem den mittlerweile ausgestorbenen Tweed Water Spaniel mit dem Wavy-Coated Retriever, dem Irish Setter und dem Bloodhound. Durch diese gezielte Zucht entstand der wunderbare Retriever, wie wir ihn heute kennen und lieben. 6. Wie ist der Charakter eines Golden Retrievers? Wenn es ein Wort gibt, das den Charakter perfekt beschreibt, dann ist es "menschenbezogen". Der Golden Retriever ist berühmt für seine sanftmütige, geduldige und überaus freundliche Natur. Goldies binden sich extrem eng an ihre Familie und lieben es, überall dabei zu sein. Sie zeichnen sich durch ihren ausgeprägten "Will to please" aus – sie möchten ihren Menschen unbedingt gefallen. Dank ihrer hohen Intelligenz werden sie häufig als Therapiehund, Assistenzhund oder Rettungshund eingesetzt. Aggressionen sind dieser Rasse bei guter Prägung völlig fremd. 7. Richtige Haltung, Erziehung und Temperament? Ein Goldie ist kein Hund, der den ganzen Tag nur auf dem Sofa liegen möchte. Er ist aktiv, sportlich und arbeitsfreudig. Bei der Haltung ist es immens wichtig, ihm täglich genügend Bewegung in Form von langen Spaziergängen anzubieten. Zudem liebt diese Rasse das Wasser abgöttisch! Die Erziehung gelingt am besten mit liebevoller Konsequenz und positiver Verstärkung. Durch ihre Klugheit lernen sie Grundkommandos rasend schnell. Auch geistige Auslastung, wie zum Beispiel Dummy-Training oder Suchspiele, ist essenziell, um einen ausgeglichenen und glücklichen Hund zu haben. 8. Was ist das beste Futter für einen Golden Retriever? Da diese Rasse zu Gelenkproblemen und Übergewicht neigt, ist die Wahl des richtigen Futters von enormer Bedeutung. Das ideale Hundefutter sollte hochwertige tierische Proteine für den Erhalt der Muskulatur und gesunde Fette (wie Omega-3-Fettsäuren) für Haut und Fell enthalten. HelloBello Frischfutter wird bei niedrigen Temperaturen schonend gekocht, ist frei von unnötigen Füllstoffen und wird exakt auf die individuellen Bedürfnisse deines Retrievers abgestimmt. Durch unseren Algorithmus berechnen wir die exakte Kalorienmenge, um Übergewicht effektiv vorzubeugen. 9. Welche Mischformen gibt es beim Golden Retriever? In den letzten Jahren sind sogenannte Designerhunde immer beliebter geworden, bei denen der Goldie ganz bewusst mit anderen Rassen gekreuzt wird. Die bekanntesten Mischlinge sind der Goldendoodle (gekreuzt mit einem Pudel, oft begehrt wegen der hypoallergenen Fellbeschaffenheit), der Goldador (mit Labrador Retriever) und der Goberian (mit Siberian Husky). Diese Mixe vereinen oft die charmanten Eigenschaften beider Elternteile. 10. Was ist bei Golden Retriever-Welpen zu beachten? Die ersten Monate im Leben eines Welpen sind absolut prägend. Eine gute und behutsame Sozialisierung ist der Schlüssel für ein entspanntes späteres Hundeleben. Mache deinen Welpen früh, aber ohne Stress, mit verschiedenen Menschen, Tieren, Umweltreizen und Alltagsgeräuschen vertraut. Auch die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle im Welpenalter: Für ein gesundes Knochenwachstum (nicht zu schnell wachsen!) ist eine speziell angepasste Nährstoffversorgung unerlässlich. HelloBello Welpenfutter liefert deinem kleinen Goldschatz genau das, was er für einen perfekten Start ins Leben braucht. Teste HelloBello für deinen Welpen und spare auf deine erste Lieferung! 11. In welchen Farben gibt es Golden Retriever? Wie der Name schon verrät, ist das Fell goldfarben. Doch das Spektrum reicht von einem sehr hellen Cremeton (hellgolden) bis hin zu einem satten, dunklen Gold (fast rötlich). Der charakteristische goldene Schimmer ist das unverkennbare Markenzeichen. Generell unterscheidet man heute oft zwischen der "britischen" (eher heller und kompakter) und der "amerikanischen" Linie (oft dunkler, schlanker und langbeiniger). 12. Wie viel Pflege braucht ein Golden Retriever? Das üppige, doppelte Fell (mit viel Unterwolle) erfordert regelmäßige Fellpflege. Du solltest deinen Liebling mindestens mehrmals pro Woche gründlich bürsten, um lose Haare zu entfernen und schmerzhaften Verfilzungen vorzubeugen – besonders im Frühjahr und Herbst während des Fellwechsels. Besondere Aufmerksamkeit benötigen auch die Hängeohren, die regelmäßig auf Schmutz und Infektionen kontrolliert werden sollten. 13. Typische gesundheitliche Probleme der Rasse? Wie viele Rassehunde hat leider auch der Goldie bestimmte genetische Prädispositionen für Krankheiten. Dazu zählen vor allem Gelenkerkrankungen wie die Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED). Aber auch Augenerkrankungen, Allergien und verschiedene Krebserkrankungen kommen leider überdurchschnittlich oft vor. Achte bei der Anschaffung unbedingt auf einen verantwortungsvollen Züchter, der alle Elterntiere streng gesundheitlich prüfen lässt! 14. Wieviel kostet ein Golden Retriever? Die reinen Anschaffungskosten für einen gesunden Welpen von einem seriösen, anerkannten Züchter liegen aktuell zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Doch das ist nur der Anfang! Bedenke unbedingt die laufenden Kosten, die über ein ganzes Hundeleben hinweg anfallen. Dazu zählen hochwertiges Futter, Hundehaftpflicht, Hundesteuer, Erstausstattung, Hundeschule und natürlich tierärztliche Routineuntersuchungen sowie Rücklagen für den Krankheitsfall. Golden Retriever: Unser Fazit Zusammenfassend kann man sagen, dass Golden Retriever wahrhaftig wunderbare Familienhunde sind, die durch ihre liebevolle, sanfte Art jedes Herz im Sturm erobern. Sie bringen viel Energie mit und fordern von ihren Haltern Zeit, Liebe und aktive körperliche sowie geistige Beschäftigung. Wenn du bereit bist, die Verantwortung für die nächsten 10 bis 15 Jahre zu übernehmen und deinen Hund artgerecht auszulasten und zu ernähren, wirst du im Golden Retriever einen unvergleichlich treuen Begleiter fürs Leben finden! Anita Lorber
Immer mehr Menschen machen Urlaub mit Hund, da sie ihre geliebten Vierbeiner in der schönsten Zeit des Jahres einfach nicht zu Hause oder in einer Hundepension lassen möchten. Ein Hund gehört für uns schließlich zur Familie! Ganz egal, ob du mit deinem Hund einen abenteuerlichen Roadtrip ans Meer machen möchtest, eine ruhige Wanderung in den Bergen planst oder sogar eine Flugreise ins Ausland vorhast – mit der absolut richtigen Vorbereitung kann das Reisen mit deinem Vierbeiner zu einem unvergesslichen, stressfreien Erlebnis für euch beide werden. In diesem ausführlichen Blogpost beantworten wir die 6 häufigsten und wichtigsten Fragen zum Thema Urlaub mit Hund. Wir helfen dir bei der Planung, zeigen dir die hundefreundlichsten Länder und verraten dir, wie du böse Überraschungen an der Grenze vermeidest. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Inhaltsverzeichnis Frage 1: Welche Reiseziele sind wirklich hundefreundlich? Deutschland (Heimaturlaub) Niederlande Schweden Dänemark Frage 2: Welche Transportmöglichkeiten gibt es? Frage 3: Wie reisen Hunde am besten in der Bahn? Frage 4: Wie reisen Hunde im Flugzeug? Frage 5: Welche Dokumente benötige ich für das Reisen mit Hund? Frage 6: Wie minimiere ich den Stress für meinen Hund? Unser HelloBello Fazit: Gute Reise! Frage 1: Welche Reiseziele sind wirklich hundefreundlich? Es gibt viele wunderschöne Städte und Regionen in Europa, die extrem hundefreundlich sind. Immer mehr Hotels, gemütliche Ferienhäuser und naturnahe Campingplätze erlauben Hunde nicht nur, sondern heißen sie herzlich willkommen und bieten oft sogar eine tolle Grundausstattung wie Hundebetten, Näpfe oder eigene kleine Gärten an. Besonders beliebt und erwiesenermaßen hundefreundlich sind folgende Reiseziele für einen Urlaub mit Hund: Deutschland (Heimaturlaub) Deutschland ist bekannt für seine ausgeprägte Hundefreundlichkeit und bietet sich für kurze Anreisen perfekt an. In den meisten Städten gibt es riesige Hundefreilaufzonen und Parks. Die meisten Cafés und Restaurants sind extrem hundefreundlich und stellen unaufgefordert einen Wassernapf bereit. Von den endlosen Stränden an Nord- und Ostsee bis hin zu den malerischen Wanderwegen im Schwarzwald oder im Allgäu – Deutschland ist ein Paradies für Hunde. Niederlande Wenn du einen Urlaub mit Hund am Meer planst, sind die Niederlande (Holland) ein absolutes Traumziel! Das Land ist sehr hundefreundlich. In fast allen Restaurants und Strandpavillons sind unsere Hunde herzlich willkommen. Es gibt unzählige, breite Hundestrände. Im Sommer gelten an einigen Hauptstränden oft Leinenpflichten, aber es gibt fantastische, riesige Strandabschnitte, wo Hunde sogar ganzjährig komplett ohne Leine im Sand toben und im Meer baden dürfen. Schweden Schweden gilt unter Kennern als eines der hundefreundlichsten Länder der ganzen Welt. Es gibt endlose, atemberaubende Wanderwege durch Wälder und an Seen, auf denen unsere Vierbeiner die Natur erkunden können. Auch in Großstädten wie Stockholm und Göteborg findet man zahlreiche hundefreundliche Unterkünfte. Achtung: In Schweden herrscht ein sehr hohes Bewusstsein für die Natur, daher gilt im Sommer oft eine strikte Leinenpflicht im Wald, um Wildtiere zu schützen. Dänemark Auch unser Nachbar Dänemark gilt als extrem hundefreundliches Land. Es gibt traumhafte, oft fast menschenleere Strände und speziell eingezäunte "Hundeskove" (Hundewälder), in denen Hunde frei laufen dürfen.Wichtiger Hinweis für Dänemark: Informiere dich vorab zwingend über das dänische Hundegesetz! Bestimmte Hunderassen (sogenannte Listenhunde) dürfen absolut nicht nach Dänemark einreisen. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Frage 2: Welche Transportmöglichkeiten gibt es? Die Wahl des richtigen Transportmittels ist essenziell für einen entspannten Start in den Urlaub mit Hund. Die bei weitem gängigste, flexibelste und für den Hund meist entspannteste Methode ist das Reisen mit dem eigenen Auto. Im Auto kannst du die Pausen völlig flexibel einteilen, die Klimaanlage nach den Bedürfnissen deines Hundes regulieren und sein gewohntes Körbchen mitnehmen. Wichtig ist hier die absolute Sicherheit: Der Hund muss durch eine stabile, fest verbaute Transportbox im Kofferraum oder durch ein spezielles, Crash-getestetes Anschnallgeschirr auf der Rückbank gesichert sein.Achtung: Denke im Sommer immer an die Gefahr von Überhitzung! Lies auch: Hund und Hitze – ein gefährliches Duo. Frage 3: Wie reisen Hunde am besten in der Bahn? Eine Bahnfahrt kann sehr entspannt sein, erfordert aber Übung. In den meisten Zügen (wie der Deutschen Bahn) besteht für Hunde, die nicht in einer geschlossenen Transportbox reisen, eine strikte Leinen- und Maulkorbpflicht! Diesen Maulkorb musst du unbedingt Wochen vorher zu Hause positiv aufbauen. Kleine Hunde (bis zur Größe einer Hauskatze) können oft kostenlos in einer Transporttasche reisen. Für größere Hunde musst du in der Regel ein separates Ticket (oft zum halben Preis) kaufen. Damit dein Hund nicht zusätzlichem, enormem Stress ausgesetzt ist, vermeide es unbedingt, zu den Stoßzeiten (Freitagnachmittag oder im Berufsverkehr) mit der vollen Bahn zu reisen. Frage 4: Wie reisen Hunde im Flugzeug? Das Reisen mit Hunden im Flugzeug bedeutet für das Tier enormen Stress und sollte extrem gut geplant oder, wenn möglich, vermieden werden. Jede Fluggesellschaft hat eigene, sehr strenge Regeln für den Urlaub mit Hund. Kleine Hunde (meist bis zu einem Maximalgewicht von 6 bis 8 kg inklusive Tasche) dürfen oft in einer speziellen, weichen Transporttasche im Passagierraum (Kabine) mitfliegen. Sie dürfen die Tasche während des gesamten Fluges jedoch nicht verlassen! Größere Hunde müssen zwingend in speziellen, flugtauglichen Transportboxen (IATA-Norm) im klimatisierten Frachtraum reisen. Dies kann für den Hund sehr beängstigend sein, da er von dir getrennt ist und lauten Geräuschen ausgesetzt ist. Melde deinen Hund immer extrem frühzeitig bei der Airline an, da die Plätze für Tiere pro Flug oft streng limitiert sind. Frage 5: Welche Dokumente benötige ich für das Reisen mit Hund? Bürokratie muss leider sein. Je nach Reiseziel können die erforderlichen Dokumente für deinen Vierbeiner stark variieren. Innerhalb der Europäischen Union (EU) ist die Regelung recht einheitlich. Du brauchst zwingend: Den blauen EU-Heimtierausweis (vom Tierarzt ausgestellt). Einen gültigen, intakten Mikrochip zur eindeutigen Identifikation. Eine gültige Tollwutimpfung (diese muss mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt erfolgt sein!). Achtung bei Reisen in den Süden oder nach Großbritannien: Einige Länder (wie z.B. Norwegen, Finnland oder UK) verlangen zusätzlich eine spezielle, tierärztlich dokumentierte Bandwurmbehandlung (Echinococcus), die exakt 24 bis 120 Stunden vor der Einreise durchgeführt werden muss. Informiere dich immer Monate vorher auf der Seite des Auswärtigen Amtes! Frage 6: Wie minimiere ich den Stress für meinen Hund? Ein Urlaub mit Hund soll Erholung sein. Um Stress zu vermeiden, beginnt die Arbeit lange vor der Abreise. Reisekrankheit vorbeugen: Wenn dein Hund beim Autofahren spucken muss, gewöhne ihn wochenlang in kleinsten, positiven Schritten an das Auto. Dein Tierarzt kann im Notfall auch milde Medikamente gegen Reiseübelkeit verschreiben. Die gewohnte Umgebung mitnehmen: Hunde lieben ihre Routinen. Nimm unbedingt sein eigenes, ungewaschenes Körbchen, seine Lieblingsdecke und sein Lieblingsspielzeug mit in die Ferienwohnung. Der vertraute Geruch gibt ihm sofort Sicherheit in der fremden Umgebung. Vorsicht beim Futterwechsel: Der Stress der Reise schlägt oft auf den Magen. Kaufe im Ausland nicht plötzlich ein völlig fremdes Futter! Das führt fast immer zu starkem Durchfall, was den Urlaub ruiniert. Nimm ausreichend von seinem gewohnten Futter mit. Unser HelloBello Fazit: Gute Reise! Ein Urlaub mit Hund schweißt euch als Team noch enger zusammen und schafft unvergessliche Erinnerungen! Wenn du das Reiseziel mit Bedacht auswählst, die Transportbox frühzeitig positiv aufbaust und die Einreisebestimmungen beachtest, steht einem fantastischen Roadtrip ans Meer oder in die Berge nichts mehr im Wege. Vergiss nicht, dein hochverdauliches, frisch gekochtes Futter von HelloBello einzupacken (oder direkt an den Urlaubsort schicken zu lassen), damit dein Liebling jeden Urlaubstag voller Energie und mit einem glücklichen Bauch genießen kann. Wir wünschen euch eine erholsame, sonnige und stressfreie Auszeit! 🧳 Perfekt vorbereitet in den Urlaub! Tu dem Bauch deines Hundes auf Reisen etwas Gutes und setze auf unser frisch gekochtes FRISCHFUTTER Jetzt bestellen Anita Lorber
Hundebesitzer aufgepasst, der Sommer ist da. Endlich wieder Zeit für Eis, ausgiebiges Baden und gemütliches Brutzeln in der Sonne. Doch alles, was wir Menschen am Sommer so lieben, kann für unsere Vierbeiner sehr schnell zur gefährlichen Belastung werden. Hund und Hitze sind nämlich ein gefährliches Duo. Wir Menschen entscheiden selbst, wann wir in den Schatten gehen, wie luftig wir uns kleiden und wie viel Sonne wir vertragen. Wir schwitzen und regulieren so unsere Temperatur. Hunde können das kaum. Hunde sind im Sommer vollständig auf die Umsicht ihrer Halter angewiesen. In diesem Ratgeber erfährst du, warum Hunde so hitzeempfindlich sind, wie du sie an heißen Tagen unterstützt, mit welchen sieben einfachen Maßnahmen du für Abkühlung sorgst und woran du einen lebensbedrohlichen Hitzschlag erkennst. Jetzt Sommerdeal sichern! Kurz & knapp: Das Wichtigste in 30 Sekunden Für die meisten Hunde wird es ab ca. 28–32 °C gefährlich, für kurznasige Rassen schon ab ca. 25 °C. Asphalt heizt sich bei 25 °C Lufttemperatur bereits auf ca. 50 °C auf – der 5-Sekunden-Test mit dem Handrücken zeigt, ob es zu heiß für Pfoten ist. Hunde schwitzen kaum – sie kühlen sich fast ausschließlich durchs Hecheln. Hitzschlag-Symptome: starkes Hecheln, dunkelrote/blaue Schleimhäute, Taumeln, Erbrechen – sofort in den Schatten und zum Tierarzt. Den Hund niemals im Auto lassen, auch nicht mit geöffnetem Fenster. Zum Abschnitt springen Warum Hunde so hitzeempfindlich sind Nicht alle Hunde empfinden Hitze gleich 7 Tipps zur Abkühlung Sommerfell: scheren oder besser nicht? Baden und Schwimmen: Vorsicht vor Wasservergiftung Richtige Ernährung an heißen Tagen Hitzschlag beim Hund erkennen Erste Hilfe bei Hitzschlag Häufige Fragen (FAQ) Fazit: Den Sommer gemeinsam und sicher genießen Warum Hunde so hitzeempfindlich sind Der entscheidende Unterschied zu uns: Hunde haben so gut wie keine Schweißdrüsen. Nennenswert schwitzen sie nur über die Pfotenballen. Ihre Körperwärme regulieren sie fast ausschließlich über das Hecheln. An sehr heißen, schwülen Tagen reicht das oft nicht aus, um die Temperatur stabil zu halten. Die normale Körpertemperatur eines Hundes liegt bei etwa 38 bis 39 °C. Steigt sie über rund 40 °C, wird es kritisch, und es droht ein Hitzschlag. Bello's Fakt: Weil Hunde kaum schwitzen, kühlen sie sich fast nur über die Atmung. Kurznasige Rassen können dabei viel weniger Luft bewegen und überhitzen deshalb deutlich schneller. Nicht alle Hunde empfinden Hitze gleich Bevor wir zu den Tipps kommen: Nicht jeder Hund leidet gleichermaßen unter hohen Temperaturen. Herkunft, Fellbeschaffenheit, Alter und Rasse spielen eine entscheidende Rolle bei der Hitzetoleranz. Ein Siberian Husky, der für eisige Schneelandschaften gezüchtet wurde, fühlt sich bei 30 Grad niemals so wohl wie ein wärmeliebender Rhodesian Ridgeback. Als grobe Richtwerte gelten: Für kurznasige (brachyzephale) Rassen wird es bereits ab ca. 25 °C kritisch, für die meisten anderen Hunde ab ca. 28–32 °C. Diese Werte sind Orientierung, kein Freifahrtschein – beobachte deinen Hund immer individuell. Besonders schwer haben es im Sommer: Kurznasige Rassen (Brachyzephalie): Möpse, Französische Bulldoggen oder Boxer haben durch die verkürzten Atemwege massive Probleme, Luft zur Kühlung einzuatmen. Hitzschlag-Gefahr besonders hoch. Stark übergewichtige Hunde: Eine dicke Fettschicht isoliert den Körper zusätzlich, der Kreislauf ist ohnehin belastet. Kranke und ältere Hunde: Senioren und Hunde mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden besonders unter drückender Schwüle. Hunde mit dichter Unterwolle: Rassen wie Neufundländer oder Berner Sennenhunde kämpfen stärker mit der Hitze. Diese Hunde brauchen im Sommer besondere Aufmerksamkeit, viel Ruhe und sanfte Pflege. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! 7 Tipps zur Abkühlung Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Routinen nimmst du deinem Hund den größten Teil der Hitzelast ab. 1. Spaziergänge in die kühlen Tageszeiten verlegen Verlege längere Runden auf den frühen Morgen und den späten Abend. In der Mittagshitze reicht ein kurzer Gang zum Lösen. So vermeidest du die stärkste Sonne und den heißesten Boden. 2. Immer frisches Wasser bereitstellen Sorge zu Hause für mehrere Wasserstellen und nimm unterwegs immer Wasser mit. Kühles, frisches Wasser animiert deinen Hund zum Trinken und hält den Kreislauf stabil. 3. Schatten und kühle Rückzugsorte schaffen Dein Hund braucht jederzeit einen schattigen, luftigen Platz. Gut sind kühle Fliesen, ein abgedunkelter Raum oder ein schattiger Bereich im Garten. Achte darauf, dass der Schatten mit der Sonne wandert. 4. Aktivität und Anstrengung drosseln Verzichte bei Wärme auf Joggen, Radfahren und wildes Spielen. Anstrengung ist der unterschätzteste Auslöser: In einer großen Studie ging der Großteil der Hitzeerkrankungen auf körperliche Aktivität zurück, deutlich häufiger als das eingesperrte Auto (Hall et al., 2020a). Bello's Fakt: Viele denken beim Hitzschlag zuerst ans Auto. Tatsächlich entstehen die meisten Fälle durch Bewegung in der Hitze (rund 74 Prozent gegenüber etwa 5 Prozent im Fahrzeug; Hall et al., 2020a). Ruhe ist an heißen Tagen also die beste Vorsorge. 5. Heißen Asphalt meiden Asphalt heizt sich in der Sonne extrem auf und kann die empfindlichen Pfotenballen verbrennen. Mach vorher den Handrücken-Test. Bello's Tipp: Lege deinen Handrücken für 5 bis 7 Sekunden auf den Boden. Hältst du die Hitze nicht angenehm aus, ist es auch für die Pfoten deines Hundes zu heiß. Weiche dann auf Gras, Schatten oder eine kühlere Tageszeit aus (VIER PFOTEN, 2019). 6. Für aktive Abkühlung sorgen Biete deinem Hund gezielte Abkühlung an: eine Kühlmatte oder ein feuchtes Handtuch als Unterlage, ein flaches Planschbecken oder nasse Pfoten und Bauch. Wichtig: Kühlmatte oder Handtuch immer als Unterlage nutzen und den Hund nicht damit zudecken, sonst staut sich die Wärme. Auch selbst gemachtes Hundeeis oder gefrorene Snacks sind eine tolle Erfrischung. Rezepte findest du in unseren Ratgebern zu Eiswürfel für Hunde und Hundeeis selber machen. 7. Deinen Hund niemals allein im Auto lassen Ein geparktes Auto wird bei Hitze zur tödlichen Falle, auch im Schatten oder mit gekipptem Fenster. Schon bei 20 °C Außentemperatur kann sich der Innenraum innerhalb einer Stunde auf etwa 46 °C aufheizen. Bei 30 °C außen wird der lebensgefährliche Bereich bereits nach rund 30 Minuten erreicht (ADAC, o. J.). Außentemperatur Innenraum nach ca. 30 Min Einordnung 20 °C bis ca. 40 °C bereits kritisch 30 °C über 45 °C lebensgefährlich 35 °C über 50 °C akute Lebensgefahr 🚨 Notfall: Siehst du einen Hund allein im heißen Auto und er hechelt stark, ist apathisch oder reagiert nicht mehr, zögere nicht. Alarmiere in Österreich die Polizei unter 133 oder den Euronotruf 112. Sommerfell: scheren oder besser nicht? Viele Halter überlegen, ihren Hund im Sommer zu scheren, damit er weniger schwitzt. Ob das sinnvoll ist, hängt aber stark vom Felltyp ab. Eine Kahlschur ist fast immer die falsche Entscheidung. Hunde mit Doppelhaar (z. B. Husky, Schäferhund, Golden Retriever, Australian Shepherd): besser nicht scheren. Das Deckhaar schützt vor UV-Strahlung und hilft sogar bei der Temperaturregulierung. Sinnvoller sind regelmäßiges Bürsten und das fachgerechte Entfernen loser Unterwolle. Hunde mit einschichtigem, ständig wachsendem Fell (z. B. Pudel, Bichon): dürfen professionell gekürzt werden. Lass dabei mindestens etwa 2,5 cm Fell stehen und scher nie bis auf die Haut. Kurzhaarige, hellhäutige oder haarlose Hunde: brauchen keine Schur, dafür aber besonders guten Sonnenschutz. Bello's Fakt: Das Deckhaar wirkt wie ein natürlicher Schutzschild gegen UV-Strahlung. Wer seinen Hund zu kurz schert, riskiert Sonnenbrand und manchmal sogar eine schlechtere Wärmeregulierung. Im Zweifel entscheiden Tierarzt und ein qualifizierter Hundefriseur gemeinsam. Baden und Schwimmen: Vorsicht vor Wasservergiftung Ein Sprung ins kühle Wasser ist an heißen Tagen die schönste Abkühlung. Damit der Badespaß sicher bleibt, solltest du eine seltene, aber lebensgefährliche Gefahr kennen: die Wasservergiftung. Nimmt dein Hund in kurzer Zeit sehr viel Wasser auf, verdünnt sich sein Blut und der Natriumspiegel fällt gefährlich ab. Typische Auslöser sind langes Apportieren mit offenem Maul, Tauchen nach Steinen oder Spielzeug und das Schnappen nach dem Strahl von Gartenschlauch oder Rasensprenger. Runde Bälle begünstigen das Verschlucken von Wasser stärker als flache, gut greifbare Schwimmspielzeuge. 🚨 Warnzeichen einer Wasservergiftung Achte auf ungewöhnliche Müdigkeit oder Unruhe, Schwäche, Erbrechen, einen aufgeblähten Bauch, starkes Speicheln, blasse Schleimhäute und geweitete Pupillen. Später kommen Wanken, Koordinationsprobleme, Muskelzittern, Krämpfe und Bewusstlosigkeit dazu. Beende bei Verdacht sofort das Wasserspiel, halte deinen Hund ruhig und fahre umgehend in die nächste Tierklinik. Gib ihm nichts eigenmächtig ein. So beugst du einer Wasservergiftung vor: Wasseraktivitäten immer beaufsichtigen und zeitlich begrenzen. Regelmäßige Pausen an Land einlegen, auch zum Urinieren. Flache, gut greifbare Schwimmspielzeuge statt runder Bälle verwenden. Deinen Hund nicht nach Gegenständen tauchen lassen. Spiele mit dem Wasserstrahl aus Schlauch oder Rasensprenger vermeiden. Mehr Details zu Symptomen, Behandlung und Vorbeugung findest du in unserem Ratgeber zur Wasservergiftung beim Hund. Richtige Ernährung an heißen Tagen Viele Hunde fressen bei Hitze weniger, das ist normal. Trotzdem sollte die Mahlzeit dann leicht verdaulich sein und den Kreislauf nicht zusätzlich belasten. Auch die Flüssigkeitsversorgung spielt eine große Rolle. Genau hier hilft frisches Futter. HelloBello wird schonend gegart, ist leicht verdaulich und hat einen von Natur aus hohen Feuchtigkeitsgehalt, der deinen Hund an heißen Tagen zusätzlich mit Flüssigkeit versorgt. Die Rezepte sind bereits fertig auf deinen Hund abgestimmt und bedarfsdeckend zusammengesetzt, du musst also nichts selbst ausbalancieren. Der appetitliche Frischgeschmack motiviert außerdem viele Hunde, auch bei Hitze zu fressen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Hitzschlag beim Hund erkennen Ein Hitzschlag ist ein absoluter Notfall. Je früher du die Warnzeichen erkennst, desto besser stehen die Chancen. Achte auf diese Symptome: Frühe Zeichen: starkes, anhaltendes Hecheln und schnelle, flache Atmung Deutliche Zeichen: vermehrter Speichelfluss, Unruhe, gerötete Schleimhäute und Ohren, Herzrasen Alarmzeichen: Taumeln, Schwäche, Erbrechen oder Durchfall, Teilnahmslosigkeit Lebensgefahr: bläuliche oder blasse Schleimhäute, Krämpfe, Bewusstlosigkeit Als grobe Orientierung: Liegt die Körpertemperatur über 40 °C, besteht dringender Überhitzungsverdacht (VDH, o. J.). Erste Hilfe bei Hitzschlag Wenn du einen Hitzschlag vermutest, handle sofort und in dieser Reihenfolge: 1. Raus aus der Hitze: Bring deinen Hund umgehend an einen kühlen, schattigen und luftigen Ort. 2. Langsam abkühlen: Befeuchte ihn mit kühlem, aber nicht eiskaltem Wasser. Beginne an Pfoten und Beinen, dann Bauch und Körper. Eiskaltes Wasser kann den Kreislauf zusätzlich schocken. 3. Trinken anbieten: Einem wachen Hund darfst du Wasser anbieten, aber flöße nichts ein. 4. Sofort zum Tierarzt: Verständige umgehend deine Tierarztpraxis oder Tierklinik und fahre hin. 🚨 Wichtig: Auch wenn sich dein Hund scheinbar erholt, muss er tierärztlich untersucht werden. Ein Hitzschlag kann innere Organe und die Blutgerinnung schädigen, ohne dass es sofort sichtbar ist. Häufige Fragen (FAQ) Ab welcher Temperatur wird es für Hunde gefährlich? Eine feste Grenze gibt es nicht, weil Rasse, Alter und Gesundheit mitentscheiden. Ab etwa 25 °C solltest du vorsichtig werden, ab 30 °C ist besondere Vorsicht nötig. Steigt die Körpertemperatur deines Hundes über 40 °C, ist das ein Notfall. Wie erkenne ich einen Hitzschlag beim Hund? Typisch sind starkes Hecheln, vermehrtes Speicheln, gerötete Schleimhäute, Taumeln, Erbrechen und Teilnahmslosigkeit. Bläuliche Schleimhäute, Krämpfe oder Bewusstlosigkeit sind akute Lebensgefahr. Was tun bei einem Hitzschlag? Bring den Hund sofort in den Schatten, kühle ihn langsam mit lauwarmem bis kühlem Wasser von den Pfoten aufwärts, biete Wasser an und fahre umgehend zum Tierarzt. Nicht eiskalt abkühlen. Wie kühle ich meinen Hund richtig ab? Mit Schatten, frischem Wasser, einer Kühlmatte oder einem feuchten Handtuch als Unterlage, einem Planschbecken und nassen Pfoten. Decke den Hund nie mit nassen Tüchern zu, das staut die Wärme. Darf mein Hund bei Hitze Gassi gehen? Ja, aber am frühen Morgen oder späten Abend. Mach vorher den Handrücken-Test auf dem Asphalt und meide die Mittagshitze. Wie lange darf ein Hund bei Hitze im Auto bleiben? Gar nicht. Ein Auto heizt sich schon bei 20 °C Außentemperatur innerhalb einer Stunde auf rund 46 °C auf. Auch kurze Zeit und ein gekipptes Fenster sind lebensgefährlich. Welche Hunde sind besonders gefährdet? Kurznasige Rassen, übergewichtige, alte und kranke Hunde sowie Rassen mit dichter Unterwolle. Sie brauchen im Sommer besonders viel Schutz und Ruhe. Ist es sinnvoll, meinen Hund im Sommer zu scheren? Das hängt vom Felltyp ab. Hunde mit Doppelhaar wie Husky oder Golden Retriever solltest du nicht scheren, weil das Deckhaar vor Hitze und Sonne schützt. Einschichtige Felle wie beim Pudel dürfen fachgerecht gekürzt werden, aber nie bis auf die Haut. Kurzhaarige und hellhäutige Hunde brauchen keine Schur, sondern guten Sonnenschutz. Was ist eine Wasservergiftung beim Hund? Eine Wasservergiftung entsteht, wenn ein Hund beim Schwimmen, Apportieren oder Spielen mit dem Wasserstrahl sehr viel Wasser verschluckt. Der Natriumspiegel im Blut fällt ab, das ist lebensbedrohlich. Warnzeichen sind Mattigkeit, Erbrechen, ein aufgeblähter Bauch, Wanken und Krämpfe. Beende bei Verdacht sofort das Wasserspiel und fahre umgehend zum Tierarzt. Sind Eiswürfel für Hunde gefährlich? In Maßen und langsam angeboten sind Eiswürfel für die meisten Hunde unbedenklich und eine nette Erfrischung. Mehr dazu liest du in unserem Ratgeber zu Eiswürfeln für Hunde. Bereit, deinem Hund ein gesünderes und längeres Leben zu schenken? Jetzt frisch gekochtes Hundefutter bestellen und 30% sparen! Jetzt bestellen Fazit: Den Sommer gemeinsam und sicher genießen Hund und Hitze bleiben ein gefährliches Duo, aber du hast es in der Hand. Wer die Spaziergänge in die kühlen Stunden legt, für Wasser, Schatten und Ruhe sorgt, heißen Asphalt und das Auto meidet und die Warnzeichen eines Hitzschlags kennt, bringt seinen Hund sicher durch den Sommer. Beobachte deinen Hund an heißen Tagen genau, und im Zweifel gilt immer: lieber einmal zu früh zum Tierarzt als einmal zu spät. Anita Lorber
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